In einer heiligen Sphäre

Kurt Weinhold: Jona im Walfisch Foto: © wak

Mit seinem Bild ‚Jona‘ überträgt Kurt Weinhold (1896 – 1965) seine Erfahrung als Künstler aus der Zeit des Nationalsozialismus aber auch die Nachkriegszeit auf eine symbolische Ebene. Der Prophet, der in diesem Fall für den Künstler selbst steht, übt seine Kunst, Gebet und Gesang, nach der Erkenntnis des Geistigen unbeirrt aus. Seine Situation stellt die Gegenwelt zu der ihn umgebenden Gefahrenwelt dar, im Dialog mit dem Geistigen, dem Materiellen entzogen, befindet er sich in einer heiligen Sphäre… “

Dr. Hans Günter Golinski vom Kunstmuseum Bochum hat dies u.a. zu dem o.a. Bild geschrieben, das derzeit in der Evangelischen St. Georg-Kirche in Hattingen zu sehen ist.

Zum Wahren erheben

aeltestesSteinhausIn Winkel steht das wohl älteste Steinhaus in Deutschland. Hier hat Hrabanus Maurus (um 780 – 856) gelebt  Foto: © wak

 

Der schwerfällige Geist
erhebt sich
mit Hilfe des Materiellen
zum Wahren.

Rosario Assunto (1915 – 1994) in „Die Theorie des Schönen im Mittelalter“ Köln 1963, S. 193