Ich bin da

 

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Ich bin das Licht,
das über ihnen allen ist.
Ich bin das All,
das All ist aus mir hervorgegangen,
und das All ist bis zu mir ausgedehnt.
Spaltet ein Holz,
ich bin da.
Hebt den Stein auf,
und ihr werdet mich dort finden.

Jesus im Thomas-Evangelium

Mehr hier: https://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

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Wenn der Geist zur Quelle heimkehrt

Glücklich sein zu wollen und dabei das Selbst mit dem  Körper zu identifizieren, ist wie der Versuch, den Fluss auf  dem Rücken eines Krokodiles zu überqueren. Wenn das Ego aufsteigt, trennt sich der Geist von seiner Quelle, dem  Selbst, und wird rastlos wie ein in die Luft geworfener Stein  oder das Wasser eines Flusses. Erst wenn der Stein oder der  Fluss ihren jeweiligen Ursprungsort, nämlich den Boden  oder den Ozean wieder erreicht haben, kommen sie zur  Ruhe.

Ebenso ist es mit dem Geist – er kann erst ruhen und glücklich sein, wenn er zu seiner Quelle zurückgekehrt ist und in ihr verbleibt. So wie es gewiss ist, dass der Stein und der Fluss zu ihrem Ausgangsort zurückkehren, so wird auch zwangsläufig früher oder später der Geist zu seiner Quelle heimkehren.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

Erglänzen lassen was verborgen ist

Wenn ein Meister ein Bild macht aus einem Stück Holz oder einem Stein, so trägt er das Bild nicht in das Holz hinein; vielmehr schneidet er die Späne ab, die das Bild verborgen und verdeckt hatten. Er gibt dem Holz nichts, sondern er nimmt und gräbt ihm die Decke ab und nimmt den Rost weg, – und dann erglänzt, was darunter verborgen lag.

Meister Eckhart (1260-1328)

Ich bin das Licht…

Ich bin das Licht,
das über ihnen allen ist.
Ich bin das All,
das All ist aus mir hervorgegangen,
und das All ist bis zu mir ausgedehnt.
Spaltet ein Holz,
ich bin da.
Hebt den Stein auf,
und ihr werdet mich dort finden.

Jesus im Thomas-Evangelium

http://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

Denn er hat seinen Engeln befohlen…

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Psalm 91, 11-12

Vertont von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

unichorengelScreenshot youtube

Gesungen vom UniversitätsChor München hier:
https://www.youtube.com/watch?v=40CnTO3EJHw