Echte Offenbarungen an unsichtbarem Goldfaden

Es geht vollkommen unliterarisch zu. Nirgendwo flattert der grauseidene Führertalar des Tagore. Wäre dieses Einfache gekünstelt, die erzeugte Schlichtheit ließe sich nicht raffinierter ausdenken. Die scheinbar ungeordnete Art der Mitteilungen wäre für eine wissenschaftliche Darlegung ein Mangel. Nach den Beispielen der Religionsgeschichte ist das aber die typische Überlieferungsweise von echten Offenbarungen. Und doch ist jeder einzelne Spruch an einem unsichtbaren Goldfaden aufgereiht, der ihn mit allen anderen verbindet.

Der Schweizer Theologe Carl Albrecht Bernoulli (1868 – 1937) über die Schriften von Bô Yin Râ

Der vollständige Beitrag ist hier nachzulesen:

MAGISCHE BLÄTTER BUCH VIII
CII. JAHRGANG WINTER 2021/2022

Januar 2022: Sakralkunst

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Tiefere Schau nach innen vermitteln

… Es wäre grober Irrtum, wollte man meinen, daß jedes moderne Bild gut sein müsse, nur weil es eben modern ist, und ebenso wäre es verfehlt, würde man von vornherein einen Künstler abtun, nur weil er sich nicht der gegenwärtig vorherrschend gebräuchlichen Ausdrucksmittel bedient; maßgebend allein ist die Gesinnung, welche dem Künstler Antrieb zum Schaffen wird, denn aus ihr heraus werden sich entweder seine Werke zu Stufen entwickeln, die immer höhere geistige Erkenntnis, immer tiefers Schauen nach innen vermitteln – oder aber die ganze Produktion des Malers, der nicht mehr Künstler zu nennen ist – wird sich auf einer Ebene vollziehen, die nur in dem Streben nach besonders ergiebiger Wirtschaftlichkeit aufgesucht wird. …

Friedrich Rudolf Schwemmer in seinem Beitrag „Kunst und Kunstbetrachtung“. Erschienen in: Magische Blätter, Monatsschrift für geistige Lebensgestaltung, VII. Jahrgang, S. 52 – 62, Verlag Magische Blätter, 1926, Leipzig

Der ganze Beitrag Schwemmers ist aktuell hier zu lesen:

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CII. JAHRGANG WINTER 2021/2022

Januar 2022: Sakralkunst

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Kraftschwingung sakraler Bilder

Kraftfelder wirken auf den Betrachter unbewusst oder bewusst. Diese „Strahlung“ macht die Sakralkunst aus. Die allgemeine Kunstrezeption bewegt sich weitgehend auf der Wahrnehmungsebene der farbigen Leinwand; es wird diesen Kraftfeldern nicht wirklich Aufmerksamkeit geschenkt, und es ist generell fraglich, ob die moderne Kunstrezeption überhaupt über Sensoren für das Sakrale in der Kunst verfügt. Die Kraftschwingung sakraler Bilder lässt sich nicht nur durch die Betrachtung des Bildes selbst wahrnehmen, sondern es ist möglich, sich dem Kraftfeld durchaus bei geschlossenen Augen auszusetzen.

Aus: Der historische Jakob-Böhme-Bund und der Jacob-Böhme-Bund der Gegenwart (8)

MAGISCHE BLÄTTER BUCH VIII
CII. JAHRGANG WINTER 2021/2022

Januar 2022: Sakralkunst

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