Den Grund meines Ich umarmen

Foto: © wak

In meine eigene Tiefe hinabsteigen, in das göttliche Selbst, den Grund meines Ich und alle Lebewesen in der Nicht-Dualität umarmen. Alle Wesen als mir zugehörige fühlen, und mich selbst als das Selbst aller Wesen erfahren, bedeutet nicht, sie als der Person zugehörig zu empfinden, die am 30. August 1910 in der Bretagne geboren wurde und jetzt in einer Höhle in Arunachala sitzt. Das oberflächliche Ich, das illusorisch ist, hat keine Bedeutung auf das Ganze gesehen.

Henri Le Saux (1910 – 1952)

In unserer eigenen Gegenwart verweilen

Foto: © wak

Spiritualität ist die Kunst der Wandlung. Wir dürfen uns nicht zur Veränderung zwingen, indem wir unser Leben in eine vorgefestigte Schablone hämmern. Ja, wir brauchen uns überhaupt nicht der Idee eines vorbestimmten Programms oder Lebensplans unterwerfen. Wir sollten uns vielmehr in der ungewohnten Kunst üben, auf den inneren Rhythmus unserer Tage und unseres Lebens zu achten. Diese Achtsamkeit schenkt uns ein neues Bewusstsein unserer eigenen menschlichen und göttlichen Gegenwart. …

Es ist weitaus kreativer, nach dem Ideal der Achtsamkeit als nach dem Diktat des Willens zu arbeiten. Allzu häufig versuchen die Menschen, ihr Leben dadurch zu verändern, dass sie es mit einem eisernen Willen in die erwünschte Form hämmern. Der Intellekt identifiziert das Ziel des jeweiligen Programms, und der Wille zwingt das Leben in die entsprechende Richtung und Gestalt. Diese Methode, an die Heiligkeit des eigenen Daseins heranzutreten, ist nicht nur brutal, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes oberflächlich. Sie zerrt uns aus unserem eigentlichen Selbst heraus, und die Folge ist oft genug, dass wir jahrelang in der Wildnis unserer mechanischen „spirituellen Programme“ umherirren. Es ist möglich, dass wir hier an einem seelischen Hungertod sterben, den wir selbst verursacht haben.

Sobald wir dagegen anfangen, mit einem anderen Rhythmus zu arbeiten, gelangen wir schnell und mühelos heim zu unserem Selbst. Unsere Seele kennt die geographischen Gegebenheiten unseres Schicksals ganz genau. Nur sie besitzt die Landkarte unserer Zukunft, un deshalb können wir dieser indirekten, abgewandten Seite unserer selbst unbesorgt vertrauen. Wenn wir ihr vertrauen, wird sie uns genau an unser vorbestimmtes Ziel führen – aber wichtiger noch: sie wird uns einen sanften, zwanglosen Rhythmus für unsere spirituelle Reise lehren. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für diese „Seinskunst“. Doch die Signatur dieser einzigartigen Wanderung ist tief in jede individuelle Seele eingeschrieben. Wenn wir auf unser Selbst achten und danach streben, in unserer eigenen Gegenwart zu verweilen, werden wir genau den richtigen Rhythmus für unser Leben finden.

John O´Donohue (1956 – 2008) in Anam Cara (Das Buch der keltischen Weisheit)

http://www.johnodonohue.com/

Zu unserem Selbst heimkommen

Spiritualität ist die Kunst der Wandlung. Wir dürfen uns nicht zur Veränderung zwingen, indem wir unser Leben in eine vorgefestigte Schablone hämmern. Ja, wir brauchen uns überhaupt nicht der Idee eines vorbestimmten Programms oder Lebensplans unterwerfen. Wir sollten uns vielmehr in der ungewohnten Kunst üben, auf den inneren Rhythmus unserer Tage und unseres Lebens zu achten. Diese Achtsamkeit schenkt uns ein neues Bewusstsein unserer eigenen menschlichen und göttlichen Gegenwart. …

Es ist weitaus kreativer, nach dem Ideal der Achtsamkeit als nach dem Diktat des Willens zu arbeiten. Allzu häufig versuchen die Menschen, ihr Leben dadurch zu verändern, dass sie es mit einem eisernen Willen in die erwünschte Form hämmern. Der Intellekt identifiziert das Ziel des jeweiligen Programms, und der Wille zwingt das Leben in die entsprechende Richtung und Gestalt. Diese Methode, an die Heiligkeit des eigenen Daseins heranzutreten, ist nicht nur brutal, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes oberflächlich. Sie zerrt uns aus unserem eigentlichen Selbst heraus, und die Folge ist oft genug, dass wir jahrelang in der Wildnis unserer mechanischen “spirituellen Programme” umherirren. Es ist möglich, dass wir hier an einem seelischen Hungertod sterben, den wir selbst verursacht haben.

Sobald wir dagegen anfangen, mit einem anderen Rhythmus zu arbeiten, gelangen wir schnell und mühelos heim zu unserem Selbst. Unsere Seele kennt die geographischen Gegebenheiten unseres Schicksals ganz genau. Nur sie besitzt die Landkarte unserer Zukunft, und deshalb können wir dieser indirekten, abgewandten Seite unserer selbst unbesorgt vertrauen. Wenn wir ihr vertrauen, wird sie uns genau an unser vorbestimmtes Ziel führen – aber wichtiger noch: sie wird uns einen sanften, zwanglosen Rhythmus für unsere spirituelle Reise lehren. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für diese „Seinskunst“. Doch die Signatur dieser einzigartigen Wanderung ist tief in jede individuelle Seele eingeschrieben. Wenn wir auf unser Selbst achten und danach streben, in unserer eigenen Gegenwart zu verweilen, werden wir genau den richtigen Rhythmus für unser Leben finden.

John O´Donohue (1956 – 2008) in Anam Cara (Das Buch der keltischen Weisheit)

http://www.johnodonohue.com/

Kunst der Wandlung

Spiritualität ist die Kunst der Wandlung. Wir dürfen uns nicht zur Veränderung zwingen, indem wir unser Leben in eine vorgefestigte Schablone hämmern. Ja, wir brauchen uns überhaupt nicht der Idee eines vorbestimmten Programms oder Lebensplans unterwerfen. Wir sollten uns vielmehr in der ungewohnten Kunst üben, auf den inneren Rhythmus unserer Tage und unseres Lebens zu achten. Diese Achtsamkeit schenkt uns ein neues Bewusstsein unserer eigenen menschlichen und göttlichen Gegenwart. …

Es ist weitaus kreativer, nach dem Ideal der Achtsamkeit als nach dem Diktat des Willens zu arbeiten. Allzu häufig versuchen die Menschen, ihr Leben dadurch zu verändern, dass sie es mit einem eisernen Willen in die erwünschte Form hämmern. Der Intellekt identifiziert das Ziel des jeweiligen Programms, und der Wille zwingt das Leben in die entsprechende Richtung und Gestalt. Diese Methode, an die Heiligkeit des eigenen Daseins heranzutreten, ist nicht nur brutal, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes oberflächlich. Sie zerrt uns aus unserem eigentlichen Selbst heraus, und die Folge ist oft genug, dass wir jahrelang in der Wildnis unserer mechanischen „spirituellen Programme“ umherirren. Es ist möglich, dass wir hier an einem seelischen Hungertod sterben, den wir selbst verursacht haben.

Sobald wir dagegen anfangen, mit einem anderen Rhythmus zu arbeiten, gelangen wir schnell und mühelos heim zu unserem Selbst. Unsere Seele kennt die geographischen Gegebenheiten unseres Schicksals ganz genau. Nur sie besitzt die Landkarte unserer Zukunft, un deshalb können wir dieser indirekten, abgewandten Seite unserer selbst unbesorgt vertrauen. Wenn wir ihr vertrauen, wird sie uns genau an unser vorbestimmtes Ziel führen – aber wichtiger noch: sie wird uns einen sanften, zwanglosen Rhythmus für unsere spirituelle Reise lehren. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für diese „Seinskunst“. Doch die Signatur dieser einzigartigen Wanderung ist tief in jede individuelle Seele eingeschrieben. Wenn wir auf unser Selbst achten und danach streben, in unserer eigenen Gegenwart zu verweilen, werden wir genau den richtigen Rhythmus für unser Leben finden.

John O´Donohue (1956 – 2008) in Anam Cara (Das Buch der keltischen Weisheit)

http://www.johnodonohue.com/

Das göttliche Selbst umarmen

In meine eigene Tiefe hinabsteigen, in das göttliche Selbst, den Grund meines Ich und alle Lebewesen in der Nicht-Dualität umarmen. Alle Wesen als mir zugehörige fühlen, und mich selbst als das Selbst aller Wesen erfahren, bedeutet nicht, sie als der Person zugehörig zu empfinden, die am 30. August 1910 in der Bretagne geboren wurde und jetzt in einer Höhle in Arunachala sitzt. Das oberflächliche Ich, das illusorisch ist, hat keine Bedeutung auf das Ganze gesehen.

Henri Le Saux (1910 – 1952)

Kunst der Wandlung

Spiritualität ist die Kunst der Wandlung. Wir dürfen uns nicht zur Veränderung zwingen, indem wir unser Leben in eine vorgefestigte Schablone hämmern. Ja, wir brauchen uns überhaupt nicht der Idee eines vorbestimmten Programms oder Lebensplans unterwerfen. Wir sollten uns vielmehr in der ungewohnten Kunst üben, auf den inneren Rhythmus unserer Tage und unseres Lebens zu achten. Diese Achtsamkeit schenkt uns ein neues Bewusstsein unserer eigenen menschlichen und göttlichen Gegenwart. …

Es ist weitaus kreativer, nach dem Ideal der Achtsamkeit als nach dem Diktat des Willens zu arbeiten. Allzu häufig versuchen die Menschen, ihr Leben dadurch zu verändern, dass sie es mit einem eisernen Willen in die erwünschte Form hämmern. Der Intellekt identifiziert das Ziel des jeweiligen Programms, und der Wille zwingt das Leben in die entsprechende Richtung und Gestalt. Diese Methode, an die Heiligkeit des eigenen Daseins heranzutreten, ist nicht nur brutal, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes oberflächlich. Sie zerrt uns aus unserem eigentlichen Selbst heraus, und die Folge ist oft genug, dass wir jahrelang in der Wildnis unserer mechanischen „spirituellen Programme“ umherirren. Es ist möglich, dass wir hier an einem seelischen Hungertod sterben, den wir selbst verursacht haben.

Sobald wir dagegen anfangen, mit einem anderen Rhythmus zu arbeiten, gelangen wir schnell und mühelos heim zu unserem Selbst. Unsere Seele kennt die geographischen Gegebenheiten unseres Schicksals ganz genau. Nur sie besitzt die Landkarte unserer Zukunft, un deshalb können wir dieser indirekten, abgewandten Seite unserer selbst unbesorgt vertrauen. Wenn wir ihr vertrauen, wird sie uns genau an unser vorbestimmtes Ziel führen – aber wichtiger noch: sie wird uns einen sanften, zwanglosen Rhythmus für unsere spirituelle Reise lehren. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für diese „Seinskunst“. Doch die Signatur dieser einzigartigen Wanderung ist tief in jede individuelle Seele eingeschrieben. Wenn wir auf unser Selbst achten und danach streben, in unserer eigenen Gegenwart zu verweilen, werden wir genau den richtigen Rhythmus für unser Leben finden.

John O´Donohue (1956 – 2008) in Anam Cara (Das Buch der keltischen Weisheit)

http://www.johnodonohue.com/

In eigene Tiefe hinabsteigen

In meine eigene Tiefe hinabsteigen, in das göttliche Selbst, den Grund meines Ich und alle Lebewesen in der Nicht-Dualität umarmen. Alle Wesen als mir zugehörige fühlen, und mich selbst als das Selbst aller Wesen erfahren, bedeutet nicht, sie als der Person zugehörig zu empfinden, die am 30. August 1910 in der Bretagne geboren wurde und jetzt in einer Höhle in Arunachala sitzt. Das oberflächliche Ich, das illusorisch ist, hat keine Bedeutung auf das Ganze gesehen.

Henri Le Saux (1910 – 1952)