Das Eine bleibt, das Viele wechselt und vergeht

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Wir gehen auf in diesem alles durchdringenden Geist,
vergessen alles und werden selbst vergessen.
Hinfort ist jeder alles in Gott.
Es gibt nichts Höheres, nichts Tieferes
und nichts Anderes als das Leben,
in dem wir gegründet sind.
Das Eine bleibt, das Viele wechselt und vergeht,
und jeder von uns ist das Eine, das bleibt.

Benjamin Paul Blood (1832 – 1919)

Das Geheimnis des inneren Friedens ist der innere Abstand

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Das Geheimnis des inneren Friedens ist der innere Abstand. Sammlung ist demjenigen unmöglich, der von all den verworrenen und wechselnden Wünschen seines eigenen Willens beherrscht wird. Sogar wenn sich diese Wünsche auf Gutes richten wie etwa das innere Leben, die Sammlung, den Frieden, die Freuden des Gebets, machen sie die Sammlung schwierig, ja unmöglich, wenn es sich dabei um nicht mehr als natürliche und ichbezogene Wünsche handelt.

Wir werden nie in der Lage sein, vollkommenen inneren Frieden und Sammlung zu finden, solange wir nicht innerlich sogar vom Wunsch nach Frieden und Sammlung frei sind. Wir werden nie auf vollkommene Weise beten können, solange wir nicht innerlich von der Freude frei sind, die uns das Gebet macht.

Wenn wir alle diese Wünsche lassen und nur eines suchen, nämlich Gottes Willen, schenkt er uns mitten in unsere Mühen, Konflikte und Prüfungen hinein Sammlung und Frieden.

Thomas Merton ( 1915 – 1968)

Unberührt von der Welt der Erscheinungen

heiligerbergHolzschnitt aus Japan                                                         © wak

Während die Jahreszeiten ineinander übergehen und das Wetter von Tag zu Tag, von Augenblick zu Augenblick wechselt, bleibt der Berg immer der Gleiche. Von alledem unberührt, verharrt der Berg, unberührt von oberflächlichen Geschehnissen, unberührt von der Welt der Erscheinungen.

Jon Kabat-Zinn (*1944)

Eine ausführliche Meditation zum „Berg“ von Jon Kabat-Zinn findet sich hier:

http://www.berg-meditation.de/die-berg-meditation/

ZuHörer-Angebot in neuer Optik

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Wo finde ich nur einen Menschen,
der die Wörter zu vergessen weiß,
so dass ich einige Worte
mit ihm wechseln könnte?

Dschuang Dsi (um 365 -290 v.u.Z.)

 

Mit neuer Optik stellt sich nun mein Angebot vor, Ihnen als ZuHörer zur Verfügung zu stehen:

https://zweioffeneohren.wordpress.com/