Der Kapitalismus ist eine unpersönliche Macht

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Der Kapitalismus ist eine unpersönliche Macht,
die Arbeit ist das Persönlichste, was es gibt,
und so lange das Unpersönliche
über das Persönliche dominiert,
kann von sittlichen Beziehungen keine Rede sein.

Lukas Stückelberger 1911 (Redakteur der schweizerischen Zeitschrift „Neue Wege“)

Gott lebt im Menschen sein reichstes Leben

 

…Wenn Gott in seiner Seele Mensch geworden ist, ist ihm die „Gelassenheit“ der Weihe erreicht. Und diesen Rhythmus des eigenen Erlebens von der Berufung durch die Erleuchtung zur Weihe sieht er als Rhythmus des Lebens überhaupt, als Rhythmus Gottes. Der sittliche Endzustand des Menschen ist die Gelassenheit als Wille zur Selbstvollendung eigenen Wesens; so wird er zum Bejaher der Gegenwart als des ewigen Ausdrucks göttlichen Wesens und es wird ihm Leben Wirklichkeitsform des Göttlichen, die auch den Tod überwindet. Gott lebt im Menschen sein reichstes Leben. Hat Ekkehart die geistige Persönlichkeit als gotthaft erwiesen, so Böhme den naturhaft leiblichen Menschen. …

 Otto Maag, Jakob Böhme

Der komplette Beitrag über Jakob Böhme ist erschienen in: „Magische Blätter“ CI. Jahrgang, April 2020, Heft 3., S.189 – 200
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