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Dem Strahl des Lichtes einen freien Durchgang gestatten

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Ich bin da

 

Foto: © wak

 

Ich bin das Licht,
das über ihnen allen ist.
Ich bin das All,
das All ist aus mir hervorgegangen,
und das All ist bis zu mir ausgedehnt.
Spaltet ein Holz,
ich bin da.
Hebt den Stein auf,
und ihr werdet mich dort finden.

Jesus im Thomas-Evangelium

Mehr hier: https://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

Unsere Welt heilen

Foto: © wak

Ich spüre ganz stark, dass es die Gnade und die Macht Gottes braucht, um unseren leidenden Planeten zu heilen und zu transformieren. Zu viel ist schon zerstört, zu viel Dunkelheit ist schon gegenwärtig, als dass die Menschheit allein dieses von uns geschaffene Ödland erlösen, das Licht, das wir verloren haben, zurückgewinnen könnte. Nur durch die Liebe und die Gegenwart unseres Geliebten kann unsere Welt geheilt werden.

Llewellyn Vaughan-Lee (*1953)

Den ganzen Text gibt es hier: https://goldensufi.org/g_a_verfinsterung_vier-punkte-plan.html

Eine Trennung von Gott ist unmöglich

Der Mensch muss beginnen, das einheitliche Prinzip des Menschen zu sehen und zu erkennen, dass es keine separaten Menschen oder separaten, getrennten Individuen gibt, sondern dass die gesamte “Idee Mensch” eins ist. Er muss wissen, dass die ganze Menschheit mit jedem anderen Teil der Menschheit verbunden ist, alle zusammengeschweißt durch das eine allgegenwärtige Licht Gottes, das alle als EINS zentriert und alle als EINS hervorruft. Erst wenn der Mensch weiß, dass Trennung von Gott, selbst für eine Sekunde, unmöglich ist, kann er beginnen, wirklich zu wissen.

Walter Russell (1871 -1963)

In den einfachen Grund, in die stille Wüste

Ich sage in guter Wahrheit, dieses Licht begnügt sich nicht mit dem einfachen stillstehenden göttlichen Wesen, das weder gibt noch nimmt, sondern es will wissen, woher dieses Wesen kommt, es will in den einfachen Grund, in die stille Wüste, wohin nie etwas Unterschiedenes, weder Vater noch Sohn noch heiliger Geist, gedrungen ist; in dem Innigsten, wo niemand heimisch ist, da begnügt es sich in einem Lichte, und da ist es einiger als in sich selbst; denn dieser Grund ist eine einfache Stille, die in sich selbst unbeweglich ist, und von dieser Unbeweglichkeit werden bewegt und da empfangen ihr ganzes Leben alle Dinge, die vernünftig leben und sich in sich selbst versenkt haben.

Meister Eckhart (1260 – 1328) in seiner Predigt „Von der Einheit der Dinge“
In: Meister Eckharts mystische Schriften. Berlin 1903, S. 87-91