Die läuternde Quellkraft der Stille

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In der Eckhart-Legende „von dem guten Morgen“, die von der Begegnung Meister Eckharts mit dem armen Menschen berichtet, heißt es:
„Du magst wohl heilig sein, (doch) wer hat dich heilig gemacht, Bruder?“
Die Antwort lautet:
„Das tat mein Stillesitzen und meine hohen Gedanken und meine Vereinigung mit Gott.“
Das erste also, das hier genannt wird, ist das Stillesitzen!
Das Mittelalter wußte noch um die nie auszuschöpfende läuternde Quellkraft der Stille, die allein im Stillesitzen aufgeht.

Karlfried Graf Dürckheim (1896 – 1988) in: Der Alltag als Übung

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Klares Unterscheiden

Wir arbeiten nicht,
um die Wirklichkeit wahrzunehmen,
sondern um den Geist zu läutern.

Keine zehn Millionen Handlungen bringen
die Wahrnehmung der Wirklichkeit zustande,
es geschieht nur
durch klares Unterscheiden.

Shankara (um 788 – um 820)

Läuternde Quellkraft

In der Eckehart-Legende “von dem guten Morgen”, die von der Begegnung Meister Eckeharts mit dem armen Menschen berichtet, heißt es:
“Du magst wohl heilig sein, (doch) wer hat dich heilig gemacht, Bruder?”
Die Antwort lautet:
“Das tat mein Stillesitzen und meine hohen Gedanken und meine Vereinigung mit Gott.”
Das erste also, das hier genannt wird, ist das Stillesitzen!
Das Mittelalter wußte noch um die nie auszuschöpfende läuternde Quellkraft der Stille, die allein im Stillesitzen aufgeht.

Karlfried Graf Dürckheim  (1896 – 1988) in: Der Alltag als Übung

Quellkraft der Stille

In der Eckehart-Legende „von dem guten Morgen“, die von der Begegnung Meister Eckeharts mit dem armen Menschen berichtet, heißt es:
„Du magst wohl heilig sein, (doch) wer hat dich heilig gemacht, Bruder?“
Die Antwort lautet:
„Das tat mein Stillesitzen und meine hohen Gedanken und meine Vereinigung mit Gott.“
Das erste also, das hier genannt wird, ist das Stillesitzen!
Das Mittelalter wußte noch um die nie auszuschöpfende läuternde Quellkraft der Stille, die allein im Stillesitzen aufgeht.

Karlfried Graf Dürckheim  (1896 – 1988) in: Der Alltag als Übung

Wahrnehmung der Wahrheit

Wir arbeiten nicht, um die Wirklichkeit wahrzunehmen, sondern um den Geist zu läutern. Keine zehn Millionen Handlungen bringen die Wahrnehmung der Wahrheit zustande. Es geschieht nur durch klares Unterscheiden.

Shankara (etwa 788-820)