Kommen und gehen

Gedanken kommen und gehen. Wir müssen lernen, zuzuschauen, ohne uns zu identifizieren. Dann merken wir allmählich, wie zwischen dem Kommen und Gehen Pausen entstehen. Wenn man achtsam in sein Inneres schaut, verlangsamen sich die Vorgänge, und man wird ruhig und friedlich. Das ist die erste Erfahrung der Ruhe.

Willigis Jäger (*1925)