Alles ist das Selbst

Das Original ist ein Siebdruck aus Arunachala – Foto: © wak

In Wahrheit existiert nichts als das Selbst. Wie Perlmutt als Silber erscheint, erscheint das Selbst als Welt, individuelle Seele und Gott. Diese drei treten zugleich in Erscheinung und versinken zugleich.
Das Selbst ist dort, wo keinerlei „Ich-Gedanke“ ist. Das nennt man Stille, Das Selbst ist die Welt, „Ich“ und Gott in einem. Alles ist das Selbst.

Ramana Maharshi (1879-1950)

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Leere und Fülle zugleich

Letztlich ist Tao
der den Ursprung
enthaltende und bewirkende
göttliche oder gottheitliche
Weltgeist oder Weltengrund,
durchaus unpersonaler Art,
der alles,
das Gestaltlose, das Unsichtbare,
sowie das Gestalthafte, das Sichtbare, durchwirkt
und zugleich Leere und Fülle ist.

Jean Gebser (1905 – 1973)

Unser größter Reichtum

Wer stehen bleibt,
verfällt.
Aber auch wer zu laufen beginnt,
verfällt.
Dass wir uns  wandeln  können,
ist  unser größter  Reichtum.

Bereiten  wir  diese  Wandlung
Schritt für Schritt vor,
damit uns dann und wann
der entscheidende Sprung,
der immer zugleich
ein Scheiden und Ankommen ist,
gelinge.

Jean Gebser (1905 – 1973)