Die Wahre Natur ist immer Eins

Die Menschen schauen nicht auf ihre Wahre Natur, die immer Eins ist, und deswegen glauben sie, besser zu sein als ihre Mitmenschen, und sind daher ständig eifersüchtig auf alle anderen. Die Menschen lesen wenig Wertvolles, zerstreuen sich, meditieren weder regelmäßig, noch gehen sie die Neun Stufen des Weges. Daher können sie auch nicht das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden.

Padmasambhava (8./9. Jahrhundert u.Z.)

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Beende die Verwirrung des Lernens…

Milarepa – Foto: © wak

Beende zuerst die Verwirrung des Lernens,
Dann erwäge die Bedeutung des Gelernten,
schließlich meditiere
entsprechend der Bedeutung.

Milarepa (1052 – 1135)

Ziel der Meditation ist Erwachen

Vilayat Inayat Khan     Bildquelle: wikimedia

Man täuscht sich, wenn man eine gewisse Zeitspanne für die Meditation reserviert und danach in sein gewöhnliches Denken zurückkehrt. Das Ziel der Meditation ist Erwachen – die Programmierung hinter den Fakten zu sehen. Das verlangt von einem, seine Sichtweise von ihrer üblichen Form wegzubewegen. Erwachen beeinflusst unser Denken und Handeln im alltäglichen Leben.
Um zu meditieren muss man zuerst solche Gedanken verbannen, die sich auf die physische Welt beziehen…  Indem man seine Sinne verschließt, sperrt man die Eindrücke des Tages aus. Die Folge davon ist, dass das Bewusstsein, wenn es auf der einen Seite – der Außenseite – geblendet ist, sich nach innen wendet.

Vilayat Inayat Khan (1916 – 2004)

Gefunden habe ich diese Passage hier:

http://www.centrum-universel.com/KIT_D/158.htm

Herzensratschlag

Hast du dir
weder innere Erfahrung angeeignet
noch die Sicht durch Meditation
vollkommen erhellt,
dann wir dir dies
durch philosophische Debatten
oder einfaches Lesen
nicht gelingen.
Meditiere unaufhörlich.
Das ist mein Herzensratschlag.

Rigdzin Chökyi Dragpa (1595 – 1659)

Kleiner Schritt zum Frieden

RaumderStille_BT

Einen „Raum der Stille“ gibt es im Brandenburger Tor in Berlin. Auf der Homepage des Projektes heißt es:

Mit dem Raum der Stille werden zwei Ziele verfolgt: Er soll allen Vorbeikommenden, Gästen und Stadtbewohnern Gelegenheit bieten, einzukehren, eine Weile in Stille Platz zu nehmen, sei es, um zu entspannen, sei es, um an diesem geschichtsträchtigen Ort mit seinen düsteren, aber auch hoffnungsvollen Erinnerungen sich zu besinnen, zu meditieren, zu beten. Weil hier alle zum stillen und friedlichen Verweilen eingeladen sind, kommt dem Raum auch eine symbolische Bedeutung zu, und das ist das zweite Ziel: Der Raum der Stille soll eine ständige Aufforderung zu Geschwisterlichkeit und Toleranz unter den Menschen, zwischen den Nationalitäten und Weltanschauungen sein, eine ständige Mahnung gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – ein kleiner Schritt hin zum Frieden, entsprechend dem Gebet der Vereinten Nationen:

„Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht mehr von Krieg gepeinigt, nicht mehr von Hunger und Furcht gequält, nicht sinnlos nach Rasse, Hautfarbe und Weltanschauung getrennt werden. Gib uns Mut und Kraft, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen ‚Mensch‘ tragen.“

 

Mehr dazu hier:

http://www.raum-der-stille-im-brandenburger-tor.de/index.htm