Täglich etwas fallen gelassen

Mehr zu Laotse, Wu Wei, Dao etc. am 19. Mai hier: https://mystikaktuell.wordpress.com/2019/03/16/wu-wei-nicht-handeln-und-den-geschehnissen-ihren-lauf-lassen-5-mai-im-mystikkreis-koeln/

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Mit dem Atem das Positive nähren

Wir können unsere Achtsamkeit mit dem Atem verbinden. Dadurch schaffen wir uns in kurzer Zeit einen Anker, eine neue zentrierende Gewohnheit, die uns im täglichen Leben genau da hilft, wo Transformation nötig ist. Diese Achtsamkeit richtet sich auf die Gesamtheit des Erfahrens in diesem Moment: auf das Positive und – sofern gerade vorhanden – mit liebevollem Blick auch auf das Negative, das sich in diesem liebevollen Licht verwandeln kann. Diese Fokussierung auf den Atem kann ganz einfach auch im Alltag zwischendurch praktiziert werden. So ist auf sanfte Weise Wandel möglich.

Pyar Rauch (*1960)

Das ganze Interview, das Marlies Burghardt mit Pyar geführt hat, kann unter dem Titel „Transformation – Das Positive nähren“ hier nachgelesen werden:

https://www.sein.de/transformation-das-positive-naehren/

Atem, Achtsamkeit und Selbstbewusstheit

„16 Atemmethoden aus dem Buch “Der Buddha  – Sein Leben, seine Lehren, seine Weisheiten” von Thich Nhat Hanh. Es empfielt sich diese Atemmethoden täglich und schrittweise aufzubauen bis sie dauerhaft in den Alltag eingebaut sind. Dieses Bewusste Atmen ist eine Energiearbeit, die zu innerer Ruhe, Achtsamkeit und Selbstbewusstheit führt.“ Das schreibt Christina Kaufmann auf ihrem Blog. Sie veröffentlicht diese Übungen unter dem Titel: Das bewusste Atmen – Schritte zur Achtsamkeit und Selbstbewusstheit.

Mehr hier:
http://christinakaufmann.ch/blog/?page_id=112

 

Diese und weitere Übungen finden sich auch in dem Buch von Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind. Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit. (S. 144 ff.)

thichversoehnung

Alle Tage sind Gottes Tage

Im Leben des Indianers gibt es nur eine unumgängliche Pflicht: die Pflicht des Gebets – des täglichen Erkennens des Unsichtbaren und des Ewigen. Für ihn besteht keine Notwendigkeit, von sieben Tagen einen für heilig zu erklären, denn für ihn sind alle Tage Gottes Tage.

Charles Alexander Eastman / Ohíye S’a ( 1858 – 1939)

Tägliches Erkennen des Ewigen

Im Leben des Indianers
gibt es nur eine unumgängliche Pflicht:
die Pflicht des Gebets –
des täglichen Erkennens
des Unsichtbaren und des Ewigen.
Für ihn besteht keine Notwendigkeit,
von sieben Tagen
einen für heilig zu erklären,
denn für ihn sind alle Tage Gottes Tage.

Ohiyesa / Charles Alexander Eastman (* 1858; † 1939)

Nach der Wahrheit suchen

Wir haben großes Glück, dass wir als Menschen geboren wurden.
Daher denke ich, dass wir Menschen ein großes Interesse haben,
nach der Wahrheit zu suchen.
Deswegen möchte ich mich selbst ermutigen,
nach der Wahrheit zu streben.
Die ist in der Tat das wohl spannenste und enthusiastischste Leben für uns.
Ganz klar gibt es ökonomische Probleme in unserem täglichen Leben,
aber Meister Dogen sagt, wenn wir engagiert arbeiten,
kommen die Belohnungen für unsere Arbeiten ganz von selbst.

Gudo Nishijima (*1919)

Freier Mensch

Ihr könnt Freiheit in jedem Moment eures täglichen Lebens praktizieren. Jeder Schritt, den ihr geht, kann euch helfen, eure Freiheit wiederzuerlangen. Jeder Atemzug kann euch helfen, eure Freiheit zu entwickeln und zu kultivieren. Wenn ihr esst, esst als ein freier Mensch. Wenn ihr geht, geht als ein freier Mensch, Wenn ihr atmet, atmet als ein freier Mensch. Dies ist überall möglich.

Thich Nhat Hanh (*1926) zu Strafgefangenen