Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

 

Foto: © wak

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Herr hilf mir, dass ich nicht danach verlange,
getröstet zu werden, sondern zu trösten.
Dass ich nicht danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen.

Dass ich nicht danach verlange,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.
Denn: Wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

 

Irrtümlich Franz von Assisi zugeschrieben. Mehr hier: http://www.franciscan-archive.org/franciscana/peace.html

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Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Herr hilf mir, dass ich nicht danach verlange,
getröstet zu werden, sondern zu trösten.
Dass ich nicht danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen.
Dass ich nicht danach verlange,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.

Denn: Wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

Franz von Assisi fälschlicherweise zugeschrieben

 

Aus aktuellem Anlass ;-((

Daniel Berrigan +

Im Gedenken an
Daniel Berrigan SJ (1921 – 2016)

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Herr hilf mir, dass ich nicht danach verlange,
getröstet zu werden, sondern zu trösten.
Dass ich nicht danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen.
Dass ich nicht danach verlange,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.

Denn: Wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

Häufig wird dieser Text Franz von Assisi zugeschrieben. Manchmal heißt es auch “nach Franz von Assisi”. Doch der Text stammt erst aus dem frühen 20. Jahrhundert. Erschienen ist er zuerst 1912 in der französischen spirituellen Zeitschrift “La Clochette”. 1915 war der Text in französischer Sprache an Papst Benedikt XV. geschickt worden, 1916 wurde er im “Osservatore Romano” publiziert. Um 1920 war er auf einem Gebetszettel abgedruckt worden, der auf der Vorderseite ein Bild des Franz von Assisi zeigte. 1927 wurde das Gebet dann durch eine protestantische Bewegung zum ersten Mal dem Heiligen aus Assisi zugeschrieben. Die erste englische Übersetzung erschien 1936 und im Laufe des Zweiten Weltkriegs wie danach wurde der Text immer wieder als Gebet des Franz von Assisi bezeichnet.

http://www.franciscan-archive.org/franciscana/peace.html

Wir glauben…

WIR GLAUBEN
an die Heiligkeit des Lebens und die angeborene Würde der Person,

WIR GLAUBEN,
dass Religion Respekt und Versöhnung ermöglicht,

WIR GLAUBEN,
dass der Dialog zwischen Menschen verschiedener Religionen und Kulturen der Weg zu einem dauerhaften Frieden und sozialen Zusammenhalt ist.

WIR BEKRÄFTIGEN
die Ziele und Grundsätze, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind, insbesondere das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Diese gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen sind die Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.

„Glaubensbekenntnis“ des KAICIID. Das KAICIID ist nach eigenen Angaben „eine staatenübergreifende Organisation, deren Aufgabe darin besteht, Dialog als Mittel zur Konfliktvermeidung und Konfliktlösung weltweit einzusetzen sowie gegenseitiges Verständnis und Kooperation zu fördern.“

Mehr hier:

http://www.kaiciid.org/de

Eine leidenschaftliche Liebesaffäre

Gott will sich selber durch den Menschen erkennen.
Er hat den Menschen geschaffen,
ist Menschheit geworden,
um mit ihr (das heißt auch, mit sich selbst)
eine leidenschaftliche Liebesaffäre zu beginnen.
Er will werben und umworben werden,
durchdringen und durchdrungen werden,
getrennt sein und eins werden,
Streit und Versöhnung will Er,
erkennen und erkannt werden,
lieben und geliebt werden.
Er will sich hingeben,
sich ganz in Liebe verströmen
und mit derselben Leidenschaft begehrt werden,
wie er den Menschen begehrt.

Katja Wolff, Der kabbalistische Baum

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Herr hilf mir, dass ich nicht danach verlange,
getröstet zu werden, sondern zu trösten.
Dass ich nicht danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen.
Dass ich nicht danach verlange,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.

Denn: Wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

Häufig wird dieser Text Franz von Assisi zugeschrieben. Manchmal heißt es auch “nach Franz von Assisi”. Doch der Text stammt erst aus dem frühen 20. Jahrhundert. Erschienen ist er zuerst 1912 in der französischen spirituellen Zeitschrift “La Clochette”. 1915 war der Text in französischer Sprache an Papst Benedikt XV. geschickt worden, 1916 wurde er im “Osservatore Romano” publiziert. Um 1920 war er auf einem Gebetszettel abgedruckt worden, der auf der Vorderseite ein Bild des Franz von Assisi zeigte. 1927 wurde das Gebet dann durch eine protestantische Bewegung zum ersten Mal dem Heiligen aus Assisi zugeschrieben. Die erste englische Übersetzung erschien 1936 und im Laufe des Zweiten Weltkriegs wie danach wurde der Text immer wieder als Gebet des Franz von Assisi bezeichnet.

http://www.franciscan-archive.org/franciscana/peace.html

Versöhnungsgebet von Coventry

Alle haben gesündigt und ermangeln des
Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.
(Röm. 3,23)

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt,
Volk von Volk, Klasse von Klasse:
VATER, VERGIB!

Das Streben der Menschen und Völker,
zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist:
VATER, VERGIB!

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen
ausnutzt und die Erde verwüstet:
VATER, VERGIB!

Unseren Neid auf das Wohlergehen
und Glück der anderen:
VATER, VERGIB!

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der
Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge:
VATER, VERGIB!

Die Entwürdigung von Frauen, Männern
und Kindern durch sexuellen Missbrauch:
VATER, VERGIB!

Den Hochmut, der uns verleitet, auf
uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott:
VATER, VERGIB!

Seid untereinander freundlich, herzlich und
vergebt einer dem anderen, gleichwie Gott
euch vergeben hat in Christus.
(Eph. 4,32)