Vom Zeitlichen ins Ewige

Anatol Herzfeld: MEMENTO MORI | Foto: © wak

 

Als ob es die Toten gäbe!
Es gibt keine Toten,
es gibt nur Lebende –
auf unserer Erde
und im Jenseits.
Den Tod gibt es.
Aber er ist nur ein Moment,
ein Augenblick,
eine Sekunde,
ein Schritt:
der Schritt vom Vorläufigen
ins Endgültige,
der Schritt vom Zeitlichen
ins Ewige.

Michel Quoist (1921-1997)

Gedenken an Unbedachte

Der November ist ein Monat, an dem an viele Tote gedacht wird: Allerheiligen, Allerseelen, der 9. November, Totensonntag…

Und es gibt Menschen, an die niemand (mehr) denkt. Für sie gibt es eine Kerze in der Kölner Antoniterkirche und ein Buch, in dem die Namen solcher  Menschen eingetragen sind.

gedenkenunbedachte