Nach innen gehen

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Erlaube deinem Geist, nach innen zu gehen, immer wieder,
um seine eigene innere Stille zu erfahren.
Wenn du das tust, leuchtet das göttliche Licht auf,
das du als das Licht
deines eigenen Herzens wahrnimmst.

Gurumayi Chidvilasananda (*1955)

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Im Hunger der Seelen anfangen

Gedenktafel am Böhme-Haus im heute polnischen Zgorcelec (Görlitz) Foto: © wak

Denn nicht durch unsere scharfe Vernunft und Forschen erlangen wir den wahren Grund göttlicher Erkenntnis. Die Forschung muss von innen im Hunger der Seelen anfangen. Denn das Vernunftforschen gehet nur bis in sein Astrum der äußern Welt, daraus die Vernunft urständet. Aber die Seele forschet in ihrem Astro, als in der innern geistlichen Welt, daraus die sichtbare Welt entstanden oder ausgeflossen ist, darinnen sie mit ihrem Grunde stehet.

Jakob Böhme (1575 – 1624)

In Verbindung mit Gott sein

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Alle Menschen sind Teil eines Bewusstseins; sie haben einen Ursprung und ein Ziel, obwohl der Geist in unterschiedlichen Körpern gefangen ist. In dem Augenblick, wo du mit dir selbst in Verbindung kommst, bist du in Verbindung mit Gott. Wenn irgendwo ein Königreich Gottes gefunden werden kann, dann nur im eigenen Selbst. Das äußere Leben ist nichts als der Schatten der inneren Wirklichkeit.

Hazrat Inayat Khan (1882 – 1927)

Herzensratschlag

Hast du dir
weder innere Erfahrung angeeignet
noch die Sicht durch Meditation
vollkommen erhellt,
dann wir dir dies
durch philosophische Debatten
oder einfaches Lesen
nicht gelingen.
Meditiere unaufhörlich.
Das ist mein Herzensratschlag.

Rigdzin Chökyi Dragpa (1595 – 1659)

Das Licht deines eigenen Herzens wahrnehmen

Erlaube deinem Geist,
nach innen zu gehen,
immer wieder,
um seine eigene
innere Stille zu erfahren.
Wenn du das tust,
leuchtet das göttliche Licht auf,
das du als das Licht
deines eigenen Herzens wahrnimmst.

Gurumayi Chidvilasananda (*1955)

Was wahres Glück ist

Der Mensch sammelt so viele Dinge, um glücklich zu werden, aber er weiß nicht, was wahres Glück ist.
Er will eines anderen Seele heilen, weiß aber nicht, die eigene in Ordnung zu bringen.
Er erfindet wunderbare Dinge, aber er weiß nicht die Schätze in seinem Innern zu entdecken.
Er fliegt auf den Mond, aber den Weg in seine innere Welt kennt er nicht.
Er kennt alles außer sich selbst.

Muktananda (1908 – 1982)

Für die innere Stimme empfänglich werden

Im Grunde bedarf es keiner Anstrengung, um für die innere Stimme empfänglich zu werden. Eher kostet es Mühe, seine Ohren derart zu verstopfen, dass man sie nicht mehr hört.

Bernhard von Clairvaux (* um 1090 – 1153)