Das edelste und köstlichste Ding…

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Das edelste und köstlichste Ding, von dem man sprechen kann, ist die Liebe; man kann nichts Nützlicheres lernen. Gott verlangt weder grosse Vernunft noch tiefe Gedanken, noch grosse Übungen der Frömmigkeit, wenn man auch gute Übungen nie aufgeben soll. Aber allen Übungen gibt erst die Liebe Wert und Würde.

Johannes Tauler (* um 1300 – 1361)

Gefunden habe ich dieses Zitat hier: http://www.viacordis.net

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Des Mysterium des Hierseins gewahr werden

Mögest du des Mysterium des Hierseins gewahr werden und eintreten in die stille Unermesslichkeit deiner eigenen Gegenwart.

Mögest du Glück und Freude finden im Tempel deiner Sinne.

Möge es dir, wenn neue Grenzen locken, nie an Ermutigung fehlen.

Mögest du dem Ruf deiner Gabe Gehör schenken und den Mut finden, ihrem Weg zu folgen.

Möge die Flamme des Zorns dich von jeglicher Falschheit befreien.

Möge Wärme des Herzens deine Gegenwart hell auflodern lassen, und möge dich die Angst niemals belangen.

Möge deine äußere Würde ein Spiegel sein der inneren Würde deiner Seele.

Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die keine Aufmerksamkeit heischen.

Mögest du Trost finden in der geheimen Symmetrie deiner Seele.

Mögest du jeden neuen Tag als ein heiliges Geschenk erleben, gewoben um das Herz des Wunders.

 

John O’Donohue (1956 – 2008) in: Echo der Seele. Von der Sehnsucht nach Geborgenheit. München 1999, S.133

Durch das Gefühl hindurch gehen

Es gibt eine Furcht davor, dass die Emotion zu stark werden könnte, dass wir ihr verfallen und unsere Würde, unsere Rolle als menschliche Wesen verlieren könnten. Die Umwandlung schließt mit ein, durch eine solche Angst hindurchzugehen. Gib dich selbst ganz in das Gefühl hinein, gehe durch es hindurch, gib ihm nach, erfahre es.

Chögyam Trungpa (1940 -1987)

Wir glauben…

WIR GLAUBEN
an die Heiligkeit des Lebens und die angeborene Würde der Person,

WIR GLAUBEN,
dass Religion Respekt und Versöhnung ermöglicht,

WIR GLAUBEN,
dass der Dialog zwischen Menschen verschiedener Religionen und Kulturen der Weg zu einem dauerhaften Frieden und sozialen Zusammenhalt ist.

WIR BEKRÄFTIGEN
die Ziele und Grundsätze, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind, insbesondere das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Diese gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen sind die Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.

„Glaubensbekenntnis“ des KAICIID. Das KAICIID ist nach eigenen Angaben „eine staatenübergreifende Organisation, deren Aufgabe darin besteht, Dialog als Mittel zur Konfliktvermeidung und Konfliktlösung weltweit einzusetzen sowie gegenseitiges Verständnis und Kooperation zu fördern.“

Mehr hier:

http://www.kaiciid.org/de

Ohne Anfang und Ende

Der Geist der Furchtsamkeit sollte in die Wiege liebevoller Zuwendung gelegt und mit der strahlenden unergründlichen Milch ewiger Zweifelsfreiheit gesäugt werden.

Im Kühlen Schatten der Furchtlosigkeit fächle ihm Luft zu
mit dem Fächer von Freude und Glück.

Wenn er etwas älter wird, dann führ ihn auf den Spielplatz,
der aus sich selbst heraus existiert,
zeig ihm dort die unterschiedlichsten Phänomene.

Wenn er noch älter wird, führe ihn auf den Platz,
an dem die Bogenschützen-Krieger üben,
damit er ursprüngliches Vertrauen entwickeln kann.

Wird er noch älter, so lass ihn – um sein ursprüngliches Selbst-Wesen zu erwecken,
die Gesellschaft der Menschen sehen,
die Schönheit und Würde besitzt.

Dann kann der furchtsame Geist sich zum Geist des Kriegers wandeln,
und dieses ewig jugendliche Vertrauen
kann sich ohne Anfang und Ende in den Raum weitern.

An diesem Punkt sieht er die Große Östliche Sonne.

Chögyam Trungpa (1939 – 1987)

Wiege liebevoller Zuwendung

Der Geist der Furchtsamkeit sollte in die Wiege liebevoller Zuwendung gelegt und mit der strahlenden unergründlichen Milch ewiger Zweifelsfreiheit gesäugt werden.

Im Kühlen Schatten der Furchtlosigkeit fächle ihm Luft zu
mit dem Fächer von Freude und Glück.

Wenn er etwas älter wird, dann führ ihn auf den Spielplatz,
der aus sich selbst heraus existiert,
zeig ihm dort die unterschiedlichsten Phänomene.

Wenn er noch älter wird, führe ihn auf den Platz,
an dem die Bogenschützen-Krieger üben,
damit er ursprüngliches Vertrauen entwickeln kann.

Wird er noch älter, so lass ihn – um sein ursprüngliches Selbst-Wesen zu erwecken,
die Gesellschaft der Menschen sehen,
die Schönheit und Würde besitzt.

Dann kann der furchtsame Geist sich zum Geist des Kriegers wandeln,
und dieses ewig jugendliche Vertrauen
kann sich ohne Anfang und Ende in den Raum weitern.

An diesem Punkt sieht er die Große Östliche Sonne.

Chögyam Trungpa (1939 – 1987)