Frieden stiften in kleinen Schritten

Foto: © wak

 

Impuls im Geiste von Bruder Klaus

Text eines in der Feldkapelle ausliegenden Flyers

Bruder Klaus – Worte des Friedens

Aufeinander horchen und Einander gehorchen ist akueller denn je – und dringend erfordert in Familie und Gemeinde, Wirtschaft und Politik, unter Rassen und Völkern, Kulturen und Religionen.

Darum setzen wir uns ein für…

Eine Kultur des Hinhörens,
nicht des Behauptens.

Eine Kultur des Wohlwollens,
nicht des Verurteilens.

Eine Kultur des Vertrauens,
nicht des Misstrauens.

Eine Kultur des Einladens,
nicht des Ausgrenzens.

Eine Kultur des Verstehens,
nicht des Verdrehens.

Eine Kultur des Aufbauens,
nicht des Niederreißens.

Eine Kultur des Annehmens,
nicht des Ablehnens.

Eine Kultur des Verzeihens,
nicht des Nachtragens.

Eine Kultur des Gehorchen,
nicht des Verweigerns.

Eine Kultur der offenen,
nicht der verschlossenen Herzen

Eine Kultur der Liebe,
nicht des Hasses.

Flyer in der Bruder-Klaus-Kapelle, Mechernich

Mehr hier: www.feldkapelle.de

Frieden, Peace, Pace, Paix, Pax…

Text der Wandtafel im Vestibül des Raumes der Stille im Brandenburger Tor, Berlin

 

Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Römer 3,23)

Darum beten wir:

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse,
Vater, vergib.

Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr eigen ist,
Vater, vergib.

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet,
Vater, vergib.

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen,
Vater, vergib.

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge,
Vater, vergib.

Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt und an Leib und Seele missbraucht,
Vater, vergib.

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott,
Vater, vergib.

Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem anderen, gleichwie Gott euch vergeben hat in Jesus Christus. (Epheser 4,32)

AMEN

 

Nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry (Großbritannien) am 14./15.November 1940 durch deutsche Bombenangriffe ließ der damalige Dompropst Richard Howard die Worte „Vater vergib“ in die Chorwand der Ruine meißeln.

Diese Worte bestimmen das Versöhnungsgebet von Coventry, das die Aufgabe der Versöhnung in der weltweiten Christenheit umschreibt. Das Gebet wurde 1958 formuliert und wird seitdem an jedem Freitagmittag um 12 Uhr im Chorraum der Ruine der alten Kathedrale in Coventry und in vielen Nagelkreuzzentren der Welt gebetet.

Mehr Informationen dazu hier: http://nagelkreuz.org/versoehnung/versoehnungsgebet

Religion der Zukunft

Was wir heute brauchen, ist die helle Sonne dieser Intelligenz, verbunden mit dem Herzen Buddhas, dem wundervollen Herzen, erfüllt von unendlicher Liebe und Barmherzigkeit. Eine solche Verbindung würde die erhabenste Philosophie hervorbringen, in der sich Wissenschaft und Religion begegnen und die Hände reichen, und Dichtung und Philosophie zu Freunden werden. Dies wird die Religion der Zukunft sein, und wenn wir sie errichten können, wird sie dauern für alle Zeiten und für alle Völker.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

Weg damit!

Entblößt du dich nicht völlig,
so wirst du ewig befangen sein:
Rassen, Völker, Nationen, Ideologien
Gott, Buddha, Priester, heilige Schriften –
Weg damit, los, los, los!

(Shin’ichi Hisamatsu 1889 – 1980)

Gefunden habe ich diesen Text hier:
http://leerwerden.wordpress.com/2012/01/11/mystik/

Er machte aufmerksam auf die phantastische Mystik-Ausstellung im Museum Rietberg. Mehr dazu hier:

http://www.rietberg.ch/de-ch/ausstellungen/archiv/mystik.aspx

Sind wir weiser geworden?

Wir leben im Zeitalter der Philosophie, der Wissenschaft und der Vernunft. Riesige Bibliotheken stehen jedermann offen. Überall haben wir Schulen, Hochschulen und Universitäten, die uns das Wissen der Völker aus vielen vergangenen Jahrtausenden übermitteln.
Und was weiter? Sind wir deswegen weiser geworden? Verstehen wir das Leben oder den Sinn des Lebens besser? Wissen wir, was für unser Leben gut ist?

Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778)