Gingko biloba: Dieses Baums Blatt, der von Osten meinem Garten anvertraut…

Bildquelle: wikimedia – gemeinfrei

Die Reinschrift von Goethes „Gingko biloba“ befindet sich im Düsseldorfer Literaturmuseum Schloss Jägerhof – nicht in Weimar, wie erwartet werden könnte…

Gingko biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut,

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) im Jahr 1815.
Das Gedicht erschien im „Buch Suleika“ des „West-Östlichen Divan“

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Für die innere Stimme empfänglich werden

Im Grunde bedarf es keiner Anstrengung, um für die innere Stimme empfänglich zu werden. Eher kostet es Mühe, seine Ohren derart zu verstopfen, dass man sie nicht mehr hört.

Bernhard von Clairvaux (* um 1090 – 1153)

Johann Wolfgang von Goethe: Gingko Biloba

gingkobilobaBildquelle: wikimedia – gemeinfrei

Die Reinschrift von Goethes „Gingko biloba“ befindet sich im Düsseldorfer Literaturmuseum Schloss Jägerhof – nicht in Weimar, wie erwartet werden könnte…

 

Gingko biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut,

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) im Jahr 1815.
Das Gedicht erschien im „Buch Suleika“ des „West-Östlichen Divan“

Anzeigen bei „mystikaktuell“

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Wenn ich neue Beiträge in „mystikaktuell“ einstelle, finde ich mitunter oben stehenden Hinweis. „Einige deiner Besucher werden an dieser Stelle von Zeit zu Zeit eine Werbeanzeige sehen.“

Dass da Werbeanzeigen aufblitzen heißt allerdings nicht, dass ich mit diesem Blog Geld verdienen würde. Die Anzeigen sind lediglich Garant dafür, dass dieser Blog mich auf diese Weise kein Geld kostet. Nicht mehr…

Wahren Frieden finden

Du musst wissen, dass sich noch nie ein Mensch in diesem Leben so weitgehend gelassen hat, dass er nicht gefunden hätte, er müsse sich noch mehr lassen. Der Menschen gibt es wenige, die das recht beachten und darin beständig sind. Es ist ein gleichwertiger Austausch und ein gerechter Handel: So weit du ausgehst aus allen Dingen, so weit, nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen, dafern du in allen Dingen dich des Deinen völlig entäußerst. Damit heb an, und lass dich dies alles kosten, was du aufzubringen vermagst. Da findest du wahren Frieden und nirgends sonst.

Meister Eckhart (1260 – 1328)