Wortlosigkeit und Nichtwissen

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Je mehr wir zum Höheren hinstreben, um so mehr ersterben uns die Worte unter der zusammenfassenden Schau des nur geistig Erfaßbaren. So werden wir auch jetzt, da wir in das Dunkel eintauchen, welches höher ist als unsere Vernunft nicht in Wortkargheit, sondern in völlige Wortlosigkeit und ein Nichtwissen verfallen.

Dionysius Areopagita (5. Jh.) in: „Mystische Theologie“

Jedes Lebewesen ist kostbar heil und gut

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Wenn wir den Buddha entdecken, der wir eigentlich sind, erkennen wir, dass alles im Universum ebenfalls Buddha ist. Wir kommen zu der Erkenntnis, dass alles und jedes erwacht ist. Alles ist gleichermaßen kostbar, heil und gut, und ebenso ist jedes einzelne Lebewesen kostbar, heil und gut.

Pema Chödrön (*1936)

Gott ist in uns daheim

 

Nie hat ein Mensch
nach irgend etwas so sehr begehrt,
wie Gott danach begehrt,
den Menschen dahin zu bringen,
dass er ihn erkenne.

Gott ist allzeit bereit,
wir aber sind sehr unbereit;
Gott ist uns „nahe“,
wir aber sind ihm fern;
Gott ist drinnen,
wir aber sind draussen;
Gott ist in uns daheim,
wir aber sind in der Fremde.

Dass wir ihm alle folgen,
dass er uns in sich bringe,
wo wir ihn wahrhaft erkennen,
dazu helfe uns Gott. Amen.

Meister Eckhart (1260 – 1328)

Das Göttliche in uns erkennen

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Gott ist im Prinzip unsere wahre Natur, und jeder von uns ist Sohn oder Tochter Gottes. Wir sind uns nur nicht darüber im Klaren, weil wir das Göttliche in uns noch nicht erkannt haben. Meister Eckhart nennt es den ‚göttlichen Funken‘, der Buddha nennt es den ‚Samen der Erleuchtung‘.

Ayya Khema (1923 – 1997)

Gefunden habe ich dieses Zitat hier: https://mystikaktuell.wordpress.com/2019/12/11/harald-alexander-korp-dem-ruhigen-geist-ist-alles-moeglich-mit-meister-eckhart-lernen-im-hier-und-jetzt-zu-sein-buchtipp-vi-2019/

Befreit von Trübsal und Trauer…

 

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Wenn wir das Gedächtnis entleeren, erhebt uns das nicht in den hohen Zustand der Vereinigung, aber es befreit uns von großer Trübsal und Trauer und von vielen Schwächen und Fehlern und ist daher von großem Wert.

Johannes vom Kreuz (1542- 1591)

Gib Deinen Frieden, oh Herr…

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
der vollkommen und ewig ist, auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen mögen.

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
auf dass unser Denken, Sprechen und Handeln in Einklang sein möge.

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sein mögen, für Deine reichlichen Gaben.

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites uns Deiner Seligkeit erfreuen mögen.

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles erdulden mögen, im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
auf dass unser Leben dem Göttlichen Bilde entsprechen möge und alle Dunkelheit in Deinem Lichte vergehe.

Gib Deinen Frieden, oh Herr,
unser Vater und Mutter, auf dass wir, Deine Kinder auf Erden, uns vereinigen in einer einzigen Familie.

Amen

Hazrat Inayat Khan (1882 – 1927)

Gefunden habe ich dieses Friedensgebet hier: https://www.sufismus.ch/friedensgebet.php