Gottes Sein in ihm erhöht

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Wenn ich aber gesagt habe,
Gott sei kein Sein
und über dem Sein,
so habe ich nicht
das Sein abgesprochen,
vielmehr habe ich es
in ihm erhöht.

Nehme ich Kupfer im Golde,
so ist es dort (vorhanden )
und ist da in einer höheren Weise,
als es in sich selbst ist.

Meister Eckhart (1260 – 1328) in: Predigt 9, Deutsche Werke I, S. 107

Quelle unseres ganzen Lebens

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Das Bild Gottes ist essenziell und persönlich in allen Menschen vorhanden. Jeder besitzt es, ganz, vollständig und ungeteilt, und alle zusammen besitzen nicht mehr als einer allein. Auf dieser Weise sind wir alle Eins, innig vereint in unserem ewigen Bild, dem Bild Gottes, das die Quelle unseres ganzen Lebens in uns ist. Unser erschaffenes Wesen und unser Leben sind unmittelbar an diese Quelle gebunden, denn sie ist unsere ewige Ursache.

Jan van Ruysbroeck (1293 – 1381)

Kommunikation damit Stille eine Gnade sein kann

 

Thomas Merton in der Abtei Gethsemani | Bild: Archiv

 

Es muss genug Kommunikation geben, damit Stille eine Gnade sein kann. Diese Art von Stille erfordert eine tiefere Liebe, und bis diese Liebe entwickelt ist, hat es keinen Sinn, so zu tun, als ob die Liebe da wäre, wenn sie es nicht ist. Die Rechtfertigung der Stille in unserem Leben ist, dass wir einander lieben, um gemeinsam zu schweigen…
In der Tiefe des Gemeinschaftslebens erkennen wir die Gnade des gemeinsamen Schweigens, aber wir kommen nicht dazu, indem wir andere ausschließen oder als Objekte behandeln. Es geschieht allmählich, während wir lernen zu lieben…
Das Bedürfnis ist ein wahres Schweigen, das lebendig ist und eine liebende Gegenwart in sich trägt.

Thomas Merton (1915 – 1968) in: The Springs of Contemplation

Alle eins im ewigen Bild

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Das Bild Gottes
ist in allen Menschen
wesentlich und persönlich
vorhanden.
Jeder besitzt es
ganz, vollständig und ungeteilt
und alle zusammen besitzen
doch nur ein Bild.
Auf diese Weise
sind wir alle eins,
innig vereint
in unserem ewigen Bilde,
welches das Bild Gottes
und der Quell all unseres Lebens
in uns ist.

Jan van Ruusbroec (1293 – 1381)

Es ist Zeit vom Schlafe aufzuwachen

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Darum soll sich keiner selber stockblind machen,
denn die Zeit der Wiederbringung,
was der Mensch verloren hat,
die ist nunmehr vorhanden,
die Morgenröte bricht an.
Es ist Zeit, vom Schlafe aufzuwachen.

Jakob Böhme (1575-1624) in: Morgenröte im Aufgang, 13, 4, 1612

Gefunden habe ich dieses Zitat hier: https://blog.nootheater.de/2018/02/26/buch-der-freunde-xxxvii/

Vom Kern der Mystik

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Der Kern der Mystik
ist das Überschreiten
des engen begrifflichen Denkens
zugunsten einer umfassenderen Erfahrung und Erkenntnis,
die als Potenz
in jedem Menschen vorhanden ist,
die wir aber nicht entfaltet haben.

Willigis Jäger (*1925)

Der Kern der Mystik

Foto: © wak

Der Kern der Mystik ist das Überschreiten des engen begrifflichen Denkens zugunsten einer umfassenderen Erfahrung und Erkenntnis, die als Potenz in jedem Menschen vorhanden ist, die wir aber nicht entfaltet haben.

Willigis Jäger (*1925)

Quell all unseres Lebens

ruusbroecFoto: wikimedia / gemeinfrei

Jan van Ruusbroec

 

Das Bild Gottes
ist in allen Menschen
wesentlich und persönlich
vorhanden.
Jeder besitzt es
ganz, vollständig und ungeteilt
und alle zusammen besitzen
doch nur ein Bild.
Auf diese Weise
sind wir alle eins,
innig vereint
in unserem ewigen Bilde,
welches das Bild Gottes
und der Quell all unseres Lebens
in uns ist.

Jan van Ruusbroec (1293 – 1381)

Wahre geistige Gesundheit

Ein Guru überträgt nicht wirklich spirituell Wesentliches auf uns oder durch uns. Ein Guru erinnert uns einfach daran, dass wahre geistige Gesundheit bereits in uns vorhanden ist.

Chögyam Trungpa (1940 -1987)