Dzogchen im Mystikkreis Köln am 3. März 2019 – Eine herzliche Einladung

Bildquelle: wikimedia/gemeinfrei

 

Wenn du Dzogchen hundert Menschen erklärst,
die interessiert sind, genügt das nicht.
Wenn du es aber einem Menschen erklärst,
der nicht interessiert ist, ist das zuviel.
~ Garab Dorje

 

Der buddhistische Weg des Dzogchen lehrt seit vielen Jahrhunderten einen sehr direkten Zugang zur Selbstbefreiung. Allen Alltagserfahrungen zum Trotz, geht die Lehre davon aus, dass jeder Augenblick und jede Situation des Lebens bereits perfekt und vollkommen ist. Für den Praktizierenden des Dzogchen gibt es aus dieser Sicht keinen Mangel und kein Zuviel. Mehr noch: Im ursprünglichen und reinen Gewahrsein kann er jenseits aller Begrenzungen zum Zustand der Allwissenheit und Erleuchtung kommen. Dzogchen gilt als die tiefgründigste Lehre des Buddhismus. Bezeichnet wird sie auch als die Herz-Essenz der Großen Vollkommenheit.

Dieser herausfordernden Lehre wollen wir uns am 3. März behutsam annähern und sie anhand von Texten beleuchten.

Organisatorisches:

Damit wir besser planen können, bitten wir um frühzeitige Anmeldung bei Rani Tel: 0221 2406997/ eMail: weissefeder@netcologne.de. Vielen Dank!

Wir treffen uns an jedem ersten Sonntag im Monat im Kölner Stadtteil Sülz. An diesen Sonntagen wird für beides Zeit sein – für stilles kontemplatives Sitzen und für das Studieren mystischer Texte & Themen sowie den gemeinsamen Austausch. Im monatlichen Wechsel geht es einen Sonntag um mystische Themen am anderen Sonntag um Doing Nothing-Praxis.

Der private Kurs ist auf 12 Teilnehmer beschränkt. Kostenbeitrag: 15,– (+ ein freiwilliger Obolus für den Mittagstisch).

Wir freuen uns auf Euer / Ihr Kommen:

Rani und Werner

 

Bitte schon mal vormerken: der nächste Doing Nothing Praxis-Tag ist am 7. April.

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Wie Reflexe im Spiegel

Foto: © wak

Alle Erscheinungen sind wie Reflexe im Spiegel. Sie sind strahlend rein und unbefleckt. Sie sind unerklärlich, unbeschreiblich, und doch entstehen aus ihnen ständig Ursachen und Handlungen. Die Essenz der Wirklichkeit ist ungeteilt, ist ohne einen Ort. So sollen alle Erscheinungen betrachtet werden.

Machig Lapdrön (1055 – 1149)

Das Herz des Nichtstuns ist sich dem Leben anzuvertrauen (3. Februar im Mystik-Kreis Köln)

“Sich auf das Nichts Tun einzulassen,
sich auf das Nichts einzulassen,
ohne etwas zu wissen oder zu wollen,
und berührt zu werden
in der Erfahrung des Offenen.“

Doing Nothing ist eine besondere Art der Meditation,
die ganz ohne Methode und Technik auskommt.
Es ist reines, aufrichtiges Dasein.

 

Space Awareness

Raum Gewahrsein ist das Spielbein von Doing Nothing.
Es sind fantasievolle Übungen in der Gruppe,
die Deine Präsenz, Authenzität, Spontanität und Offenheit
schulen, fördern, zur Entfaltung bringen,
und die viel Spaß machen.

An diesem Sonntag wird es morgens von 10:00 bis 12:00
um das reine, mühelose Nichts Tun gehen. – Impuls  „zweckfrei“…
Es wird eine ausführliche Einführung geben, Zeit für Fragen
und viel Zeit für Nichts.
Der Nachmittag von 13:00 bis 15:00
ist für die Space Awareness Praxis vorgesehen.
In der Pause von 12:00 bis 13:00
wird ein kleines Mittagessen bereit stehen.

Wir möchten jeden Teilnehmer darüber hinaus bitten eine Kleinigkeit für die Kaffeepause mitzubringen, Kuchen, Plätzchen o.ä..

Es ist nicht möglich nur am Nachmittag oder nur am Morgen zu kommen.

Kostenbreitrag: 18,-
Anmeldung erforderlich bei
Rani Kaluza: weissefeder@netcologne.de
Fragen und mehr infos: 0221 2406997

„Das Herz des Nichtstuns ist sich dem Leben anzuvertrauen,
sich mit allem, dem Meer, den Bäumen . . . auszutauschen,
und sich an die wahre Natur zurück zu erinnern, die alle Existenz durchatmet.“

Die Veranstaltung findet in Köln Sülz, in der Rolandswerther Strasse statt.

Wir freuen uns sehr auf Euch
Rani Kaluza
und
Werner A. Krebber (Mystik Aktuell)

Wie Reflexe im Spiegel

Foto: © wak

 

Alle Erscheinungen sind wie Reflexe im Spiegel.
Sie sind strahlend rein und unbefleckt.
Sein sind unerklärlich, unbeschreiblich,
und doch entstehen aus ihnen ständig Ursachen und Handlungen.
Die Essenz der Wirklichkeit ist ungeteilt, ist ohne einen Ort.
So sollen alle Erscheinungen betrachtet werden.

Machig Lapdrön (1055 – 1149)

 

Ernenne Minister, die eine gute Politik machen…

Screenshot aus dem u.a. Artikel „Ratschläge, ein Land mitfühlend zu regieren“

In seiner Schrift „Kostbarer Kranz“ (Ratnavali) hat Nagarjuna (2. Jh.) Hinweise gegeben, wie Politik aus spiritueller Sicht verantwortlich gestaltet werden kann. Mehr Zitate daraus gibt es hier:

https://www.tibet.de/fileadmin/migration/pdf/tibu/2005/tibu075-2005-16-n-ratschlaege.pdf

Unaussprechliches enthüllt – Beginenmystik am 2. September in Köln

Foto © wak

Wenn die Seele allein steht
in der uferlosen Ewigkeit,
weit geworden,
gerettet durch die Einheit,
die sie aufnimmt,
dann wird ihr etwas Einfaches enthüllt,
das Unaussprechliche,
das reine und nackte Nichts.

Hadewijch von Antwerpen (ca. 1220-1260)

Mehr zur Mystik der Beginen im Mystikkreis Köln am 2. September hier:

https://mystikaktuell.wordpress.com/2018/08/21/strahlkraft-der-beginen-mystik-2-september-in-koeln/

In das reine Wesen des Geistes versetzt

Foto: © wak

Wenn ich alles hinauswerfe,
was selbstisch an mir ist,
dann kann ich
in das reine Wesen des Geistes
hineinversetzt werden.

Meister Eckhart (1260 – 1328)

In Meister Eckhart: Vom Wunder der Seele. Stuttgart 1963, S. 67