Das Bild des Himmels

Foto: (c) wak

Wenn das Meer all seine Kräfte anstrengt,
so kann es das Bild des Himmels
gerade nicht spiegeln;
auch nur die mindeste Bewegung
so spiegelt es den Himmel nicht rein;
doch wenn es still wird und tief,
senkt sich das Bild des Himmels in sein Nichts.

Sören Kierkegaard (1813 – 1855)

Unser Schicksal ist mit dem Schicksal der Erde verbunden

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Die Zeit ist gekommen, unsere Stimmen zu senken, aufzuhören, den biologischen Prozessen der Erde unsere mechanistischen Muster aufzuzwingen, dem Impuls zu widerstehen, zu kontrollieren, zu befehlen, zu zwingen, zu unterdrücken, und ganz demütig zu beginnen, der Führung der größeren Gemeinschaft zu folgen, von der unser Leben abhängt. Unsere Erfüllung liegt nicht in unserer isolierten menschlichen Größe, sondern in unserer Verbundenheit mit der größeren Erdengemeinschaft, denn diese ist auch die größere Dimension unseres Seins. Unser menschliches Schicksal ist integral mit dem Schicksal der Erde verbunden.

Thomas Berry CP (1914 -2009) in: Dream of the Earth, 1988

Geistige Trübungen beseitigen

Foto: © wak

Gehmeditation ist förderlich für eine spirituelle Entwicklung. Sie ist so mächtig, wie Achtsamkeit auf den Atem, oder Achtsamkeit auf das Heben und Senken des Unterleibes. Es ist ein effizientes Mittel, um zu helfen, die geistigen Trübungen zu beseitigen. Gehmeditation kann uns helfen, Einsicht in die Natur der Dinge zu gewinnen und wir sollten es so eifrig wie Sitzmeditation, oder jede andere Art der Meditation, üben.

Sayadaw U. Silananda (1927 – 2005)

 

Sich in den Grund senken

JohannesTaulerBüste von Johannes Tauler in Straßburg   Wikimedia / (CC BY-SA 3.0)

Der Mensch soll sich
unter Tag oder Nacht
immer eine gute Zeit nehmen,
und in der soll er sich
in den Grund senken,
jeder nach seiner Weise.

Johannes Tauler (um 1300 – 1361)

Das Bild des Himmels

Wenn das Meer
all seine Kräfte anstrengt,
so kann es das Bild des Himmels
gerade nicht spiegeln;
auch nur die mindeste Bewegung
so spiegelt es den Himmel nicht rein;
doch wenn es still wird und tief,
senkt sich das Bild des Himmels
in sein Nichts.

Søren Kierkegaard (1813 – 1855)

Das Bild des Himmels

Wenn das Meer
all seine Kräfte anstrengt,
so kann es das Bild des Himmels
gerade nicht spiegeln;
auch nur die mindeste Bewegung
so spiegelt es den Himmel nicht rein;
doch wenn es still wird und tief,
senkt sich das Bild des Himmels
in sein Nichts.

Søren Kierkegaard (1813 – 1855)