All unsere Macht für die Liebe nutzen

Wir können nicht anders
als unsere Macht gebrauchen.
Können nicht der Versuchung widerstehen,
der Welt unseren Stempel aufzudrücken.

Deshalb lasst uns
in der Wahl unserer Worte
und widersprüchlich wie wir sind
all unsere Macht für die Liebe nutzen.

Martin Buber (1878 – 1965)

Wie könnte man angehen…

Wie könnte man angehen
gegen den Terror

mit dem Terror,
gegen die Bomben

mit einer Bombe,
gegen den Wahnsinn

mit dem Wahn?
Wie könnte man angehen

gegen die Morde
mit dem Mord,

gegen Gewalt
mit Gewalt,

gegen den Irrsinn
indem man in die Irre

geht?
Es geht nicht an

– und geht niemals
gut aus –

Gleiches mit Gleichem
zu bekämpfen –

Ihr planlosen
Wahnsinnigen,

die Ihr dem Wahn
Euren eigenen

Wahnsinn
entgegensetzt,

dem Terror
den Terror,

den Morden
den Mord!

Noch habt Ihr die Wahl –
Ihr unbelehrbaren

Irren,
die Ihr Euch auf der

richtigen Seite
wähnt

zwischen Wahn
und Vernunft,

zwischen Irrsinn
und Besinnung,

zwischen Gehirn

und Gewalt!

Hannah Buchholz

 

Das Original findet sich hier: https://hannahbuchholz.wordpress.com/2015/12/03/wie-koennte-man-angehen/

Mehr Gedichte von Hannah Buchholz hier:
https://hannahbuchholz.wordpress.com/

 

Ich danke der Autorin sehr herzlich für ihre Genehmigung, dieses Gedicht zu rebloggen!

Unsere Macht für die Liebe nutzen

Wir können nicht anders
als unsere Macht gebrauchen.
Können nicht der Versuchung widerstehen,
der Welt unseren Stempel aufzudrücken.

Deshalb lasst uns
in der Wahl unserer Worte
und widersprüchlich wie wir sind
all unsere Macht für die Liebe nutzen.

Martin Buber (1878 – 1965)

Kein Urteil: Beobachtung

Denn wenn Aufmerksamkeit da ist, wenn ein Gewahrsein da ist, in dem keine Wahl, kein Urteil ist, nur Beobachtung, dann werden Sie sehen, daß Sie nie wieder verletzt sein werden, und die vergangenen Verletzungen sind weggewischt.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Beobachtung statt Urteil

Wenn Aufmerksamkeit da ist,
wenn ein Gewahrsein da ist,
in dem keine Wahl,
kein Urteil ist,
nur Beobachtung,
dann werden Sie sehen,
dass Sie nie wieder verletzt sein werden,
und die vergangenen Verletzungen
sind weggewischt.
Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)