Recht fertig

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Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
Oder er kann es und will es nicht:
Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
Oder er will es nicht und kann es nicht:
Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

Lactantius (ca. 240, 250-317)

Mehr zu dieser Frage auch hier: https://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/theodizee/

Über sich hinauswachsen

Jemand, der nur durch einen Schleier schaute,
aber den Schleier für das Antlitz hielt,
hat sehr zutreffend gesagt,
dass es dein Ziel sei,
du selbst zu werden.

Und er sagte ebenso richtig,
dass es die Natur des Menschen sei,
über sich hinauszuwachsen.

Dies ist wahrlich seine Natur,
und er selbst zu werden
ist in der Tat
das göttliche Ziel seiner Selbsttranszendenz.

Sri Aurobindo (1872 – 1950)

Du selbst werden

Jemand, der nur durch einen Schleier schaute,
aber den Schleier für das Antlitz hielt,
hat sehr zutreffend gesagt,
dass es dein Ziel sei,
du selbst zu werden.

Und er sagte ebenso richtig,
dass es die Natur des Menschen sei,
über sich hinauszuwachsen.

Dies ist wahrlich seine Natur,
und er selbst zu werden
ist in der Tat
das göttliche Ziel seiner Selbsttranszendenz.

Sri Aurobindo (1872 – 1950)