Im tiefsten Grund

Der Geist aller Lebewesen ist im tiefsten Grund licht, lauter und leer. Dieser Geist wird Urgrund der Erleuchtung genannt. Unter dem Einfluss der Trübungen des Geistes irren die Wesen, da es ihnen an Selbsterkenntnis mangelt, im Samsara umher. Wer Selbsterkenntnis und Einsicht in den Urgrund des eigenen Geistes gewonnen hat, der ist ein Weiser, ein Geläuterter, ein Erwachter.

Milarepa (1052-1135)

Urgrund des eigenen Geistes

Der Geist aller Lebewesen ist im tiefsten Grund licht, lauter und leer. Dieser Geist wird Urgrund der Erleuchtung genannt. Unter dem Einfluss der Trübungen des Geistes irren die Wesen, da es ihnen an Selbsterkenntnis mangelt, im Samsara umher. Wer Selbsterkenntnis und Einsicht in den Urgrund des eigenen Geistes gewonnen hat, der ist ein Weiser, ein Geläuterter, ein Erwachter.

Milarepa (1052-1135)

Selbsterkenntnis

Die Selbsterkenntnis lehrt uns, woher wir kommen, wo wir sind und wohin wir gehen. Wir kommen von Gott und sind in der Verbannung. Und da die Kraft unserer Liebe uns zu Gott zieht, sind wir uns dieser Verbannung bewusst.

Jan van Ruusbroec (1293 – 1381)

Sich der Wahrheit stellen

Was Kierkegaard vom Menschen erwartet, ist die Abkehr vom Mainstream der „Alltagsheringe“, um den Weg in die „Innerlichkeit“ einzuschlagen, der zu Unabhängigkeit und Souveränität verhilft. Der allerdings auch den Mut verlangt, sich der Wahrheit zu stellen, die mit Selbsterkenntnis verbunden ist.

Angelika Brauer in einem Beitrag zum 200. Geburtstag des Denkers Søren Kierkegaard

http://www.tagesspiegel.de/kultur/die-angst-und-das-nichts/8148862.html

Urgrund der Erleuchtung

Der Geist aller Lebewesen ist im tiefsten Grund licht, lauter und leer. Dieser Geist wird Urgrund der Erleuchtung genannt. Unter dem Einfluss der Trübungen des Geistes irren die Wesen, da es ihnen an Selbsterkenntnis mangelt, im Samsara umher. Wer Selbsterkenntnis und Einsicht in den Urgrund des eigenen Geistes gewonnen hat, der ist ein Weiser, ein Geläuterter, ein Erwachter.

Milarepa (1052-1135)

Erkennen des eigenen Ich

So hoch die Seele auch stehen mag – nie wird etwas anderes die Selbsterkenntnis ersetzen können, ob man dies will oder nicht… Denn es ist eine so wichtige Sache, dieses Erkennen unseres eigenen Ich, dass ich wünschte, ihr möchtet niemals darin ermatten, so hoch ihr auch in den Himmeln emporgestiegen sein möget. Solange wir uns auf dieser Erde befinden, gibt es nichts, was für uns wichtiger wäre als die Demut. Und darum sage ich, dass es sehr gut und ganz vortrefflich ist, wenn man danach strebt, zuerst in jenes Gemach zu gelangen, wo es um diese Tugend geht, ehe man zu den anderen fliegt.

Teresa von Avila (1515 – 1582)