Den letzten Schritt tut Gott allein…

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Was Aufwachen letztlich geschehen ließ, war Gnade und nicht mein Verdienst, nicht „der Lohn meiner Arbeit”. Du fragst nun: „Was ist Gnade?” Gnade ist überall. Gnade ist wie der Atem Gottes. Nur haben wir vor die Gnade Stellwände gestellt, haben uns mit Ideen umgeben, uns in unserer kleinen Welt mit ihren klaren Strukturen von richtig und falsch eingerichtet. Wir haben uns mit Zielen und Wünschen möbliert. Da war kein Platz mehr für die Gnade, kein Platz mehr für den Atem Gottes. Alles was wir tun können, ist Platz zu schaffen, und dennoch ist es dann Gnade, die geschieht. Wenn die Stellwände weggeräumt sind, muss nur noch der verschwinden, der sie weggeräumt hat. Und dann ist der Weg frei für die Gnade, dann ist nur noch Gnade da, und plötzlich siehst du, dass nie etwas anderes da war. Dann ist die Tür offen für Gott, für Wahrheit, für Freiheit. Die Gnade ist es dann, die wirkt, die erkennen lässt, denn du bist nicht mehr da. In den Armen des Geliebten liegst du aufgelöst und bist nicht mehr da. Wenn jemand sagen würde, er hätte ES erreicht, wenn jemand prahlen würde, er hätte ES durch seine Anstrengung verdient, so müsste ich ihn fragen: „Wer, wer hat ES erreicht? Wer, wer hat ES verdient? Ist denn da irgend jemand, der verdienen, der sich mühen könnte? Und falls da vielleicht mal einer war, ist denn der jetzt noch da, bist du noch da, ist der noch da, der sich da mühte? Und wenn nein, was hatte der dann von den Mühen, was war sein Gewinn? Und wenn ja, was hast du dann erreicht?” So muss es also Gnade sein, die da geschieht. Den letzten Schritt tut Gott allein, denn du bist nicht mehr da.

Pyar Rauch (*1960)

 

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Wenn die Liebe zu ihrem Urquell zurückströmt

Foto: © wak

Die Liebe ist für sich selbst genug, sie gefällt sich selbst und um ihrer selbst willen. Sie ist sich selbst Verdienst, sich selbst der Lohn. Die Liebe sucht außer sich keinen anderen Grund, erstrebt keinen anderen Gewinn. Ihr Genuß ist ihr Gewinn. Ich liebe, weil ich liebe, ich liebe, um zu lieben.

Es ist etwas Großes um die Liebe, wenn sie zu ihrem Uranfang zurückkehrt, wenn sie sich ihrem Ursprung wieder schenkt, wenn sie zu ihrem Urquell zurückströmt, um von dem Brunnen zu schöpfen, von dessen Wassern sie immerzu fließt.

Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153)

Selig die Bringer des Friedensreichs

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Als er die Massen sah, stieg er auf den Berg, setzte sich undseine Jünger kamen zu ihm. Und er tat seinen Mund auf und lehrte sie, sagend:

Selig sind die Bettelmönche, denn für sie ist das Reich der Himmel da.
Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
Selig die Milden, denn sie werden das Land Israel erben.
Selig, die hungern und dürsten, Gerechte zu sein, denn sie sollen satt werden.
Selig die Erbarmenden, denn sie werden Erbarmen finden.
Selig die im Herzen Reinen, denn sie werden Gott sehen.
Selig die Bringer des Friedensreichs, denn sie werden Gottes Töchter* und Söhne heißen.
Selig, die verfolgt werden, weil sie Gerechte sind, denn für sie ist das Reich der Himmel da.
Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und über euch alles Böse lügnerisch sagen um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn wird groß sein im Reich der Himmel. So haben sie die Propheten vor euch verfolgt.

Carl-Friedrich von Weizsäcker (1912 – 2007) in: Der Garten des Menschlichen, München/Wien 1977

*Die „Töchter“ habe ich hinzugefügt  😉

Ich liebe, um zu lieben

Die Liebe ist für sich selbst genug, sie gefällt sich selbst und um ihrer selbst willen. Sie ist sich selbst Verdienst, sich selbst der Lohn. Die Liebe sucht außer sich keinen anderen Grund, erstrebt keinen anderen Gewinn. Ihr Genuß ist ihr Gewinn. Ich liebe, weil ich liebe, ich liebe, um zu lieben.

Es ist etwas Großes um die Liebe, wenn sie zu ihrem Uranfang zurückkehrt, wenn sie sich ihrem Ursprung wieder schenkt, wenn sie zu ihrem Urquell zurückströmt, um von dem Brunnen zu schöpfen, von dessen Wassern sie immerzu fließt.

Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153)

Die Seele auf der Suche nach Gott / Post 1.500

Die Gott um Lohn mit äußeren Werken dienen, denen soll mit geschaffenen Dingen wie Himmelreich und himmlischen Dingen gelohnt werden. Die aber Gott mit innerlichen Werken dienen, denen soll mit dem gelohnt werden, was ungeschaffen ist, das heißt mit den Werken der heiligen Dreifaltigkeit!

Nun pass auf. Zerginge das Feuer, so wäre kein Licht; zerginge die Erde, so wäre kein Leben; zerginge die Luft, so wäre keine Liebe; zerginge das Wasser, so wäre kein Raum. Darum ist Gott nicht Licht noch Leben noch Liebe noch Natur noch Geist noch Schein noch alles, was man in Worte fassen kann. Es ist Gott in Gott, und Gott ist aus Gott geflossen, und Gott befindet sich in sich selbst als Gott und befindet sich in all seinen Kreaturen als Gott und befindet sich insbesondere in einer edeln Seele. Der Vater ist allgewaltig in der Seele, der Sohn allweise, der heilige Geist allliebend in der Seele, und er liebt alle Kreaturen in gleicher Liebe. Er zeigt sich ihnen aber ungleich, und dazu ist die Seele geschaffen, dass sie es erkennen soll, wie es ist, und sich in die Reinheit des grundlosen Brunnens göttlicher Natur versenken soll und da wie eins werden mit Gott, so dass sie selbst sagen könnte, sie sei Gott. So abgezogen sollte die Seele in sich selbst sein, dass sie keine gemachten oder genannten Dinge in sich bilden kann, und sollte so entblößt in sich selbst sein, wie Gott aller Namen entblößt ist, und sollte sich über sich selbst in ihren Gott erheben und sich mit ihrem Gott für ihren Gott halten; denn Gott ist weder weiß noch schwarz noch groß noch klein; er hat weder Raum noch Vergangenheit noch Zukunft, und die Seele ist ihm nur insofern gleich, als sie sich über alle Geschaffenheit hinwegsetzen kann.

Die Seele ist eine Kreatur, die alle genannten Dinge empfangen kann, und ungenannte Dinge kann sie nur empfangen, wenn sie so tief in Gott empfangen wird, dass sie selbst namenlos wird. Und das kann dann niemand wissen, ob Gott sie oder sie Gott ergriffen habe. Dionysius sagt, dass Gott sich selbst in ihr begriffen habe und sie so ganz in sich zieht, dass sie in sich selbst nichts mehr ist als Gott. Zu dieser Erkenntnis ist die Seele geschaffen, dass sie mit einem Erguss göttlicher Herrlichkeit in den Grund des grundlosen Brunnens zurückfließen soll, woher sie geflossen ist, und erkennen soll, dass sie an sich selbst nichts ist. Das Wahrste, das uns zugehört, das ist, dass wir erkennen, dass wir von uns selbst aus nichts sind und dass wir nicht wir selbst sind.

Gott hat alle Dinge für sich selbst getan und hat die Seele sich gleich gemacht, damit sie über allen Dingen, unter allen Dingen, in allen Dingen und außerhalb aller Dinge sein könne und doch ungeteilt in sich selbst bleibe. Doch steht sie auf höherer Stufe, wenn sie in der Wüstung verharrt, wo sie nichts ist und wo kein Werk ist. Sankt Dionysius sagt: Herr, ziehe mich in die Wüste, wo du nicht gebildet bist, damit ich in deiner Wüste alle Bilder verliere. Wenn die Seele so über alle Dinge hinausgegangen ist, so spricht sie: Herr, ziehe mich in die Gottheit, wo du nichts bist, denn alles, was etwas ist, halte ich nicht für Gott. Ihren freien Willen gibt sie Gott und wirft sich in ihre Nacktheit und spricht: Herr, ziehe mich in die Finsternis deiner Gottheit, auf dass ich in der Finsternis all mein Leben verliere: Denn alles, was man offenbaren kann, halte ich nicht für Licht. Sie wird so mit Gott vereinigt, dass sie mehr Gott wird, als sie an sich selbst ist. Etwas von Gott ist Gott ganz und gar, und etwas von ihm birgt sein ganzes Wesen. Darum ist er in der niedrigsten Kreatur ebenso vollkommen wie in der obersten. Ein Gleichnis: Der kleinste Zapfen am Fass verschließt alles was darin ist ebenso gut wie der größte. Darum ruht sein Begreifen auf seiner väterlichen Kraft. Er begreift sich in sich selbst in allen Kreaturen. Und das Begreifen hat er verhüllt mit dem Gewande der Dunkelheit, dass ihn keine Kreatur so begreifen kann, wie er sich selbst in sich selbst begreift. Was die Seele im Licht begreift, das verliert sie in der Dunkelheit. Und doch trachtet sie nach der Dunkelheit, weil sie das Dunkel wegsamer dünkt als das Licht. Allda verliert sie sich und das Licht in der Dunkelheit.

Die Kraft, die die Seele zum Ziel bringt und sie aus sich selbst ohne ihr Zutun hinausführt, ist Gott. Ich berühre das Münster, ich führe es aber nicht hinweg. Dass wir Gott Materie, Form und Werk beilegen, geschieht um unserer groben Sinne wegen. Die Meister sagen: Ein Licht erleuchtet nicht und hat weder Form noch Materie und ist doch Kreatur. Wer Gott kennen will, wie er ist, der muss aller Wissenschaft entledigt sein. Wo Gott weder Zeit noch Wesen hat, da ist er ungenannt.

Nun pass auf, wann der Mensch alle Kreatur ist. Wenn er ihrer aller Kraft in sich hat. Wenn der Mensch mit den äußeren Sinnen alle körperlichen Dinge erkennt und sich dann abscheidet und doch ohne Berührung darin bleibt, und wenn er mit den inneren Sinnen alle geistigen Dinge erkennt und sich dann ebenfalls abscheidet und ohne Berührung darin bleibt: Dann erst ist der Mensch alle Kreatur, und dann erst ist er zu seiner Natur gekommen und ist bereit, in Gott zu gehen. Dass wir Gott nicht finden, das kommt daher: Wir suchen ihn mit Gleichnissen, während er doch kein Gleichnis hat. Alles, was die Schrift beibringen kann, ist mehr ihm ungleich als ihm gleich. Darüber sagt Origenes, dass die Seele Gott erforschen will, das kommt von ihrem vielen Beobachten. Erkennte sie sich selbst, sie erkennte auch ihren Gott. Dass sich die Seele bildet und ihren Gott bildet, das kommt bei ihr davon, dass sie zu viel beobachtet. Wenn sie in die Gottheit versinkt, da geht ihr alles Beobachten verloren.

Darüber sagt Dionysius zu Timotheus: Mein Freund Timotheus, wirst du des Geistes der Wahrheit gewahr, so geh ihr nicht mit menschlichen Sinnen nach, denn er ist sehr geschwinde: Er kommt als ein Sausen. Man soll Gott suchen mit Fremdheit, mit Vergessenheit und mit Unsinnen, denn die Gottheit hat die Kraft aller Dinge in sich und hat in keinen Dingen ihresgleichen. Dionysius sagt, die Seele hat ihre Kräfte auf ihr nacktes Wesen geworfen, so dass die oberste Kraft allein wirkt. Darüber sagt ein Meister: Wenn die oberste Kraft über die Werke die Oberhand gewinnt, so gehen die anderen alle in sie und verlieren ihr Werk, und dann steht die Seele in ihrer richtigen Ordnung und in ihrem nackten Wesen, und ihr nacktes Wesen ist ihre emporgezogene Klarheit, die hat aller Dinge Kraft in sich. Darum sagt ein Meister: Erkennte die Seele sich selbst, so erkennte sie alle Dinge.

Gott fließt in sich selbst zurück, so dass er aller Kreaturen so wenig achtet, als er tat, wie sie nicht waren. So soll auch die Seele tun. Die soll mit dem Menschtum die Person des Sohns begreifen und mit der Person des Sohns den Vater, und den heiligen Geist in ihnen beiden und sie beide in dem heiligen Geist und soll mit der Person des Vaters das einfache Wesen begreifen und mit dem Wesen den Abgrund und soll in dem Abgrund versinken ohne Materie und Form. Materie, Form, Verstand und Wesen hat sie in der Einheit verloren, denn sie ist an sich selbst zunichte geworden: Gott wirkt alle ihre Werke, er hält sie in seinem Wesen und führt sie in seiner Kraft in die bloße Gottheit. Da fließt sie mit der Gottheit in all das, worin Gott fließt. Sie ist aller Dinge Ort, und sie hat selbst keinen Ort. Dies ist der Geist der Weisheit, die weder Herz noch Gedanken hat.

Aus: Meister Eckharts mystische Schriften. Aus dem Mittelhochdeutschen in unsere Sprache übertragen von Gustav Landauer. Berlin, 1903

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Dies ist Post 1.500 auf „Mystik aktuell“.

Da „Mystik aktuell“ Nachfolger meines Meister-Eckhart-Blogs zum 750. Geburtstag von ihm war, sei auch an ihn noch erinnert – er ist noch als Archiv griffbereit:

https://meistereckhart750.wordpress.com/

Ein Dankeschön an alle, die bislang diesem Blog gefolgt sind.

Werner Anahata Krebber

Gnade geschieht

Was Aufwachen letztlich geschehen ließ, war Gnade und nicht mein Verdienst, nicht „der Lohn meiner Arbeit”. Du fragst nun: „Was ist Gnade?” Gnade ist überall. Gnade ist wie der Atem Gottes. Nur haben wir vor die Gnade Stellwände gestellt, haben uns mit Ideen umgeben, uns in unserer kleinen Welt mit ihren klaren Strukturen von richtig und falsch eingerichtet. Wir haben uns mit Zielen und Wünschen möbliert. Da war kein Platz mehr für die Gnade, kein Platz mehr für den Atem Gottes. Alles was wir tun können, ist Platz zu schaffen, und dennoch ist es dann Gnade, die geschieht. Wenn die Stellwände weggeräumt sind, muss nur noch der verschwinden, der sie weggeräumt hat. Und dann ist der Weg frei für die Gnade, dann ist nur noch Gnade da, und plötzlich siehst du, dass nie etwas anderes da war. Dann ist die Tür offen für Gott, für Wahrheit, für Freiheit. Die Gnade ist es dann, die wirkt, die erkennen lässt, denn du bist nicht mehr da. In den Armen des Geliebten liegst du aufgelöst und bist nicht mehr da. Wenn jemand sagen würde, er hätte ES erreicht, wenn jemand prahlen würde, er hätte ES durch seine Anstrengung verdient, so müsste ich ihn fragen: „Wer, wer hat ES erreicht? Wer, wer hat ES verdient? Ist denn da irgend jemand, der verdienen, der sich mühen könnte? Und falls da vielleicht mal einer war, ist denn der jetzt noch da, bist du noch da, ist der noch da, der sich da mühte? Und wenn nein, was hatte der dann von den Mühen, was war sein Gewinn? Und wenn ja, was hast du dann erreicht?” So muss es also Gnade sein, die da geschieht. Den letzten Schritt tut Gott allein, denn du bist nicht mehr da.

Pyar Rauch (*1960)

Atmen

Wie aber wird bedachtsam, ihr Mönche, Ein- und Ausatmung geübt, wie gepflegt, auf daß sie hohen Lohn verleihe, hohe Förderung? Da begibt sich, ihr Mönche, der Mönch ins Innere des Waldes oder unter einen großen Baum oder in eine leere Klause, setzt sich mit verschränkten Beinen nieder, den Körper gerade aufgerichtet, und pflegt der Einsicht. Bedächtig atmet er ein, bedächtig atmet er aus.

Atmet er tief ein, so weiß er ‚Ich atme tief ein‘, atmet er tief aus, so weiß er ‚Ich atme tief aus‘; atmet er kurz ein, so weiß er ‚Ich atme kurz ein‘, atmet er kurz aus, so weiß er ‚Ich atme kurz aus‘. ‚Den ganzen Körper empfindend will ich einatmen‘, ‚Den ganzen Körper empfindend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Diese Körperverbindung besänftigend will ich einatmen‘, ‚Diese Körperverbindung besänftigend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Heiter empfindend will ich einatmen‘, ‚Heiter empfindend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Selig empfindend will ich einatmen‘, ‚Selig empfindend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Gedankenverbindung empfindend will ich einatmen‘, ‚Die Gedankenverbindung empfindend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Diese Gedankenverbindung besänftigend will ich einatmen‘, ‚Diese Gedankenverbindung besänftigend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Gedanken empfindend will ich einatmen‘, ‚Die Gedanken empfindend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Gedanken ermunternd will ich einatmen‘, ‚Die Gedanken ermunternd will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Gedanken einigend will ich einatmen‘, ‚Die Gedanken einigend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Gedanken lösend will ich einatmen‘, ‚Die Gedanken lösend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Vergänglichkeit wahrnehmend will ich einatmen‘, ‚Die Vergänglichkeit wahrnehmend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Reizlosigkeit wahrnehmend will ich einatmen‘, ‚Die Reizlosigkeit wahrnehmend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Ausrodung wahrnehmend will ich einatmen‘, ‚Die Ausrodung wahrnehmend will ich ausatmen‘, so übt er sich. ‚Die Entfremdung wahrnehmend will ich einatmen‘, ‚Die Entfremdung wahrnehmend will ich ausatmen‘, so übt er sich.

Also wird bedachtsam, ihr Mönche, Ein- und Ausatmung geübt, also gepflegt, auf daß sie hohen Lohn verleihe, hohe Förderung.

Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)