Böhmes geistige Leistung kann man kurz so bezeichnen…

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Böhmes geistige Leistung kann man kurz so bezeichnen: er ist der erste und größte religiöse deutsche Denker des Barock. Die erschütternde geistige Bewegung Europas im 17. Jahrhundert, die von Spanien bis weit nach Russland hinein eine tiefe geistige Wandlung hervorruft, hat keinen gleich großen schöpferischen Deuter und Künder gefunden wie ihn. Bis zu Leibniz ist er nach der Reformation der erste und einzige Deutsche gewesen, der über den Bereich deutscher Sprache hinaus europäisch gewirkt hat.

Paul Hankamer (1891 – 1945) in der „Einführung zu ‚Das Böhme-Lesebuch‘“

Der vollständige Text ist hier zu lesen:

MAGISCHE BLÄTTER BUCH IV
CI. JAHRGANG WINTER 2020 / 2021
4. Quartalsausgabe November, Dezember, Januar
gebunden

HEFT 10 | November 2020
TITELTHEMA: JACOB BÖHME

https://verlagmagischeblaetter.eu/monatsschrift/magische-blaetter

Bestellt werden können die Magischen Blätter hier: kontakt@verlagmagischeblaetter.eu

 

Ewig sich wandelnder, wachsender Gott

Bild: privat

Russland, das Land, wo die Menschen einsame Menschen sind, jeder mit einer Welt in sich, jeder voll Dunkelheit wie ein Berg, jeder tief in seiner Demut, ohne Furcht, sich zu erniedrigen, und deshalb fromm.

Menschen voll Ferne, Ungewissheit und Hoffnung: Werdende. Und über allem ein nie festgestellter, ewig sich wandelnder, wachsender Gott.

Rainer Maria Rilke 1904 in einem Brief

Derzeit vergriffen

Mein eBook „Den Weg zum Selbst gehen – Texte zu Mystik und Spiritualität“ von mir ist „derzeit vergriffen“.

weg1Ausschnitt der Titelseite meines früher kostenlos angebotenen eBook

 

eurobuch_vergriffenScreenshot aus Angebot eines Online-Buchhändlers

Nach mehreren missbräuchlichen Nutzungen habe ich es von der Plattform „archive.org“ – einem Gedächtnis des Netzes, entfernen lassen. Vor allem um weitere Versuche zu unterbinden, mit einem urheberrechtlich geschützten Buch am Rande der Legalität Geschäfte zu machen. Unter anderem von dort hatten sich offenbar „Datenschleudern“ bedient, die ihren Sitz beispielsweise in Russland oder den USA haben, um Kontent für ein riesiges „Verlagsprogramm“ zu generieren, der ihnen nicht gehört.

Mehrfach hatte ich mich dagegen wehren müssen, dass in Online-Buchshops von der Süddeutschen Zeitung über die Mayersche, Eurobuch etc. das kostenlos verfügbare eBook zu Preisen zwischen 20 und 35 Euro angeboten wurde – ohne meine Genehmigung und ohne dass ich an den Erlösen beteiligt gewesen wäre.

Ein Trick der Datenschleudern war beispielsweise, als Erscheinungjahr 1901 anzugeben, so dass Urheberrechte keine Rolle mehr gespielt hätten.

An solchen Spielchen will ich mich nicht beteiligen – und sie auch nicht noch fördern.

So ist das eBook „derzeit vergriffen“.