Fruchtbarkeit mystischer Erfahrung

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Zen ist das eigentlich Religiöse in jeder Religion. Es ist das Grundwasser für die Fruchtbarkeit jeglicher mystischer Erfahrung und damit auch eine wundervolle Bestätigung der Wahrheit christlich-jüdischer Tradition mit ihrem Menschenbild als Bild und Gleichnis Gottes und somit als Unendlichkeitswesen.
Es ist geradezu ein Zeugnis dieser Wahrheit: Die unendliche Wirklichkeit, die in größter Wortscheu in jüdisch-christlicher Tradition Gott genannt wird, ist in der menschlichen Natur angelegt.
Besser gesagt: Die menschliche Natur ist auf Gott hin angelegt.

P. Johannes Kopp (1927 – 2016) in: Gebet als Selbstgespräch. Gebet und Koan als Beziehung zu Gott in mir. 2. Auflage Dezember 2014., S. 18/19

Mehr hier: https://zen-kontemplation.de/

Die Zeit in west-östlicher Religionsbegegnung

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Wenn die Zeit der Erzfeind des Menschen und alles Bestehenden ist, dann fordert der Westen diesen Feind heraus. Er nimmt die Zeit tief in sich hinein, gebunden wird er selbst Zeit. Folglich begehrt er auf, entweder gewinnt er eine versöhnende religiöse Position, oder er wird ein Opfer metaphysischer Ungewißheiten. Sein Denkmodell macht ihn jedenfalls zum geborenen Rebellen.

Der östliche Mensch hütet sich gerade davor, die Zeit herauszufordern. Darum kann er ergeben, distanziert und konzentriert bleiben. Wie kann man das Sein lieben, an ihm und seiner Fülle zu partizipieren entschlossen sein, so argumentiert er, wenn man sich mit seiner unwesentlichsten Seite, seiner Zeitlichkeit am meisten herumschlägt?

Otto Wolff (1911 – 1986): Die fundamentale Wende in der west-östlichen Religionsbegegnung. In: Wilhelm Bitter (Hrsg), Abendländische Therapie und östliche Weisheit. Ein Tagungsbericht. S. 69 – 70

Fruchtbarkeit mystischer Erfahrung

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Zen ist das eigentlich Religiöse in jeder Religion. Es ist das Grundwasser für die Fruchtbarkeit jeglicher mystischer Erfahrung und damit auch eine wundervolle Bestätigung der Wahrheit christlich-jüdischer Tradition mit ihrem Menschenbild als Bild und Gleichnis Gottes und somit als Unendlichkeitswesen.
Es ist geradezu ein Zeugnis dieser Wahrheit: Die unendliche Wirklichkeit, die in größter Wortscheu in jüdisch-christlicher Tradition Gott genannt wird, ist in der menschlichen Natur angelegt.
Besser gesagt: Die menschliche Natur ist auf Gott hin angelegt.

P. Johannes Kopp (1927 – 2016) in: Gebet als Selbstgespräch. Gebet und Koan als Beziehung zu Gott in mir. 2. Auflage Dezember 2014., S. 18/19

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