Gewähre deinen Segen…

Foto: © wak

 

Gewähre deinen Segen,
so dass mein Geist sich
dem Dharma zuwende;

Gewähre deinen Segen,
so dass das Dharma
auf dem Weg voranschreitet;

Gewähre deinen Segen,
so dass der Weg
Verwirrung klären möge;

Gewähre deinen Segen,
so dass Verwirrung
als Weisheit aufgehe.

Gampopa (1079 – 1153)

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Beende die Verwirrung des Lernens…

Milarepa – Foto: © wak

Beende zuerst die Verwirrung des Lernens,
Dann erwäge die Bedeutung des Gelernten,
schließlich meditiere
entsprechend der Bedeutung.

Milarepa (1052 – 1135)

Herz und Geist dem Dharma zuwenden

Mögen Herz und Geist sich dem Dharma zuwenden;

Möge das Dharma erblühen im Gehen des Weges;

Möge der Weg die Verwirrung auflösen;

Möge die Verwirrung aufscheinen als Weisheit.

 

Die Vier Dharmas von Gampopa Sönam Rinchen / Dagpo Rinpoche (1079 – 1153)

Gewähre deinen Segen

Gewähre deinen Segen,
so dass mein Geist sich
dem Dharma zuwende;
Gewähre deinen Segen,
so dass das Dharma
auf dem Weg voranschreitet;
Gewähre deinen Segen,
so dass der Weg
Verwirrung klären möge;
Gewähre deinen Segen,
so dass Verwirrung
als Weisheit aufgehe.

Gampopa (1079 – 1153)

Gewähre deinen Segen…

Gewähre deinen Segen,
so dass mein Geist sich dem Dharma zuwende;

Gewähre deinen Segen,
so dass das Dharma auf dem Weg voranschreitet;

Gewähre deinen Segen,
so dass der Weg Verwirrung klären möge;

Gewähre deinen Segen,
so dass Verwirrung als Weisheit aufgehe.

Gampopa (1079 – 1153; Schüler von Milarepa)

An Bewusstsein wachsen

Wenn du eine Verwirrung vermeiden willst, erschaffst du dadurch eine neue, und, um diese zu vermeiden, die nächste. Vermeide die erste nicht: Geh in sie hinein, beobachte sie, lass sie deine Meditation sein. Wenn sie da ist, muss es seine Bedeutung haben, denn nichts existiert ohne irgendeine Bedeutung.
Mit der Zeit wirst du Dankbarkeit für sie empfinden, denn wenn du es dir anschaust, wirst du klar werden, meditativer, wacher, bewusster. Und am Ende wirst du deiner Verwirrung danken, dass sie dir geholfen hat, dass sie dir die Möglichkeit gegeben hat, an Bewusstsein zu wachsen. Es war einfach eine Gelegenheit, die an deine Tür geklopft hat, um dir zu helfen, bewusster zu werden.

Osho (1931-1990)

Gibt es ein Selbst?

„Gibt es ein Selbst?“ fragte ein Pilger, der zu Buddha kam. Buddha jedoch schwieg. Ein zweites Mal stellte der Pilger die Frage: „Gibt es ein Selbst?“. Doch wieder schwieg Buddha. Und der Pilger ging ohne eine Antwort

Sein Schüler Ananda fragte ihn daraufhin: „Warum habt Ihr die Frage dieses Pilgers nicht beantwortet?“ Und Buddha entwickelte folgendes:

„Hätte ich ‚Es gibt ein Selbst‘, wäre ich den Lehren gefolgt, die von etwas Ewigem ausgehen. Hätte ich gesagt ‚Es gibt kein Selbst‘ wäre ich den Lehren gefolgt, die alle Existenz negieren. Hätte ich gesagt ‚Es gibt ein Selbst‘ würde dies nicht der Erkenntnis entsprechen, die davon redet, alle Erscheinungen seien ohne ein Selbst. Hätte ich gesagt ‚Es gibt kein Selbst‘ hätte der Pilger gedacht ‚Ich habe kein Selbst mehr‘. Und darüber wäre er in Verwirrung geraten.“