Inneren Rissen lindernde Salbe auftragen

Foto: © wak

Wenn wir mit den brüchigen Instrumenten der Analyse in uns stochern und bohren, können wir uns schwersten Schaden zufügen. Einzig die Stimme innigen Gebets kann diesen ernsthaften inneren Rissen lindernde Salbe auftragen und ihnen die Gifte des Schmerzes entziehen. In Erfahrung zu bringen, was zum Zeitpunkt einer solchen Verletzung genau geschah, kann eine große Hilfe bedeuten; kennen wir ihre Ursachen, wird uns auch die innere Struktur der Wunde klarer. Echte Heilung aber ist eine ganz andere Sache. Wie alle großen Ereignisse der Seele, erreicht sie uns aus einer Richtung, die wir weder voraussehen noch ahnen können.

John O’Donohue ( 1954 – 2008)

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So oder so sind wir schon angekommen

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Die Sache mit Zen ist,
dass es Widersprüche bis an die äußerste Grenze treibt,
wo man dann zwischen Verrücktheit und Unschuld zu wählen hat.

Und Zen sagt,
dass wir vielleicht in einer kosmischen Dimension auf sie zutreiben.
Auf sie zutreiben,
denn so oder so, als Verrückte oder als Unschuldige,
sind wir schon angekommen.

Es kann nicht schaden,
wenn wir einfach die Augen öffnen und sehen.

Thomas Merton (1915 – 1968)

 

Gefunden habe ich diesen Text hier: http://satyamnitya.wordpress.com/2012/04/01/thomas-merton-so-oder-so-sind-wir-schon-angekommen/

Mehr zu Thomas Merton am 12. August hier: https://mystikaktuell.wordpress.com/2018/07/08/mystik-hier-und-jetzt-thomas-merton-1915-1968-moench-poet-und-rebell-12-august-2018/

Lindernde Salbe für innere Risse

Wenn wir mit den brüchigen Instrumenten der Analyse in uns stochern und bohren, können wir uns schwersten Schaden zufügen. Einzig die Stimme innigen Gebets kann diesen ernsthaften inneren Rissen lindernde Salbe auftragen und ihnen die Gifte des Schmerzes entziehen. In Erfahrung zu bringen, was zum Zeitpunkt einer solchen Verletzung genau geschah, kann eine große Hilfe bedeuten; kennen wir ihre Ursachen, wird uns auch die innere Struktur der Wunde klarer. Echte Heilung aber ist eine ganz andere Sache. Wie alle großen Ereignisse der Seele, erreicht sie uns aus einer Richtung, die wir weder voraussehen noch ahnen können.

John O’Donohue ( 1954 – 2008)

Kleine Taten nicht unterschätzen

Nimm kleine Fehltritte nicht auf die leichte Schulter,
glaubend, sie könnten dir nicht schaden:
Selbst ein kleiner Feuerfunken kann einen Berg aus Heu in Brand setzen.

Unterschätze nie die kleinen heilsamen Taten,
indem du glaubst, sie helfen nicht:
Auch Wassertropfen füllen
– einer nach dem anderen –
einen riesigen Topf.

Patrul Rinpoche (1808–1887)

Echte Heilung

Wenn wir mit den brüchigen Instrumenten der Analyse in uns stochern und bohren, können wir uns schwersten Schaden zufügen. Einzig die Stimme innigen Gebets kann diesen ernsthaften inneren Rissen lindernde Salbe auftragen und ihnen die Gifte des Schmerzes entziehen. In Erfahrung zu bringen, was zum Zeitpunkt einer solchen Verletzung genau geschah, kann eine große Hilfe bedeuten; kennen wir ihre Ursachen, wird uns auch die innere Struktur der Wunde klarer. Echte Heilung aber ist eine ganz andere Sache. Wie alle großen Ereignisse der Seele, erreicht sie uns aus einer Richtung, die wir weder voraussehen noch ahnen können.

John O’Donohue ( 1954 – 2008)

Angekommen

Die Sache mit Zen ist,
dass es Widersprüche bis an die äußerste Grenze treibt,
wo man dann zwischen Verrücktheit und Unschuld zu wählen hat.

Und Zen sagt,
dass wir vielleicht in einer kosmischen Dimension auf sie zutreiben.
Auf sie zutreiben,
denn so oder so, als Verrückte oder als Unschuldige,
sind wir schon angekommen.

Es kann nicht schaden,
wenn wir einfach die Augen öffnen und sehen.

Thomas Merton (1915 – 1968)

Diesen Text von Merton fand ich hier:

http://satyamnitya.wordpress.com/2012/04/01/thomas-merton-so-oder-so-sind-wir-schon-angekommen/

Mitgefühl

Ich betrachte Mitgefühl als Schlüssel, nicht nur, um für uns selbst geistige Ruhe, Stabilität und Glück zu erreichen und beizubehalten, sondern auch als etwas außerordentlich Nützliches, um eine gesunde menschliche Gesellschaft zu schaffen. Damit meine ich eine glücklichere Gesellschaft, die weniger Schaden anrichtet. Ob im Einzelfall, im Rahmen der Familie, auf nationaler oder internationaler Ebene – Altruismus, Liebe und Mitgefühl sind die Grundlagen für Erfolg, für Glück und für eine glückliche Umwelt.

Tendzin Gyatsho (*1935)