In allem will Gott Begegnung feiern

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Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten:
Die Welt ist Gottes so voll.
Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen.
Wir aber sind oft blind.
Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen
und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt,
an dem sie aus Gott herausströmen.
Das gilt für alles Schöne und auch für das Elend.
In allem will Gott Begegnung feiern
und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort.
Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser, aus diesen Einsichten und Gnaden
dauerndes Bewusstsein und dauernde Haltung zu machen
und werden zu lassen.
Dann wird das Leben frei in der Freiheit, die wir immer gesucht haben.

Alfred Delp (1907 – 1945) hat diese Zeilen am 17. November 1944 mit gefesselten Händen in seiner Zelle im Gefängnis Berlin-Tegel geschrieben. Gefunden habe ich den Text hier: http://www.sankt-peter-koeln.de/wp/veranstaltungen/elemente-ignatianischer-spiritualitat/

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Doing Nothing – Retreat vom 20. – 23. Juni – Herzliche Einladung

Im Doing Nothing Retreat ist dösen, schlafen oder einfach faul sein auch Teil der spirituellen Praxis. Denn es geht nicht darum WIE Du bist oder WAS Du bist, sondern darum, DASS Du bist.

Ein privates drei-tägiges Retreat – reines Nichts Tun – so wie wir es hier anbieten, ist eine extrem kostbare Gelegenheit hinaus zu gehen über das, was uns schon lange in ewig gleichen Mustern gefangen hält. Es ist eine unschätzbar wertvolle Gelegenheit einzutreten, in die Erfahrung von Offenheit und Verbundenheit, die unser Herz tief berührt, nährt, unsere Sinne reinigt, und uns danach entspannt, gesegnet und voller Freude wieder ins Leben gehen lässt.

http://doingnothing.de/klausuren/

Anmeldung eMail: weissefeder@netcologne.de

Kosten: 290,- bis 320.- je nach Einkommen

Leitung: Rani Kaluza (0221-2406997)
Co-Leitung: Werner A. Krebber

Infos auch hier:

https://www.facebook.com/events/2291940544410833/

 

Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer

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Und es erschienen ihnen Zungen,
zerteilt, wie von Feuer;
und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen;
und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes
und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen,
nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen.

Aus der Apostelgeschichte im Neuen Testament

Ziel des Lebens

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Das Ziel des Lebens besteht darin, intensiv zu leben, voll geboren zu werden und voll wach zu sein; von den Ideen eines infantilen Allmachtsgefühls loszukommen und zur Erkenntnis seiner wirklichen, wenngleich begrenzten Kraft zu gelangen; fähig zu werden, zu akzeptieren, dass ein jeder von uns zugleich das Allerwichtigste auf der Welt und doch nicht wichtiger als eine Fliege oder ein Grashalm ist; fähig zu sein, das Leben zu lieben und trotzdem den Tod furchtlos zu akzeptieren; die Ungewissheit über die wichtigsten Fragen, mit denen das Leben uns konfrontiert, hinzunehmen – und trotzdem an unser Denken und Fühlen, soweit es wirklich ein Stück von uns selbst ist, zu glauben; allein sein zu können und gleichzeitig mit den geliebten Menschen, mit jedem Mitmenschen auf Erden, mit allem Lebendigen eins sein zu können.

Erich Fromm (1900 – 1980)

Volle Freude und vertrauensvoller Frieden

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Die Lebensweise, in der der Mensch in allen Lagen, Arbeiten und an allen Orten volle Freude und vertrauensvollen Frieden findet, wird nur gelernt und gefunden in der Inwendigkeit, in der Zugekehrtheit des Gemütes zu dem Grund. Das bedarf zuallererst Erleiden, Muße, Zeit und Stätte.

Johannes Tauler (ca. 1300 – 1361)

Mit allem Lebendigen eins sein

Das Ziel des Lebens besteht darin, intensiv zu leben, voll geboren zu werden und voll wach zu sein; von den Ideen eines infantilen Allmachtsgefühls loszukommen und zur Erkenntnis seiner wirklichen, wenngleich begrenzten Kraft zu gelangen; fähig zu werden, zu akzeptieren, dass ein jeder von uns zugleich das Allerwichtigste auf der Welt und doch nicht wichtiger als eine Fliege oder ein Grashalm ist; fähig zu sein, das Leben zu lieben und trotzdem den Tod furchtlos zu akzeptieren; die Ungewissheit über die wichtigsten Fragen, mit denen das Leben uns konfrontiert, hinzunehmen – und trotzdem an unser Denken und Fühlen, soweit es wirklich ein Stück von uns selbst ist, zu glauben; allein sein zu können und gleichzeitig mit den geliebten Menschen, mit jedem Mitmenschen auf Erden, mit allem Lebendigen eins sein zu können.

Erich Fromm (1900 – 1980)

Mit allem Lebendigen eins sein können

Das Ziel des Lebens besteht darin, intensiv zu leben, voll geboren zu werden und voll wach zu sein; von den Ideen eines infantilen Allmachtsgefühls loszukommen und zur Erkenntnis seiner wirklichen, wenngleich begrenzten Kraft zu gelangen; fähig zu werden, zu akzeptieren, dass ein jeder von uns zugleich das Allerwichtigste auf der Welt und doch nicht wichtiger als eine Fliege oder ein Grashalm ist; fähig zu sein, das Leben zu lieben und trotzdem den Tod furchtlos zu akzeptieren; die Ungewissheit über die wichtigsten Fragen, mit denen das Leben uns konfrontiert, hinzunehmen – und trotzdem an unser Denken und Fühlen, soweit es wirklich ein Stück von uns selbst ist, zu glauben; allein sein zu können und gleichzeitig mit den geliebten Menschen, mit jedem Mitmenschen auf Erden, mit allem Lebendigen eins sein zu können.

Erich Fromm (1900 – 1980)