Des Philippus Theophrastus Paracelsus Bildnis und Gebeine

Paracelsus-Grabmal auf dem Salzburger Friedhof St. Sebastian / Foto: (c) wak
Inschrift des Paracelsus-Grabmals auf dem Salzburger Friedhof St. Sebastian / Foto: (c) wak

Des Philippus Theophrastus Paracelsus, der durch die Alchemie einen so großen Ruhm in der Welt erworben hat, Bildnis und Gebeine. Bis sie wieder mit ihrer Haut umgeben sein werden…

Hier liegt begraben Philippus Theophrastus, der berühmte Doktor der Medizin, welcher auch die schrecklichsten Wunden, Lepra, Podagra und Wassersucht und andere unheilbar scheinende Krankheiten durch seine wunderbare Kunst heilte. Und es brachte ihm auch Ehre ein, dass er sein Hab und Gut unter den Armen verteilen ließ. Im Jahre 1541, am 24. September, vertauschte er das Leben mit dem Tode.

Friede den Lebenden, ewige Ruhe den Toten.

Übersetzung der lateinischen Grabinschrift

Vom Zeitlichen ins Ewige

Anatol Herzfeld: MEMENTO MORI | Foto: © wak

 

Als ob es die Toten gäbe!
Es gibt keine Toten,
es gibt nur Lebende –
auf unserer Erde
und im Jenseits.
Den Tod gibt es.
Aber er ist nur ein Moment,
ein Augenblick,
eine Sekunde,
ein Schritt:
der Schritt vom Vorläufigen
ins Endgültige,
der Schritt vom Zeitlichen
ins Ewige.

Michel Quoist (1921-1997)

Bitte, Dank und anderes

Vor einiger Zeit schickte mir eine Freundin aus Rumänien einen Link. Es war die virtuelle Kapelle des Heiligen Xenophon auf dem Berg Athos. Kommt man per Rechner dort hin, kann man sich rechts eine Kerze nehmen und sie anzünden.

Ich halte es da wie eine Kollegin meiner Frau: eine Kerze zünde ich für die Lebenden an, eine für die Verstorbenen. Und so sind alle Menschen einbezogen darin, das Beste für sie zu erbitten.

Und gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit für all das Positive zu danken, das es zu erleben gilt.

Über diesen Link gelangt man auf den Berg:

http://www.inathos.gr/athos/en/athos.asp?m=04004&c=1