Carsten Koßwig: Form ist wirklich Leere – Buchtipp V /2019

Carsten Koßwig

Form ist wirklich Leere
Teishos, spirituelle Vorträge

Zweite verbesserte Auflage mit 10 Ochsenbildern von Holde Wössner / Vorwort zur zweiten Auflage von Manfred Rosen
ISBN 978-3-7412-9813-4
© Carsten Koßwig, BoD – Books on Demand, 22018, 9,99 €

 

Mit einer Passage aus dem Herzsutra hat sich Carsten Koßwig einen der Kerntexte des Zen zum Titel seines Buches gewählt: „Form ist wirklich Leere“.

Carsten Koßwig übte von 1993 bis 2015 bei Willigis Jäger Zen. Nachdem ihm Januar 2015 durch Jäger die Bestätigung zum Zen-Lehrer gegeben wurde, ist er außerdem im April 2016 als Assistenz-Lehrer in dessen Zen-Linie Leere Wolke aufgenommen worden. Hier schreibt also jemand, dessen Expertise bestätigt worden ist.
Zu finden sind in dem Buch Teishos, also Vorträge, die intuitiv und aus dem Herzen kommend Schülern und Interessierten auf dem Weg des Zen Unterstützung und Hilfe geben wollen. Zur Orientierung hat Carsten Koßwig einige Gedanken dazu formuliert, was Zen ist. Er verweist auf die drei Pfeiler des Zen vom rechten Glauben, rechtem Zweifel und rechter Entschlossenheit. Danach stellt er die Frage nach der Realität im Zen und seiner spirituellen Alltagstauglichkeit. In weiteren Texten nimmt er anhand zahlreicher Beispiele dem Übenden die Angst davor, einfach von dort anzufangen, wo er gerade steht.

Im zweiten Teil des Buches finden sich Kerntexte der Zen-Tradition, die rezitiert werden: Das Herzsutra, die Geschichte vom Ochsen und seinen Hirten (Ochsenbilder), die vier großen Gelübde, den Text von Daio Kokushi über Zen und den von Sosan das Shinjin Mei.

Später geht es dann um psychologische Themen wie Alleinsein, Verantwortung, Liebe, Männlichkeit und um Gedanken zu besonderen Zeiten wie Weihnachten, Ostern, Allerheiligen, und Rohatsu, dem 8. Tag des 12. Monats. Politische und religiöse Themen sowie Gedanken zum Weltbild 2.0 schließen das Buch ab.

Hilfreich ist das Glossar, in dem wichtige Begriffe ausführlich erläutert werden.

„Ich warne davor, dieses Buch von Carsten Koßwig zu lesen. Es könnte lebensverändernd sein. Möglicherweise hilft es Dir beim Aufwachen. Plopp!“ hatte Zen-Meister Manfred Rosen in seinem Vorwort zur zweiten Auflage geschrieben. Ja, das könnte es. In diesem Sinne ist eine weite Verbreitung mehr als empfehlenswert.

© Werner A. Krebber

 

Klangbeispiel lässt „Geschmack“ erahnen

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Auf der Startseite, mit dem die „Hofwerkstatt“ in Essen zu der Sonderveranstaltung „Der Ochse und sein Hirte – Klang & Wort“ am 14. November einlädt, ist mit einem Klangbeispiel nun auch ein wenig von dem zu „schmecken“, was Besucher der Klangmeditation und -performance zu den zehn Ochsenbildern erwartet:

http://www.hofwerkstatt.de/

Mehr hier:

http://ochseundhirteklangprojekt.wordpress.com/

Hofwerkstatt lädt zu „Der Ochse und sein Hirte“ ein

 

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http://www.hofwerkstatt.de/

http://www.hofwerkstatt.de/pdf/Der%20Ochse%20und%20sein%20Hirte%20-%20Klang%20und%20Wort.pdf

Siehe auch hier:

http://ochseundhirteklangprojekt.wordpress.com/2014/10/11/14-november-20-00-h-hofwerkstatt-essen/

Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort | 14. November Hofwerkstatt Essen

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Ein Klangbeispiel auf der Startseite der Hofwerkstatt lässt schon ein wenig den Geschmack erahnen…

http://www.hofwerkstatt.de/

14. November 2014 Hofwerkstatt Essen – Ein Vorhinweis

Der Ochse und sein Hirte
Klang  &  Wort
Stationen eines Erfahrungsweges

 

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Klangperformance von und mit Werner A. Krebber / Erich Steinberger

Die zehn Ochsenbilder bilden in einem Zyklus von Bildern und Texten einen Erfahrungsweg aus dem Zen ab, der ganz direkt auf des Menschen Herz, auf die Öffnung für eine unmittelbare Erfahrung zielt. Auf diesem weglosen Weg gilt es: Buddha werden und die eigene Natur schauen. „Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort“ lädt dazu ein, das wahre Selbst des Suchenden zu erspüren.

Nach kurzen einleitenden Bemerkungen zu Text und Bedeutung folgt eine knappe Hinführung zur Essenz der Ochsenbilder des Jesuiten und Zenmeisters Hugo M. Enomiya-Lassalle.
In der Klangperformance folgt die Rezitation des Textes zu jeweils einem der zehn Ochsenbilder. Den Strophen des von Werner A. Krebber arrangierten Textes kann man bei der darauf folgenden Klangperformance (u.a. mit Klangschalen, Gong, Hapi) von Erich Steinberger nachspüren.

Nähere Einzelheiten folgen…

… bitte vormerken.

http://ochseundhirteklangprojekt.wordpress.com/2014/08/31/14-november-2014-hofwerkstatt-essen-ein-vorhinweis/

ochseundhirteklangprojekt

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Eine neue Heimat im WWW hat das Projekt „Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort – Stationen eines Erfahrungsweges“ bekommen:

http://ochseundhirteklangprojekt.wordpress.com/

Das Projekt von Werner A. Krebber (Autor, Blogger und Journalist) und Erich Steinberger (Reikimeister und Klangmassagepraktiker) zeigt in ca. 45 Minuten einen Erfahrungsweg aus dem Zen durch Texte und Klangimprovisationen.

Idee, Konzeption und Textarrangement: Werner A. Krebber

Klangimprovisationen: Erich Steinberger

Die Seite dokumentiert das Angebot einer Veranstaltung, die über die Kontaktadressen gebucht werden kann.

Drei Seiten von „ochseundhirteklangprojekt“ verweisen auf:

– Die Ochsenbilder

– Die Ochsenbilder und ihre Bedeutung

– Meditation und Klang

Eine weitere Seite gibt die Kontaktmöglichkeiten an:

– Kontakt

Weitere Links zeigen unter der Rubrik „Was Sie vielleicht auch interessiert“ die Seiten von Werner A. Krebber (https://mystikaktuell.wordpress.com/) und Erich Steinberger (http://www.reikiundklang.de/).