Erde und Leben mit Gottes Segen

Mit Erde gefüllt sind die Bücher des Altars der „Eine-Welt-Kirche“  Foto: © wak

„Der Eine-Erde-Altar der Eine-Welt-Kirche transformiert das abstrakte Bewußtsein von der Gesamtheit der Welt in die individuelle Erfahrung der alltäglichen Einzigartigkeit. Erde von vielen Orten des Globus läßt die gemeinsame Abhängigkeit von dieser dünnen Schicht verwitterten Gesteins erkennen, aus dem das Leben seine Nahrung bezieht und in dem es seine Spuren hinterläßt.
Die Erde, der Boden, auf dem wir stehen, ist Synonym für unseren Globus. Er ist der Teil von ihm, mit dem unsere Vorfahren täglich umgingen, von dem sie Gottes Segen am unmittelbarsten erfuhren.“ – Aus der Einführung der Künstlerin Marianne Greve

Mehr hier:

http://www.eine-erde-altar.org

https://de.wikipedia.org/wiki/Eine-Welt-Kirche

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Was wahres Glück ist

Der Mensch sammelt so viele Dinge, um glücklich zu werden, aber er weiß nicht, was wahres Glück ist.
Er will eines anderen Seele heilen, weiß aber nicht, die eigene in Ordnung zu bringen.
Er erfindet wunderbare Dinge, aber er weiß nicht die Schätze in seinem Innern zu entdecken.
Er fliegt auf den Mond, aber den Weg in seine innere Welt kennt er nicht.
Er kennt alles außer sich selbst.

Muktananda (1908 – 1982)

Meister Eckhart – künstlerisch umgesetzt

Auf eine Ausstellung des Erfurter Raben-Ateliers macht die Evangelische Predigergemeinde aufmerksam:

raben

 

In der Pressemitteilung heißt es:

„Gute Worte, Gedanken und geistlichen Beistand brachte Meister Eckhart um 1300 den Erfurter Beginen und erhielt dafür Brot und Wein. Bei Brot und Wein versuchte die Künstlergruppe des Raben-Ateliers Erfurt dem Leben und Wirken dieses bedeutenden Erfurters nachzuspüren. Nicht nur die Beginen im Mittelalter, sondern auch die Mitglieder dieser Gruppe kamen aus dem Staunen nicht heraus.

„.. das Leben ist offen für viele Sehweisen“ (Meister Eckhart). Mit seinen modernen Ge­danken, die aus dem Mittelalter stammen, brachte er die Teilnehmer des Raben-Ateliers auf den Gedanken, sich künstlerisch zu seiner Person, seinem Leben und seinen Gedanken zu äußern: für sich „weiter zu denken“, diese mit dem Pinsel und dem Stift festzuhalten. Dabei folgten die neun Teilnehmer mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen den Worten von Meister Eckhart und ließen sich von ihnen und dem Menschen, der sie äußerte, faszinieren.

Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind in einer Ausstellung in der Hauptbibliothek am Domplatz vom 4. Mai bis 31. Oktober 2015 zu sehen.“