Meister Eckhart in Köln

Fotographik: (c) wak

Wie wirkte der Dominikaner Meister Eckhart in Köln? Warum strömten vor allem Frauen in seine Predigten? Was ist an der in Köln 1325-26 vollendeten Lehre von der Gottesgeburt im Menschen so faszinierend? Obwohl er schon tot war, wurden 28 Sätze Eckharts vom Papst als häretisch oder übel klingend verurteilt. Wirkte sich das aus auf den weiteren Verlauf der Kirchengeschichte? Meister Eckhart wurde im 20. Jahrhundert mit Begeisterung wiederentdeckt; auch die Nationalsozialisten versuchten, ihn zu vereinnahmen.

Warum wird Meister Eckhart als „der Dialogpartner“ für das Gespräch mit anderen Religionen bezeichnet? Kann die Spiritualität Eckharts Wege aus der Kirchenkrise aufzeigen?

1. Meister Eckhart – ein in Köln unbekannter Meister

2. Die Entwicklung der Gottesgeburtslehre Meister Eckharts in den Kölner Predigten 1325 bis 1326

3. Die Wiederentdeckung und heutige Bedeutung Meister Eckharts

Informationen und Anmeldung hier:

https://www.karl-rahner-akademie.de/kurssuche/kurs/Das+Goettliche+in+sich+erfahren/22040?fbclid=IwAR3QvnyksLMkUFBGup751GPwmgOOTRXu5-FXrtRfUiAo3vNZrVl5NAENHP0

Mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

„Der Schwebende“ von Ernst Barlach in der Kölner Antoniterkirche / Foto: (c) wak

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Herr hilf mir, dass ich nicht danach verlange,
getröstet zu werden, sondern zu trösten.
Dass ich nicht danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen.

Dass ich nicht danach verlange,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.
Denn: Wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

 

Verfasser unbekannt. Irrtümlich Franz von Assisi zugeschrieben. Mehr hier: http://www.franciscan-archive.org/franciscana/peace.html /

Vallfaren till Kevlaar / 1921…

Filmplakat / Archiv

Vallfarten till Kevlaar (Deutsch: Die Wallfahrt nach Kevlaar) ist ein schwedischer Stummfilm aus dem Jahr 1921, inszeniert von Ivan Hedqvist mit einem Drehbuch von Ragnar Hyltén-Cavallius nach Heinrich Heines Gedicht „Die Wallfahrt nach Kevlaar“ aus dem „Buch der Lieder“ von 1827. Der Film ist einer von jenen, die während der sogenannten Blütezeit des schwedischen Stummfilms (oder „dem Goldalter“ des schwedischen Films) produziert wurden.

In den 1820er Jahren überredet eine Mutter ihren Sohn, der nach dem Tod seiner Geliebten aus lauter Melancholie und Trauer bettlägerig geworden ist, sich einer Wallfahrt von Köln nach Kevelaer zur Gnadenkapelle der Mutter Gottes anzuschließen. Dort opfert der Sohn der Madonna ein Herz aus Wachs und bittet sie, seinen Herzschmerz zu heilen. Als die Nacht hereinbricht, erhebt sich die Madonna von ihrem Altarbild, tritt an das Bett des Sohnes und legt ihre Hand auf sein Herz. Als die Mutter aufwacht, stellt sie fest, dass ihr Sohn in der Nacht gestorben ist, und sie lobt die Madonna für ihre Güte.

Der Film wurde im Herbst 1920 gedreht. Die Studioszenen wurden in Filmstaden in Råsunda bei Stockholm gedreht, während einige Außenaufnahmen vor Ort in Köln und im Rheintal gedreht wurden. Die Szenen mit der Kapelle gehören zu denen, die in Råsunda aufgenommen wurden, wo eine Kulisse der originalen Kevelaerer Gnadenkapelle errichtet worden war.

Mehr Informationen zum Film hier: http://www.svenskfilmdatabas.se/en/item/?type=film&itemid=3516

Gesehen werden kann der Film hier:

https://archive.org/details/vallfarten-till-kevlaar-the-pilgrimage-to-kevlaar-1921-ivan-hedqvist

https://www.netflix.com/de/title/81382202

Der Text kann hier nachgelesen werden: https://de.wikisource.org/wiki/Die_Wallfahrt_nach_Kevlaar

Nichts soll dich ängstigen…

 

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken,
alles vergeht,
Gott bleibt derselbe.
Geduld erlangt alles;
wer Gott hat, dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.

Teresa von Ávila (1515 – 1582)

Diese Übersetzung fand ich hier http://www.karmelocd.de/download.html?f=KARMELimpulse%2FHeft_4_2007.pdf

Mehr zur Mystik der Teresa von Ávila und „Doing Nothing“ am 8. März beim Kölner Mystik-Sonntag: https://mystikaktuell.wordpress.com/2020/02/18/nichts-soll-dich-aengstigen-teresa-von-avilas-mystik-und-doing-nothing-8-maerz-2020-herzliche-einladung/