Zum Land des Lichtes hingezogen

Es war in dem Augenblick – in dem meine Augen zum ersten Mal das heilige Land Tibet erblickten – als mir klar wurde, dass ich von nun an dem Weg der Weissen Wolken in das verzauberte Land meines Gurus folgen würde, um mehr von seiner Weisheit zu lernen und in dem Frieden und der Schönheit seiner Natur Inspiration zu finden. Ich wußte, dass ich  von nun an mich stets zu diesem Land des Lichtes und der Farben hingezogen fühlen und mein Leben der Erforschung seiner geistigen Schätze gewidmet sein würde.

L. A. Govinda, Der Weg der weissen Wolken, Aquamarin Verlag GmbH, 2020

Der vollständige Beitrag von Lama Anagarika Govinda kann hier gelesen werden:

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022
Heft 32 | September 2022 | Thema: Naturphilosophie

Herausgeber: Verlag Magische Blätter, Ronnenberg
Schriftleitung: Organisation zur Umwandlung des Kinos

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Schwindende Empfindungskraft für das Mysterium der Existenz

Foto: (c) wak

Wir befinden uns … in einem von den Eliten der Macht inszenierten Prozess der Bewusstseinsatomisierung, der medialen Zerstrahlung, der seelischen Verrohung und der intellektuellen Verblödung, die Hand in Hand geht mit stetig schwindender Empfindungskraft für das Mysterium der Existenz, für das Heilige Leben und für die Göttliche Natur – und was man nicht empfindet, kann man auch nicht lieben, nicht bewahren, nicht schützen und pflegen.

Ronald Steckel, Berlin Mai 2006. Schildkröteninsel. Nachwort zur Neuauflage des Buches von Gary Snyder

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Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022
Thema: Naturphilosophie

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Zum Ufer höchster Wirklichkeit weisen

Lama Anagarika Govinda, Religiöse Monumente (Chorten)
von Nenying Gompa, Zentral-Tibet, Pastell

Jeder Teil des Chorten entspricht einer besonderen Stufe auf dem Weg zur Erleuchtung, sodaß das ganze Gebäude zu einem plastischen Mandala (einem mystischen Diagramm) der Meditation wird. Und so wie jede Stufe einer bestimmten Phase in der geistigen Entwicklung des Individuums entspricht, so entsprechen die fundamentalen Formen der Architektur den elementaren Prinzipien des Universums.
Die kubischen Formen der Basis stellen die „Erde“ dar, oder das Prinzip der Trägheit, des Widerstandes, der Unbeweglichkeit und Festheit. Der spährische, topf- oder glockenförmige Mittelteil stellt das Element „Wasser“ dar oder den Aggregatzustand des Flüssigen. Der kegelförmige Aufsatz, der auf einer altarähnichen Struktur ruht, entspricht dem „Feuer“ oder dem Elementarprinzips des Brennens oder der Hitze; und der Schirm über dem Kegel symbolisiert das Element „Luft“ oder den gasförmigen Aggregatzustand, Bewegung (Wind) und Ausdehnungsendenz, während das den Bau krönende Juwel „Äther“ oder das Prinzip der Ausstrahlung darstellt.
Jedes dieser Prinzipien hat sein Gegenstück in den physischen und psychischen Eigenschaften des Menschen. Die Chorten sind somit Monumente des Sieges des Geistes über die Materie; sie sind Leuchttürme des Geistes, die allen denen, die im Ozean von Geburt und Tod umherirren, den Weg zum „anderen Ufer“ weisen, zum Ufer höchster Wirklichkeit.

Bilder aus Indien und Tibet von Lama Anagarika Govinda
Religiöse Monumente (Chorten) von Nenying Gompa, Zentral-Tibet

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Thema: Naturphilosophie

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Im Leibe der Zeit ein Ewiges

Das Jacob Böhme Lesebuch / Hankamer ~ Steckel

Dann das Ewige wohnet nicht in der Zeit, und obs gleich der Zeit Wesen an sich hat, so wohnet doch das Ewige im Ewigen in sich selber, und das Zeitliche im Zeitlichen: wie es denn ebnergestalt mit des Menschen Seele und Leib zu verstehen ist, da die Seele aus dem Ewigen, und der äußere Leib aus der Zeit ist, und da doch in dem Leibe der Zeit auch ein Ewiges ist.

Jacob Böhme (1575 – 1624) in: Mysterium Magnum 8, 15

In: Das Jacob Böhme Lesebuch. Aus Jakob Böhmes Schriften ausgewählt und eingeleitet von Paul Hankamer (1925). Neu herausgegeben, erweitert und mit einem Glossar versehen von Ronald Steckel (2022), Verlag Magische Blätter, Ronnenberg, S. 223

Mehr hier: https://verlagmagischeblaetter.eu/publikationsreihe/buecher

Der Hinweis auf den Auszug des Böhme-Lesebuches erschien hier:

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022

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Mehr zum Jakob Böhme-Lesebuch hier:

DAS JACOB BÖHME LESEBUCH umfasst 420 Seiten mit zahlreichen Abbildungen der Kupferstiche und Titelblätter der ersten Gesamtausgaben der Schriften Böhmes von 1682 und 1730. Ein ausführliches Glossar ist beigefügt.

Eine Leseprobe ist hier zu finden: https://irp.cdn-website.com/0c970045/files/uploaded/Leseprobe-Das-Jacob-Bo%CC%88hme-Lesebuch-Paul-Hankamer-Ronald-Steckel.pdf

Hier kann das Lesebuch bestellt werden: kontakt@verlagmagischeblaetter.eu

Religion des Weltalls

Bild: wikimedia / gemeinfrei

Licht ist Symbol der echten Besonnenheit. Also ist Licht der Analogie nach Aktion der Selbstrührung der Materie. Der Tag ist also das Bewußtsein des Wandelsterns, und während die Sonne, wie ein Gott, in ewiger Selbsttätigkeit die Mitte beseelt, tut ein Planet nach dem andern auf längere oder kürzere Zeit das eine Auge zu, und erquickt im kühlen Schlaf sich zu neuem Leben und Anschauen. Also auch hier Religion – denn ist das Leben der Planeten etwas anders, als Sonnendienst? Auch hier kommst du uns also entgegen, uralte kindliche Religion der Parsen, und wir finden in dir die Religion des Weltalls.

Fragmente II von Novalis / Friedrich von Hardenberg (1772 – 1801)

Weitere Fragmente können hier nachgelesen werden:

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022

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Ein hohes Tor – weit geöffnet

Foto: (c) wak

Hohes Weihewort ist, was Bo Yin Ra hier verkündet. …

Ein neues, hohes Tor ist weit geöffnet. Tat sei der Eintritt und das Weiterschreiten, Leben selber Lobpreisung und Gebet. Jeder einzelne: der Lehre lauschende, hat hier Verantwortung und Pflicht: vor sich selber, vor dem eigenen tiefen Innern und vor der Welt, in der er steht und die er mitformt von innen her.

„Kultmagie und Mythos“ von Hans Christoph Ade erschien zu dem gleichnamigen Buch von Bo Yin Ra zuerst in Magische Blätter, V. Jahrgang, November 1924, Heft 11, S. 349 – 351, Verlag Magische Blätter, Leipzig.

Der vollständige Beitrag kann hier nachgelesen werden:

Magische Blätter. CIII. Jahrgang, Herbst 2022

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Die Wirkung eines Mantrams…

Die Wirkung eines Mantrams hängt sehr davon ab, in welcher Weise es rezitiert oder klanglich in der Meditation vorgestellt, d. h. innerlich gesprochen wird.

In den meisten alten Sprachen wird ein summendes Hinsingen verlangt. – Andere gebrauchen einen fast klagenden, lauten Gesang ähnlich den lithurgischen Weisen der griechischen und römischen Kirche, in denen viele Mantrams enthalten sind, geformt einst von Wissenden. –

In der deutschen Sprache muss ein Mantram, um zu wirken, klar und erfühlt gesprochen werden, in ausdrucks­voller Betonung, aber ohne Pathos …

Nachlese

Abschrift aus der Zeitschrift „Theosophie“, Jahrgang XII, Heft 2, 1924 von Bô Yin Râ

Weitere Gedanken von Bô Yin Râ können hier gefunden werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH XI

CIII. Jahrgang, August 2022, Heft 8 / Thema: WEITERE MATERIALIEN ZUM FILM

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Anfangsloser Anfang und endloses Ende

Bild: Archiv

… Der Ungrund oder das Absolute ist das, was ohne jeden Grund ist, was unbedingt und unendlich ist. Dieser göttliche Ungrund ist „das Nichts und das Alles“. Er „hat auch nichts, das etwas gebe, es ist eine ewige Ruhe, und keine Gleich(heit), ein Ungrund ohne Anfang und Ende: Es ist auch kein Ziel noch Stätte (Ort), auch kein Suchen oder Finden, oder etwas, da (wo) eine Möglichkeit wäre; Derselbe Ungrund ist gleich einem Auge, denn er ist sein eigener Spiegel, er hat kein Wesen (Weben), auch weder Licht noch Finsterniß“. Aus der ewigen Stille dieses Ungrunds gebärt und offenbart sich der ungründliche Wille, und dieser Wille ist anfangsloser Anfang und endloses Ende zugleich, „denn das Ende machet auch den Anfang dieses Willens, und der Anfang das Ende wieder. Und finden also, daß alle Wesen sind in ein Auge geschlossen, das ist gleich einem Spigel, da sich der Wille selber beschauet, was er doch sey.“ Und in diesem Spiegel, den Böhme auch als Spiegel der Weisheit Gottes bezeichnet, findet die Selbstfindung und Selbstfassung des unergründlichen Willens in die noch nicht offenbare Dreiheit von Vater, Sohn und Heiliger Geist statt.

Von der Feuerseele zur Lichtseele. Jakob Böhmes Lehre von der Seele und Wiedergeburt des Menschen. Ein Überblick von Roland Pietsch

Der vollständige Artikel kann hier gelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH XI


CIII. Jahrgang, August 2022, Heft 8 / Thema: WEITERE MATERIALIEN ZUM FILM


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MAGISCHE BLÄTTER  BUCH XI | HERBST 2022

Bewundernd stehst du vor den „Wundern der Natur“, ohne zu ahnen, daß da alles was du wahrnimmst, aus  d e i n e m  nun gebannten ewigen  G ei s t e s w i l l e n  stammt, und weitaus   w u n d e r b a r e r  wäre, würde das Reich, das du „die Natur“ nennst, und dem du selbst nunmehr verhaftet bist, dich heute noch als seinen  H e r r n  erkennen können. –

Nun müssen alle Kräfte in ihm weiter wirken wie die Räder eines Uhrwerks, das man einmal aufgezogen hat. Du  a l l e i n  kannst auch „die Natur“  e r l ö s e n, und wenn darüber noch Millionen Jahre vergehen sollten!

Aber glaube nicht, daß dieser kleine Stern auf dem wir hier jetzt leben, für sich  a l l e i n  die Folgen deines „Falles“ trägt! Den ganzen physisch wahrnehmbaren Weltenraum mit allen seinen Sonnen und Planeten, hat der Mensch, durch seinen Fall aus dem Bewusstsein seiner Geistesmacht, dazu verurteilt, ohne „Gott“ zu sein, denn nur  d e m  M e n s c h e n  allein war urbedingt einst anvertraut, was heute unsichtbare geistesferne Machtgier sich zu eigenem Herrschbereich erzwungen hat.  Bô Yin Râ, Das Buch der königlichen Kunst

Mit Texten von Roland Pietsch, Gary Snyder, Novalis, Joseph Campbell, Bill Moyers, Johannes Heisig, Rolf Schott, Gustav Meyrink, Max Thalmann, Saskia Trebing, Frances Schöneberger sowie Bildern, Illustration und Filmografien von Joseph Anton Schneiderfranken, Ewald Hoinkis,  Hauke Johanna Gerdes, Lama Anagarika Govinda, Charlotte Behrend-Corinth, Hans Poelzig, Fidus und Max Thalmann.

EINZELBUCH, 341  Seiten  20,- € / ISBN-Nr. 978-3-948-5941-4-5

Verlag Magische Blätter, Ronnenberg

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Den richtigen Weg wählen

Zwei Wege gibt es. Der eine, breit und lockend bequem, führt, aufreizender Wahnbilder voll, zu Tiefen eines dunklen Abgrundes. Es ist ein Jammer zu sehen, wie viele namentlich jetzt, wo die blutigen Greuel des Krieges eine Art übersinnlichen Bedürfnisses geweckt haben, auf diesem Wege dahintaumeln und glauben, so zum Heil zu gelangen. Der andere Weg ist schmal, steil und wird immer beschwerlicher, je mehr er sich dem Ziele nähert, dem  h o h e n , dem  e i n z i g e n Ziele, das wirklich des Erstrebens wert ist. Bô Yin Râ ermüdet nicht, unsere  B e s o n n e n h e i t  zu stärken, damit wir, Trug von Wahrheit scheidend, den richtigen Weg wählen. –

Bô Yin Râs neuestes Buch: Das hohe Ziel / Von Felix Weingartner. In: Magische Blätter, Monatsschrift für geistige Lebensgestaltung, VI. Jahrgang 1925, S. 124-127, Talisverlag, Leipzig

Der vollständige Buchhinweis von Felix Weingartner kann hier gelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Juli 2022, Heft 7 / Thema: MATERIALIEN ZUM FILM

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