Doing Nothing – Retreat vom 20. – 23. Juni – Herzliche Einladung

Im Doing Nothing Retreat ist dösen, schlafen oder einfach faul sein auch Teil der spirituellen Praxis. Denn es geht nicht darum WIE Du bist oder WAS Du bist, sondern darum, DASS Du bist.

Ein privates drei-tägiges Retreat – reines Nichts Tun – so wie wir es hier anbieten, ist eine extrem kostbare Gelegenheit hinaus zu gehen über das, was uns schon lange in ewig gleichen Mustern gefangen hält. Es ist eine unschätzbar wertvolle Gelegenheit einzutreten, in die Erfahrung von Offenheit und Verbundenheit, die unser Herz tief berührt, nährt, unsere Sinne reinigt, und uns danach entspannt, gesegnet und voller Freude wieder ins Leben gehen lässt.

http://doingnothing.de/klausuren/

Anmeldung eMail: weissefeder@netcologne.de

Kosten: 290,- bis 320.- je nach Einkommen

Leitung: Rani Kaluza (0221-2406997)
Co-Leitung: Werner A. Krebber

Infos auch hier:

https://www.facebook.com/events/2291940544410833/

 

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In Dein eigenes Herz hineingehen

Foto: © wak

Wenn Du Dir erlaubst, ruhig zu werden, wenn Du Dich auf Deinen Atem einlässt, dann findest Du Dich selbst im Herzen.
Gewöhnst Du Dich an diese Praxis, dann kannst Du einfach auf Deiner Meditationsmatte sitzen und in Dein eigenes Herz hineingehen, in das feinstoffliche Herz, den innersten Kern Deines Seins.

Gurumayi Chidvilasananda (*1955)

Gefunden habe ich das Zitat hier: Vincenzo Kavod Altepost: Grundlegende Gutheit – Innere Freude. Ein beschenktes Leben. lulu.com, 2017, 344 Seiten, 20 € Mehr hier: https://mystikaktuell.wordpress.com/2018/01/24/grundlegende-gutheit-innere-freude-buchtipp-v/

Keine Hektik. Keine Termine. Keine Handys… Einfach sein – Einladung zum Doing Nothing Sommer Intensiv

Screenshot der Einladung auf facebook https://www.facebook.com/events/467158260370240/

 

Einladung zum Intensiv von „Doing Nothing“ (Rani Kaluza)

Zeit: 3 Tage vom 26. – 29. Juli 2018
Ort: Abtei Marienstatt, Westerwald (abtei-marienstatt.de)

Keine Hektik. Keine Termine. Keine Handys. Kein Small Talk. Kein Muss. Kein Sollte. Keine Kompromisse. Einfach Sein.

Nichts zu tun in Klausur ist eine unendlich zarte und rücksichtsvolle Einladung an das Leben uns zu berühren. Indem ich nichts unternehme, um das Leben zu finden, findet das Leben mich. Indem ich nichts unternehme, um meinen inneren Zustand zu verändern, kann Transformation stattfinden. Der Wunsch oder das Bestreben etwas erreichen zu wollen wird dabei Schritt für Schritt aufgegeben. Ich gebe das Suchen und das Verändern-Wollen auf und BIN einfach. Das ist die Praxis des Nicht Tuns.

Klausuren sind Angebote in Begleitung von Rani und anderen Teilnehmern für ein paar Tage an einem geschützten Ort ganz und gar ohne Plan und Tun zu sein. Unsere Vereinbarungen: Schweigen, nicht telefonieren, keine Musik hören, nicht lesen und nach Möglichkeit auch nicht allzu viel nachdenken. Sitzen, liegen, gehen, spazierengehen, dösen und schlafen sind erlaubt. Dabei geht es übrigens nicht darum, einen bestimmten Zustand zu kultivieren, wie zum Beispiel möglichst wach, bewusst oder offen zu sein. Eine gewisse geistige Unklarheit und andere undefinierbare Zustände gehören dazu und sind willkommen.

Kosten 220,-

Fragen und Anmeldung: Rani Kaluza    weissefeder@netcologne.de

Mehr zum Doing Nothing Sommer Intensiv hier: https://www.facebook.com/events/467158260370240/

Mehr über die Doing Nothing Praxis hier: https://www.doingnothing.de

 

Essenz der Meditationspraxis

Foto: privat

 

Die meisten Menschen kennen immer noch nicht die Essenz der Meditationspraxis. Sie halten Geh-Meditation, Meditation im Sitzen und das Anhören von Dhamma-Vorträgen für die Praxis. Das stimmt auch, aber diese sind nur die äußeren Formen der Praxis. Die wirkliche Praxis findet statt, wenn der Geist einem Sinnesobjekt begegnet. Das ist genau die Stelle, an der man praktiziert, nämlich dort, wo Sinneskontakt auftritt. Wenn die Leute Dinge sagen, die wir nicht mögen, dann ärgern wir uns; Sagen sie hingegen Dinge, die wir mögen, dann finden wir das angenehm. Genau dort ist unser Ort der Praxis. Auf welche Weise praktizieren wir nun mit diesen Dingen? Das ist der entscheidende Punkt. Wenn wir nur herumrennen, um das Glück zu jagen und uns ständig vom Leiden abzuwenden, dann können wir bis an unser Lebensende praktizieren, und wir werden niemals Dhamma sehen.

Ajahn Chah (1918 – 1992)

Das lautere Herz in uns erwecken

Foto: © wak

Die Praxis des Sitzens in Meditation … ist das Mittel, mit dem wir das Gutsein wiederentdecken und überdies das lautere Herz in uns erwecken können. In dieser Haltung bist du dieser nackte Mensch, der zwischen Himmel und Erde sitzt. Wenn dein Rücken einsinkt, versucht du dein Herz zu schützen oder gar zu verbergen. Aber wenn du aufrecht und trotzdem entspannt sitzt, dann ist dein Herz nackt. Dein ganzes Sein ist bloßgelegt, vor allem vor dir selbst, aber auch vor anderen. Beim stillen Sitzen, in dem du dem Atem folgst, wie er ausströmt und verfliegt, stellst du die Verbindung zu deinem Herzen her.

Chögyam Trungpa (1939-1987)

Einheit von Welt und Meditation

Foto: © wak

 

Das Innen und Außen des Menschen, der Welt und der Meditation bilden eine Einheit. Daher wirkt natürlich das Außen auf das Innen ein und umgekehrt.

Für die Meditation selbst bedeutet dies, dass sich im Wachsen der Meditation in uns auch die Methodik der Praxis verfeinert und dass gute und gut angeleitete Methoden das Wachsen der Meditation in uns unterstützt.

Meditation selbst ist jenseits der Methode und bedarf ihrer doch – zumindest unterwegs.

Pyar Rauch (*1960)

Unser Ort der Praxis

Die meisten Menschen kennen immer noch nicht die Essenz der Meditationspraxis. Sie halten Geh-Meditation, Meditation im Sitzen und das Anhören von Dhamma-Vorträgen für die Praxis. Das stimmt auch, aber diese sind nur die äußeren Formen der Praxis. Die wirkliche Praxis findet statt, wenn der Geist einem Sinnesobjekt begegnet. Das ist genau die Stelle, an der man praktiziert, nämlich dort, wo Sinneskontakt auftritt. Wenn die Leute Dinge sagen, die wir nicht mögen, dann ärgern wir uns; sagen sie hingegen Dinge, die wir mögen, dann finden wir das angenehm. Genau dort ist unser Ort der Praxis. Auf welche Weise praktizieren wir nun mit diesen Dingen? Das ist der entscheidende Punkt. Wenn wir nur herumrennen, um das Glück zu jagen und uns ständig vom Leiden abzuwenden, dann können wir bis an unser Lebensende praktizieren, und wir werden niemals Dhamma sehen.

Ajahn Chah (1918 – 1992)