Reines Innesein

Die Vielheit der Vorstellungen zerstreut uns; sammeln wir uns ständig auf die Betrachtung des Selbst, das selber Gott ist, so wird diese Anschauung im Lauf der Zeit an die Stelle der Zerstreuung treten und zuletzt selber verschwinden, – das reine Innesein, das schließlich übrig bleibt, ist die Wirklichkeit Gottes und wir sind ihrer wirklich inne.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

Die absolute Wahrheit erkennen

Wir brauchen das Vertrauen,
dass die Vergangenheit vorbei ist,
dass die Zukunft ganz anders ist,
als wir sie uns vorstellen,
aber dass die Gegenwart uns offen steht.

Wenn wir in der Gegenwart
nichts unternehmen,
verlieren wir sie.

Wir erleben alle tagtäglich,
Minute für Minute,
die absolute Wahrheit.
Aber wir erkennen sie nicht.
Wir sind ständig dabei, sie zu erleben.

Ayya Khema (1923 – 1997)

Alle Bilder gehen lassen

Glücklich der Mensch, der ständig alle Bilder gehen lässt, nach innen schaut und den Geist zu Gott erhebt, so dass er zuletzt alle Hindernisse vergisst und hinter sich lässt, denn nur so kann er sich innerlich mit dem nackten, reinen, einfachen Geist und mit den Gefühlen auf Gott, den reinsten und einfachsten Gegenstand, konzentrieren.

Albertus Magnus (*um 1200 – 1280)  zugeschrieben