Ihn in meinem Herzen kennen

Foto: © wak

Gott ist für uns notwendig,
damit wir existieren können,
während wir notwendig für Ihn sind,
damit Er Sich für Sich Selbst manifestiert.
Ich gebe Ihm auch Leben,
indem ich Ihn in meinem Herzen kenne.

Ibn Arabi (1165 – 1240)

An keine Grenze gebunden

Gott ist nicht nur formlos
und kann Formen annehmen,
sondern er ist auch
jenseits von Form und Formlosigkeit.

Nur er weiß,
was er alles ist.

Für diejenigen,
die ihn lieben,
manifestiert er sich
auf verschiedene Arten
und in verschiedenen Formen.

Doch er ist an keine Grenze
der Form
noch an ihr Gegenteil
gebunden.

Ramakrishna (1836 – 1886)

Wir sind notwendig für Ihn

Gott ist für uns notwendig,
damit wir existieren können,
während wir notwendig für Ihn sind,
damit Er Sich für Sich Selbst manifestiert.
Ich gebe Ihm auch Leben,
indem ich Ihn in meinem Herzen kenne.

Ibn Arabi (1165 – 1240)

Gott ist identisch mit der Welt

Gott ist identisch mit der Welt. Er manifestiert sich in den Pflanzen, die ohne Bewusstsein ein kosmetisch-magnetisches Leben führen. Er manifestiert sich in den Tieren, die in ihrem sinnlichen Traumleben eine mehr oder minder dumpfe Existenz empfinden. Aber am herrlichsten manifestiert er sich in dem Menschen, der zugleich fühlt und denkt, der sich selbst individuell zu unterscheiden weiß von der objektiven Natur, und schon in seiner Vernunft die Ideen trägt, die sich ihm in der Erscheinungswelt kund geben.
Im Menschen kommt die Gottheit zum Selbstbewusstsein, und solches Selbstbewusstsein offenbart sie wieder durch den Menschen. Aber dieses geschieht nicht in dem einzelnen und durch den einzelnen Menschen, sondern in und durch die Gesamtheit der Menschen: so dass jeder Mensch nur einen Teil des Gott-Welt-Alls auffasst und darstellt, alle Menschen zusammen aber das ganze Gott-Welt-All in der Idee und in der Realität auffassen und darstellen werden.

Heinrich Heine (geboren Düsseldorf 13.12. 1797, gestorben in Paris am 17.2. 1856)
In: Religion und Philosophie in Deutschland, Zweites Buch

Jenseits von Form und Formlosigkeit

Gott ist nicht nur formlos
und kann Formen annehmen,
sondern er ist auch
jenseits von Form und Formlosigkeit.

Nur er weiß,
was er alles ist.

Für diejenigen,
die ihn lieben,
manifestiert er sich
auf verschiedene Arten
und in verschiedenen Formen.

Doch er ist an keine Grenze
der Form
noch an ihr Gegenteil
gebunden.

Ramakrishna (1836 – 1886)

Du bist die Welt

Die Welt bist du selbst.
Sie ist das Objekt deiner Wahrnehmung,
du bist der Empfänger,
du machst die Welt.
Wenn du deinen Körper betrachtest,
siehst du,
dass er aus den Elementen der Welt gemacht ist,
aus Erziehung, Ökonomie, Luft, Wasser, Hitze,
die Welt ist wirklich in uns,
wir manifestieren die Welt.
Die Welt in dir
ist nicht verschieden
von der Welt außerhalb von dir.
Du kannst nicht sagen,
dass du verschieden von der Welt bist,
du bist die Welt.

Thich Nhat Hanh (*1926)