Der Schöpfer der Engel wurde Mensch

Mehr auch hier: https://www.facebook.com/events/573976676485002/

Neue Seite weist auf Mystik-Sonntage hin

Unter der Rubrik „Seiten“ findet sich jetzt bei „Mystik aktuell“ ein Hinweis auf die monatlich stattfindenden Mystik-Sonntage Köln.

https://mystikaktuell.wordpress.com/mystik-sonntage-koeln/

 

Die thematische Bandbreite zeigt nachfolgende Auflistung seit Mai 2018:

 

Mit dem Absoluten Eins werden   – Texte aus Tradtion und Gegenwart christlicher Mystik

Meister Eckhart: Leben – Wirkung – Aktualität

Die Wolke des Nichtwissens

Thomas Merton: Mönch – Poet – Rebell

Katharer – Glaube im Widerspruch

Johannes Tauler – Seine Sprache ist wie ein Bergquell

Doing Nothing – Praxistag

Dzogchen – Weg zur Selbstbefreiung

Wu Wei – Nicht handeln und den Geschehnissen ihren Lauf lassen

Weisheiten aus der Wüste – Unsere spirituellen Wurzeln neu entdecken

Ramana Maharshi – Wer bin ich?

Das Thomas-Evangelium

Simone Weil: Mystikerin – Philosophin – Rebellin

Beginen: Mystische Autonomie und radikale Liebe

Sufis – Mystiker des Islam

Rilke – Lyrik und Mystik

 

In Vorbereitung:

Engel und Mystik (16. Februar 2020)

Teresa von Avila (8. März 2020)

 

Doing Nothing, Engel und Mystik / Mystik-Sonntag am 16. Februar 2020 – Herzliche Einladung

Er sagte, ich sende dir ein Zeichen.
Doch ich ließ verzweifelt den Kopf hängen
und bedeckte mein Gesicht mit den Händen.
Er sagte noch einmal, ich sende dir ein Zeichen.
Ich dachte, das wäre schön, aber es kann unmöglich sein.
Da nahm er meine Arme,
legte sie um seine Schultern und
schmiegte sich schweigend an mein Herz.
(rani)

 

Jene geflügelten Wesen, die wir heute Engel nennen, fehlen in keiner Kultur, keiner Religion der Welt. Schon im 3. Jahrtausend vor Christus finden sich in Mesopotamien zwischen Euphrat und Tigris Hinweise auf solch mächtige Flügelwesen. In den biblischen Traditionen von Christentum, Judentum und Islam sind Engel seit Jahrtausenden Grenzgänger und Vermittler zwischen Mensch und Transzendenz, sind sie Begleiter und Beschützer. Vor ein paar Jahren ergab eine Umfrage, dass inzwischen mehr Menschen an Engel glauben als an Gott. Dabei spielt ihre Existenz in Verkündigung und Praxis der Kirchen kaum noch eine Rolle. Oft begegnen Engel uns nur noch in esoterischem Zusammenhang oder als literarisches Thema.

Wenn in der Realität des Alltags Gewissheiten verloren gehen und sich Empörung oder Enttäuschung ausbreitet,  wird die Wirkmacht der Engel auf harte Proben gestellt. Vor allem, weil sich das Leben nicht wie gewünscht zu entwickeln scheint. Und doch öffnet sich auch immer wieder mal ein Horizont, tun sich neue Perspektiven auf, wenn wir im Kontakt mit „unserem“ Engel sind.

Was es mit Engeln und Mystik für uns selbst auf sich hat und wie wir die privaten Beschützer und Begleiter sehen,  wollen wir am 16. Februar 2020 gemeinsam erkunden.

Der Vormittag wird 10.00 h mit Doing Nothing beginnen; nach der Mittagspause wird es dann um „Engel und Mystik“ gehen.

Wer nur am Nachmittag teilnehmen möchte, ist eingeladen, ab 12.30 h zu kommen. Ende des Mystik-Sonntags wird 15.30 h sein.

 

Organisatorisches:

Damit wir besser planen können, bitten wir um frühzeitige Anmeldung bei

Werner A. Krebber: Fon / AB: 0209 / 20 56 95  am besten aber über Email: werner.krebber@web.de

Adresse der Veranstaltung: Rolandswerther Str 14  – 50937 Köln  – bei Kaluza/Westmeier klingeln

 

Zum Mystikkreis Köln:

Wir treffen uns etwa ein Mal im Monat im Kölner Stadtteil Sülz, meist am ersten Sonntag des Monats. An diesen Sonntagen wird für beides Zeit sein – für stilles kontemplatives Sitzen und für das Studieren mystischer Texte & Themen sowie den gemeinsamen Austausch.

(Eventuelle Terminverschiebungen werden auf den Webseiten von Rani und Werner und bei facebook mitgeteilt.)

 

Der private Kurs ist auf 12 Teilnehmer beschränkt. Kostenbeitrag für den ganzen Tag: 15,– Euro (+ ein freiwilliger Obolus für den Mittagstisch).

Kostenbeitrag nur für den Nachmittag: 10,– Euro.

Wir freuen uns auf Euer / Ihr Kommen:

Rani und Werner

doingnothing.de ( Rani Kaluza)

mystikaktuell.wordpress.com (Werner A. Krebber)

 

Mehr auch hier: https://www.facebook.com/events/573976676485002/

Bitte schon mal den Termin vormerken:
Am 8. März 2020  ist nach dem Doing Nothing die spanische Mystikerin Teresa von Avila das Thema

Der Zen-Meister und eine Katze oder: Wie sich Mythen bilden und halten

Foto: © wak

Eine alte Geschichte erzählt von einem Meister, der bei der Meditation von einer Katze gestört wurde. Damit sie ihn nicht mehr länger beeinträchtigte, ordnete er an, dass man sie während der Abendmeditation draußen anbinde. Auch lange nach dem Tode des alt gewordenen Zen-Meisters wurde die Katze stets während der abendlichen Meditation angebunden. Als die Katze schließlich starb, wurde eine andere Katze beschafft, die wieder während der Abendmeditation draußen festgebunden wurde. Und noch Jahrhunderte später schrieben die Schüler des Zen-Meisters Abhandlungen darüber, wie die Katze während der Abendmeditation anzubinden sei.

Aus dem Zen

Etwas anders erzählt wird sie hier: Anthony de Mello: Warum der Vogel singt. Weisheitsgeschichten, Freiburg: Herder 2013, S. 52

Buchtipp IX – In deiner Weite lass mich Atem holen (Giannina Wedde)

Giannina Wedde

In deiner Weite lass mich Atem holen
Segensworte für die Lebensreise

Vier Türme Verlag, 202 Seiten, 19,- €
ISBN 978-3-7365-0136-2
Münsterschwarzach, 2018

„Wer segnet, legt den Atem Gottes wie Tau auf die zitternden Gräser“. Was für ein poesievoller Satz. Giannina Wedde hat in ihrem Buch 110 Segenstexte geschrieben, in denen Sätze solcher Intensität zu finden sind. Segenstexte, die für Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und Altersspannen eine Brücke sein können. Inspirierend schon die ersten Texte zur Einleitung, die sie mit dem Titel des Buches überschrieben hat. Da betont sie nicht nur, dass wir Mitschöpfende sondern auch, dass wir zum Segnen bevollmächtigt sind. In einem zweiten Kapitel bietet Giannina Wedde ermutigende Segenstexte von ihr für Paare, Neugeborene und Kinder, für berufliche Entfaltung, Naturverbundenheit, Sterbende, Verstorbene und Trauernde an. Am Schluss in dieser Reihe stehen Haussegen. Darauf, dass Segnen eine „Grundgeste des Christentums“ ist, weist sie in ihrem dritten Kapitel hin, in dem sie die biblische Tradition des Segens beleuchtet.

Wedde zeigt auf, dass viele Menschen heute den Wunsch haben, Segen zugesprochen zu bekommen. Dies inzwischen auch außerhalb von kirchlichen Ritualen und Zeremonien. Die von ihr geschriebenen Segenstexte können auf sehr unmittelbare Weise all jenen wichtig werden, denen ein begleitender Segen von Bedeutung ist. So, wie sie in ihrem Text „Der Atem Gottes schreibt“: „Die Blüte zu rufen inmitten der Wüste, die Stille zu atmen im tosenden Lärm, den Engel zu halten, der gehen will, das ist Segnen“.

Mit „In deiner Weite lass mich Atem holen“ hat Giannina Wedde ein Buch vorgelegt, das in einer poetischen Sprache die Brücke von Mensch zu Mensch und von Mensch zu Gott schlagen kann.

© Werner A. Krebber