Der Mensch bleibt derselbe mit Gleichmut und Gelassenheit

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Der Mensch bleibt in allem derselbe mit Gleichmut und Gelassenheit. Es ist entscheidend, diese Vision des Einen zu verstehen. Sie ist der Schlüssel zu allem. Dieses eine Selbst zu erfahren, das in der ganzen Schöpfung und in jedem Menschenwesen manifestiert ist, ist das Ziel des Lebens. Wenn wir es erlangen, dann erfahren wir uns selbst in Gott und Gott in uns.

BHAGAVAD GITA. Mit einem spirituellen Kommentar von Bede Griffiths. Aus dem Sanskrit übersetzt, eingeleitet und erläutert von Michael von Brück. München 1993, S. 148

Darshan und Meister Eckhart

“Darshan oder Darshana (Sanskrit, … für Betrachtung, Beobachtung, Zusammentreffen, Philosophie; von drish sehen) ist ein Begriff aus dem Hinduismus für die Sicht und Vision des Heiligen und Göttlichen (segensreicher Anblick eines Gottes oder Heiligen).” So ist es in der “wikipedia” nachzulesen. Konkret meint es zum Beispiel, dass der Sehende und der Gesehene Eins werden. Und damit ist Darshana exakt dort, wo Meister Eckhart (1260 – 1328) es so beschrieben hat:

auge_mystikaktuell

Das Auge,
mit dem ich Gott sehe,
ist dasselbe,
mit dem Gott mich sieht.

Mein Auge und Gottes Auge sind
ein und dasselbe im Sehen,
ein und dasselbe im Wissen,
ein und dasselbe im Lieben.

 

Auf diesen Zusammenhang aufmerksam machte mich Prof. Dr Michael von Brück in seinem Einführungsvortrag zur Eröffnung der Ausstellung “Sparsha – Berührung der Sinne”

Darshan mit Meister Eckhart

„Darshan oder Darshana (Sanskrit, … für Betrachtung, Beobachtung, Zusammentreffen, Philosophie; von drish sehen) ist ein Begriff aus dem Hinduismus für die Sicht und Vision des Heiligen und Göttlichen (segensreicher Anblick eines Gottes oder Heiligen).“ So ist es in der „wikipedia“ nachzulesen. Konkret meint es zum Beispiel, dass der Sehende und der Gesehene Eins werden. Und damit ist Darshana exakt dort, wo Meister Eckhart (1260 – 1328) es so beschrieben hat:

auge_mystikaktuell

Das Auge,
mit dem ich Gott sehe,
ist dasselbe,
mit dem Gott mich sieht.

Mein Auge und Gottes Auge sind
ein und dasselbe im Sehen,
ein und dasselbe im Wissen,
ein und dasselbe im Lieben.

Auf diesen Zusammenhang aufmerksam machte mich Prof. Dr Michael von Brück in seinem Einführungsvortrag zur Eröffnung der Ausstellung „Sparsha – Berührung der Sinne“

Mehr zu der Ausstellung hier
http://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/sinnliche-weisheit-hinduistisches-ritual-und-zeitgenoessische-kunst-aus-indien/