Der Geschmack eines Geschöpfes

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Das Gebot, das ich in der Natur der Minne erkenne, bringt meine Sinne in Verwirrung. Es hat keine Form, weder Ursache noch Gestalt, dennoch hat es den Geschmack eines Geschöpfes. Es ist die Materie meiner Freude, nach der ich immer dürste.

Hadewijch von Antwerpen (13. Jh.)

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… möchte ich mich wohl lehren lassen

Jacob Böhme-Lesebuch (Paul Hankamer / Ronald Steckel)

Weil ichs aber nicht habe ergriffen, so lasse ichs meinem Gott und denen, so etwan Gott solches möchte zu erkennen geben, bis mir die Augen dessen Wesens, so es Gott gefiele, möchten eröffnet werden: denn es sind Geheimnisse, und ist dem Menschen ohne Gottes Befehl und Licht nicht damit zu schließen: So aber jemand dessen von Gott Erkenntnis und Erleuchtung hätte, möchte ich mich wohl lehren lassen, so ich dessen im Lichte der Natur möchte Grund haben.

Jacob Böhme (1575 – 1624): in: Von den letzten Zeiten, I, 28

In: Das Jacob Böhme Lesebuch. Aus Jakob Böhmes Schriften ausgewählt und eingeleitet von Paul Hankamer (1925). Neu herausgegeben, erweitert und mit einem Glossar versehen von Ronald Steckel (2022), Verlag Magische Blätter, Ronnenberg, S. 81
Mehr hier: https://verlagmagischeblaetter.eu/publikationsreihe/buecher

Mysterium der Verbundenheit

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Wenn dein Herz
wirklich offen ist,
dann sind die ganze Natur,
das Leben und deine Erfahrungen
ein Mysterium der Verbundenheit
und eine Gelegenheit zur Vereinigung.

Anonym

Zitiert in: Wayne Teasdale (1945 – 2004) in: Das mystische Herz. Spirituelle Brücken bauen. o. O. 2004, S. 37

Harmonie parallel zur Natur

Paul Cezanne: La Carriere de Bibemus / Foto: © wak

Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur. Was soll man von den Toren denken, die sagen, der Maler sei geringer als die Natur! Er ist ihr nebengeordnet. Wenn er nicht eigenwillig eingreift – – verstehen Sie mich recht. Sein ganzes Wollen muß schweigen. Er soll in sich verstummen lassen alle Stimmen der Voreingenommenheit, vergessen, Stille machen, ein vollkommenes Echo sein.

Paul Cezanne (1839 – 1906) in „Über die Kunst“

Der ganze Beitrag von Paul Cezanne kann hier gelesen werden:

XII. MAGISCHE BLÄTTER BUCH | WINTER
CIII. Jahrgang Winter 2022 / 2023 | ORNAMENTE & MANTRA (Dezember | Heft 35)

EINZELBUCH, 364 Seiten, 20,00 € (zuzüglich Versandkosten)
ISBN-Nr. 978-3-948-5941-5 2

Herausgeber: Verlag Magische Blätter – Ronnenberg | Schriftleitung: Organisation zur Umwandlung des Kinos

Bestellungen hier: kontakt@verlagmagischeblaetter.eu subject: BESTELLEN MAGISCHE BLÄTTER BUCH XII

Wurzeln im Herzen der Ewigkeit

„Der ganze physische und geistige Kosmos ist ein einheitliches Ganzes, auch wenn dieses Ganze sich in sehr unterschiedlichen Aspekten darstellt.“ Durch einiges Zutun ist der Mensch auf der Erde angelangt, hat sich der Welt der Materie ausgeliefert, aber er wurzelt im „Herzen der Ewigkeit“. Um die Rückkehr in die Ewigkeit wieder zu erlangen, braucht er Hilfe. Darum ist es gut, dass er sich bewusst wird, dass dazu die Liebe von allergrößter Bedeutung ist. In den Worten von Bo Yin Ra: „In der Liebe allein wird euch Erlösung.“

Bô Yin Râ und die Natur

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022
Heft 23 | September 2022 | Thema: Naturphilosophie

Herausgeber: Verlag Magische Blätter, Ronnenberg
Schriftleitung: Organisation zur Umwandlung des Kinos

https://verlagmagischeblaetter.eu/publikationsreihe/monatsschrift-magische-bl%C3%A4tter

BESTELLEN: kontakt@verlagmagischeblaetter.eu subjekt: BESTELLEN MAGISCHE BLÄTTER BUCH XI

Die Zeit der Früchte

Foto: (c) wak

Nun geht der Winzer bald in seinen Weinberg und schneidet den Reben das wilde Holz ab; täte er das nicht und ließe es am guten Holze stehen, so brächte der Weinstock nur sauren, geringen Wein; so soll der edle Mensch auch tun, er soll sich selbst beschneiden von aller Unordnung und vom Grund ausroden all seine Arten und Neigungen, in Liebe und Leid …

Die Natur ist an sich selber gut und edel; was willst du daran abhauen? Wenn dann die Zeit der Früchte kommen sollte, das heißt das göttliche Leben, hast du die Natur verdorben.

Johannes Tauler (1300 – 1361) in seiner Predigt „Simile est regnum caelorum“ – Das Himmelreich ist gleich (Matth. 20, 1—16)

Der stillen Ewigkeit Werkzeug

Grab von Paracelsus in Salzburg / Foto: (c) wak

Die Natur
ist der stillen Ewigkeit Werkzeug,
damit sie formiert,
macht und scheidet,
und sich selbst darin
in ein Freudenreich faßt,
denn der ewige Wille
offenbart sein Wort durch die Natur.

Paracelsus (1493/1494 – 1541)

Wirklichkeit unendlicher Bezogenheit

Die wichtigste Medizin ist die Einsicht in unser wahres Wesen. Die Einsicht in die grundlegende Gutheit unseres Wesens und die klare Natur des Geistes und die Erfahrung der Wirklichkeit der unendlichen Bezogenheit. Diese Einsicht will sich dann ganz natürlich in liebevoller Zuwendung, Klarheit und Kreativität äußern.

Pyar (* 1960)

Mehr von und zu Pyar hier: https://pyar.de/

Zum Land des Lichtes hingezogen

Es war in dem Augenblick – in dem meine Augen zum ersten Mal das heilige Land Tibet erblickten – als mir klar wurde, dass ich von nun an dem Weg der Weissen Wolken in das verzauberte Land meines Gurus folgen würde, um mehr von seiner Weisheit zu lernen und in dem Frieden und der Schönheit seiner Natur Inspiration zu finden. Ich wußte, dass ich  von nun an mich stets zu diesem Land des Lichtes und der Farben hingezogen fühlen und mein Leben der Erforschung seiner geistigen Schätze gewidmet sein würde.

L. A. Govinda, Der Weg der weissen Wolken, Aquamarin Verlag GmbH, 2020

Der vollständige Beitrag von Lama Anagarika Govinda kann hier gelesen werden:

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022
Heft 32 | September 2022 | Thema: Naturphilosophie

Herausgeber: Verlag Magische Blätter, Ronnenberg
Schriftleitung: Organisation zur Umwandlung des Kinos

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Schwindende Empfindungskraft für das Mysterium der Existenz

Foto: (c) wak

Wir befinden uns … in einem von den Eliten der Macht inszenierten Prozess der Bewusstseinsatomisierung, der medialen Zerstrahlung, der seelischen Verrohung und der intellektuellen Verblödung, die Hand in Hand geht mit stetig schwindender Empfindungskraft für das Mysterium der Existenz, für das Heilige Leben und für die Göttliche Natur – und was man nicht empfindet, kann man auch nicht lieben, nicht bewahren, nicht schützen und pflegen.

Ronald Steckel, Berlin Mai 2006. Schildkröteninsel. Nachwort zur Neuauflage des Buches von Gary Snyder

Der vollständige Beitrag kann hier gelesen werden:

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022
Thema: Naturphilosophie

Herausgeber: Verlag Magische Blätter, Ronnenberg
Schriftleitung: Organisation zur Umwandlung des Kinos

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