Die Kraft des Herzens verwandelt alles in Liebe

heartofbuddhajesusFoto: © M.D.

Die Kraft Deines Herzens kann alles besiegen, was dir im Weg ist: Zweifel und Angst, Hass und Zwietracht, Groll und Feindschaft. Nichts von alldem kann der Kraft des Herzens widerstehen.
Denn das Herz kämpft nicht und greift nicht an, es überzeugt nicht, überredet nicht und verteidigt sich nicht.
Das Herz versteht und nimmt an.
Was verstanden und angenommen wird, entzerrt sich und gewinnt seine wahre Natur zurück: Liebe.
So verwandelt die Kraft des Herzens alles in Liebe.

Safi Nidiaye (*1951) in: Die Stimme des Herzens, Bergisch-Gladbach 9. Auflage 2009, S. 58

Veränderung zum Guten ist möglich

Wir alle dürfen zuversichtlich sein, dass eine Veränderung zum Guten tatsächlich möglich ist. Die Hirnforschung hat bewiesen, dass sich bis ins hohe Alter auch lang praktizierte Verhaltens- und Denkmuster wandeln lassen, was natürlich voraussetzt, dass der Mensch das anstrebt und aktiv daran mitwirkt.

Wer diesen Weg geht, für den gibt es viele Methoden, die ihm bei seiner Transformation helfen können – von Meditation bis Therapie. Dabei gilt: Man sollte nie zu ungeduldig werden oder „pushen“. Ich habe sehr großen Respekt vor der Weisheit der Seele, die immer nur so viel preisgibt und offenbart, wie sie auch in der Lage ist zu verarbeiten.

Pyar Rauch (*1960)

Das ganze Interview, das Marlies Burghardt mit Pyar geführt hat, kann unter dem Titel „Transformation – Das Positive nähren“ hier nachgelesen werden:

https://www.sein.de/transformation-das-positive-naehren/

Mit dem Atem das Positive nähren

Wir können unsere Achtsamkeit mit dem Atem verbinden. Dadurch schaffen wir uns in kurzer Zeit einen Anker, eine neue zentrierende Gewohnheit, die uns im täglichen Leben genau da hilft, wo Transformation nötig ist. Diese Achtsamkeit richtet sich auf die Gesamtheit des Erfahrens in diesem Moment: auf das Positive und – sofern gerade vorhanden – mit liebevollem Blick auch auf das Negative, das sich in diesem liebevollen Licht verwandeln kann. Diese Fokussierung auf den Atem kann ganz einfach auch im Alltag zwischendurch praktiziert werden. So ist auf sanfte Weise Wandel möglich.

Pyar Rauch (*1960)

Das ganze Interview, das Marlies Burghardt mit Pyar geführt hat, kann unter dem Titel „Transformation – Das Positive nähren“ hier nachgelesen werden:

https://www.sein.de/transformation-das-positive-naehren/

Der kostbarste Schatz

Die Mystik ist eine Befreiungsbewegung der Menschheit und vielleicht der kostbarste Schatz, der dem Menschen je geschenkt wurde. Jedenfalls ist sie das effektivste Werkzeug zur Transformation der inneren Haltung und äußeren Handlungsweise, ja des ganzen Lebens. Aber wir alle müssen an diesem Wachstum teilhaben können – an der universellen mystischen Erfahrung, die jedem von uns zugänglich ist, wenn wir uns nur erlauben zu sein.

Wayne Teasdale (1945 – 2004)

Die Kraft deines Herzens

heartofbuddhajesusFoto: privat

 

Die Kraft Deines Herzens kann alles besiegen, was dir im Weg ist: Zweifel und Angst, Hass und Zwietracht, Groll und Feindschaft. Nichts von alldem kann der Kraft des Herzens widerstehen.
Denn das Herz kämpft nicht und greift nicht an, es überzeugt nicht, überredet nicht und verteidigt sich nicht.
Das Herz versteht und nimmt an.
Was verstanden und angenommen wird, entzerrt sich und gewinnt seine wahre Natur zurück: Liebe.
So verwandelt die Kraft des Herzens alles in Liebe.

Safi Nidiaye in: Die Stimme des Herzens, Bergisch-Gladbach 9. Auflage 2009, S. 58

Durch das Gefühl hindurch gehen

Es gibt eine Furcht davor, dass die Emotion zu stark werden könnte, dass wir ihr verfallen und unsere Würde, unsere Rolle als menschliche Wesen verlieren könnten. Die Umwandlung schließt mit ein, durch eine solche Angst hindurchzugehen. Gib dich selbst ganz in das Gefühl hinein, gehe durch es hindurch, gib ihm nach, erfahre es.

Chögyam Trungpa (1940 -1987)

Im Einklang mit dem Wohl

Es scheint geradezu das Ziel unserer Gesellschaft zu sein, die Menschen der Verantwortung für ihr Leben und Handeln zu entheben.

Der Weg der Transformation muss das genaue Gegenteil sein. Wohin er uns sonst auch führen mag, er muss uns zu freien, verantwortlichen Individuen machen, die fähig sind, ihr Leben im Einklang mit dem größten objektiven Wohl zu gestalten.

John G. Bennett (1897–1974)

Wirkliche Transformation

Grundlegende Wandlung der Welt wird niemals durch ein neues Gesellschaftssystem geschehen, sondern nur über den Wandel des Einzelnen. Wir schreien immer gleich nach dem großen Chirurgen, der die entscheidende Operation vornehmen soll. Aber wer wirklich die Welt ändern will, verlässt sich auf keinen Spezialisten. Nur wer selber aus dem Schema der Gesellschaft heraustritt und Habgier, Erwerbssucht, Machtstreben überwindet, wird etwas ändern.

Willigis Jäger (*1925)

Spirituelle Reife

Spirituelle Reife bedeutet inmitten des Lebens zu stehen und dabei dem Licht der Seele im Herzen Raum zu geben und dieses Licht im alltäglichen Leben zu leben. Indem wir, jeder auf seine Weise, zusammenarbeiten, können wir Teil einer wahrhaftigen spirituellen Alchemie sein und miterleben, wie durch unser göttliches Licht das Herz der Welt sich öffnen und die ganze Schöpfung eine globale Transformation erfahren kann – die Wiedergeburt, auf welche sie wartet.

Llewellyn Vaughan-Lee (* 1953) in dem Text “Spirituelle Reife und dienen”

Mehr hier:
http://www.goldensufi.org/g_a_spirituelle_reife_dec_2010.html

Von Krähe, Pfau und Transformation

Von einer Krähe und einem Pfau wird die folgende Begebenheit berichtet. Als beide noch klein waren, da glänzte das Gefieder des Krähenjungen wunderschön, wohingegen das Pfauenjunge einfach nur fast staubfarben war. Sie wuchsen gemeinsam auf, und es kam die Zeit, da die eleganten und farbenprächtigen Federn des Pfaus zutage traten. Die Krähe hingegen hatte sich nicht sehr verändert, sie war nur ein wenig größer geworden.

Daher fragte die Krähe: „Als wir klein waren, war ich schöner als du. Jetzt übertriffst du mich bei Weitem. Wie ist das vonstatten gegangen? Woher kommen all diese spektakulären Federn?“

Der Pfau gab zur Antwort: „Die habe ich, weil ich Gift zu mir nehme.“ Die neidische Krähe dachte, dass sie vielleicht noch schöner würde als der Pfau, wenn sie auch Gift zu sich nähme. Traurigerweise tat sie dies dann auch und starb.

buddhaamithaba

http://www.thangka.de/Icono/dhyani/D-Amitabha.htm

Die Geschichte wird erzählt im Zusammenhang mit Buddha Amitabha. Er wird oft dargestellt auf einem Lotusthron, der von Pfauen gestützt wird – dies ist ein symbolischer Ausdruck für Transformation. Denn es heißt, dass Pfaue Gift verspeisen und verdauen können, ohne davon beeinträchtigt zu werden. Der Pfau (in Sanskrit „Sarpashana“ genannt) dient also als Symbol für die Umwandlung von negativen Eigenschaften in positive Qualitäten. Buddha Amitabhas negative Emotionen wurden vor langer Zeit in Weisheit verwandelt, daher wird sein Thron von Pfauen gestützt.