Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich Wahrheit sage, wo Irrtum ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.

Herr hilf mir, dass ich nicht danach verlange,
getröstet zu werden, sondern zu trösten.
Dass ich nicht danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen.
Dass ich nicht danach verlange,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.

Denn: Wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.

Franz von Assisi fälschlicherweise zugeschrieben

 

Aus aktuellem Anlass ;-((

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Derzeit vergriffen

Mein eBook „Den Weg zum Selbst gehen – Texte zu Mystik und Spiritualität“ von mir ist „derzeit vergriffen“.

weg1Ausschnitt der Titelseite meines früher kostenlos angebotenen eBook

 

eurobuch_vergriffenScreenshot aus Angebot eines Online-Buchhändlers

Nach mehreren missbräuchlichen Nutzungen habe ich es von der Plattform „archive.org“ – einem Gedächtnis des Netzes, entfernen lassen. Vor allem um weitere Versuche zu unterbinden, mit einem urheberrechtlich geschützten Buch am Rande der Legalität Geschäfte zu machen. Unter anderem von dort hatten sich offenbar „Datenschleudern“ bedient, die ihren Sitz beispielsweise in Russland oder den USA haben, um Kontent für ein riesiges „Verlagsprogramm“ zu generieren, der ihnen nicht gehört.

Mehrfach hatte ich mich dagegen wehren müssen, dass in Online-Buchshops von der Süddeutschen Zeitung über die Mayersche, Eurobuch etc. das kostenlos verfügbare eBook zu Preisen zwischen 20 und 35 Euro angeboten wurde – ohne meine Genehmigung und ohne dass ich an den Erlösen beteiligt gewesen wäre.

Ein Trick der Datenschleudern war beispielsweise, als Erscheinungjahr 1901 anzugeben, so dass Urheberrechte keine Rolle mehr gespielt hätten.

An solchen Spielchen will ich mich nicht beteiligen – und sie auch nicht noch fördern.

So ist das eBook „derzeit vergriffen“.

Mystik und/oder Politik

Vor einigen Jahren haben „Phoenix“ und ich, „Janus“, eine Windowshilfe unter dem Titel „Worte zum Aufwachen“ mit Texten gefüllt, die uns beiden wichtig schienen. Darin war auch der von Marianne Williamson:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: „Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend,
hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?“
Wer bist du denn es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich klein machst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes
zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns;
sie ist in jedem Menschen.
Wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart automatisch auch andere befreien.

Da der Text von Nelson Mandela in einer Rede zitiert wurde, geht das Zitat von Williamson oft als eines von Mandela durch. So geht es ja vielen Texten…

Überrascht war ich jedoch, als ich vorhin sah, dass Marianne Williamson für den amerikanischen Kongress kandidiert:

mariannewilliamsoncongress

Und es löst bei mir (erneut) die Frage aus, wie sich Spiritualität und Politik vertragen (können). Ich bin da etwas ratlos…

 

Die Windowshilfe „Worte zum Aufwachen“ gibt es hier:

http://home.arcor.de/janus7/

I have a dream

mlkdream

 

Heute vor 50 Jahren hielt Martin Luther King seine berühmt gewordene Rede.

Darin heißt es unter anderem:

… Der wunderbare, neue kämpferische Geist, der die Gemeinschaft der Neger erfasst hat, darf uns nicht verleiten, allen Weißen zu misstrauen. Denn viele unserer weißen Brüder – das beweist ihre Anwesenheit heute – sind zu der Einsicht gekommen, daß ihre Zukunft mit der unseren untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht gekommen, daß ihre Freiheit von unserer Freiheit nicht zu lösen ist. Wir können nicht allein marschieren….

Heute sage ich euch, meine Freunde, trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum. Es ist ein Traum, der tief verwurzelt ist in dem amerikanischen Traum. Ich habe einen Traum, daß eines Tages diese Nation sich erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen sind…

Den Text gibt es hier in englischer Sprache und deutscher Übersetzung:

http://www.aref.de/kalenderblatt/mehr/mlk_i-have-a-dream_mehr.htm