Achtsamkeit: Leben, Verständnis, Mitgefühl

Nur wenige Begriffe finden meines Erachtens gegenwärtig so viel missbräuchliche Verwendung wie „Achtsamkeit“. Dieses Wort ist in vielen Bereichen zu einem Modewort verkommen, das inhaltsleer zu werden droht. So ist es gut, sich an seine tiefere Bedeutung zu erinnern. Die „Sieben Wunder der Achtsamkeit“ von Thich Nhat Hanh können dazu einen hervorragenden Beitrag leisten. wak

Foto: © wak

Achtsamkeit besteht darin, unsere authentische Präsenz hervorzubringen, uns im Hier und Jetzt lebendig werden zu lassen und mit den Dingen in Berührung zu kommen.

Achtsamkeit lässt uns erkennen, dass das Leben bereits da ist. Wir können wirklich mit ihm in Kontakt sein und ihm Sinn und Tiefe geben.

Achtsamkeit schenkt dem Objekt unserer Betrachtung Lebenskraft, berührt und umarmt es. Das macht uns selbst lebendig und das Leben wird realer. Dies gibt uns Nahrung und Heilung.

Achtsamkeit vermittelt Sammlung und Konzentration. Wenn wir in unserem Alltag konzentriert sind, werden wir alles tiefer betrachten und besser verstehen können.

Achtsamkeit ermöglicht tiefes Schauen und lässt uns das Objekt unserer Betrachtung außerhalb und in uns selbst besser erkennen.

Achtsamkeit führt zu Verstehen, das tief aus unserem Inneren kommt. Wir erlangen Klarheit und so wird die Bereitschaft zur Akzeptanz gefördert.

Achtsamkeit führt zur Befreiung durch die so gewonnenen Einsichten. Wo immer wir Achtsamkeit praktizieren, ist Leben, Verständnis und Mitgefühl.

Thich Nhat Hanh (*1926)

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Der königliche Weg zu Mystik und Wirklichkeit

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Der königliche Weg zu Mystik und Wirklichkeit führt nicht durch die Welt der Menschen; er führt durch die Welt der Taten, in die man sich um ihrer selbst willen verliert, ohne auf Erfolg oder möglichen Gewinn zu schauen. Im Gegensatz zu einer landläufigen Meinung sind nicht Gesellschaft und Geselligkeit das wirksame Mittel gegen Lieblosigkeit und Einsamkeit, sondern der Kontakt mit der Wirklichkeit. In dem Augenblick, da Sie diese Wirklichkeit berühren, werden Sie wissen, was Freiheit und Liebe ist. Freiheit von Menschen – und somit die Fähigkeit, sie zu lieben.

Anthony de Mello (1931 – 1987) in: „Wie ein Fisch im Wasser“

Gefunden habe ich dieses Zitat hier:
https://satyamnitya.wordpress.com/2018/02/22/anthony-de-mello-der-kontakt-mit-der-wirklichkeit/?fb_action_ids=1594425083972762&fb_action_types=news.publishes

Leben, Verständnis, Mitgefühl

Achtsamkeit besteht darin, unsere authentische Präsenz hervorzubringen, uns im Hier und Jetzt lebendig werden zu lassen und mit den Dingen in Berührung zu kommen.

Achtsamkeit lässt uns erkennen, dass das Leben bereits da ist. Wir können wirklich mit ihm in Kontakt sein und ihm Sinn und Tiefe geben.

Achtsamkeit schenkt dem Objekt unserer Betrachtung Lebenskraft, berührt und umarmt es. Das macht uns selbst lebendig und das Leben wird realer. Dies gibt uns Nahrung und Heilung.

Achtsamkeit vermittelt Sammlung und Konzentration. Wenn wir in unserem Alltag konzentriert sind, werden wir alles tiefer betrachten und besser verstehen können.

Achtsamkeit ermöglicht tiefes Schauen und lässt uns das Objekt unserer Betrachtung außerhalb und in uns selbst besser erkennen.

Achtsamkeit führt zu Verstehen, das tief aus unserem Inneren kommt. Wir erlangen Klarheit und so wird die Bereitschaft zur Akzeptanz gefördert.

Achtsamkeit führt zur Befreiung durch die so gewonnenen Einsichten. Wo immer wir Achtsamkeit praktizieren, ist Leben, Verständnis und Mitgefühl.

Thich Nhat Hanh (*1926)

http://www.intersein-zentrum.de/thich.html

Zwischendurch: Ich bin Ihr ZuHörer

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„Zwei offene Ohren“ – Die Seite Ihres ZuHoerers Werner A. Krebber

 

Mehr hier:

https://zweioffeneohren.wordpress.com/

Wie bleibe ich aus den Schlagzeilen?

In der „Süddeutschen“ ist es heute zu lesen. Eine Gerichtsgutachterin muss einem Mann Schadensersatz zahlen, weil er  unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Es erinnerte mich dann doch wieder mal an einen Vortrag, den ich 2003 vor dem Deutschen Psychologentag gehalten habe:

dpa

Wie bleibe ich aus den Schlagzeilen?

Psychologen und ihr Umgang mit der Öffentlichkeit zwischen Krisenmanagement und Imagebildung

Werner Krebber

Im Gespräch zu bleiben, ohne ins Gerede zu kommen, ist für Psychologinnen und Psychologen schwieriger, als es auf den ersten Blick scheint. Denn ihnen werden durch Berufsordnungen und ethische Richtlinien enge Grenzen in ihrem Kontakt zur Öffentlichkeit auferlegt. Das erscheint oft umso schwieriger, als gerade Psychologen mit ihrer wissenschaftlichen Qualifikation Menschen in Krisensituationen ihre Hilfe „anbieten“. Doch eine Kommunikation zwischen ihnen und einer breiten Öffentlichkeit wird oft als problematisch gesehen.

Ganz praktische Hinweise gilt es für Psychologen bei ihrem Umgang mit der Öffentlichkeit zu bedenken. Ihren Platz haben sie in der Spannung zwischen Krisenmanagement und Imagebildung. In Referat und anschließender Diskussion geht es daher beispielsweise um Fragen wie diese:

Welche Rolle spielen psychisch kranke Menschen in den und für die Medien?

  • Mit welcher Öffentlichkeit haben Psychologen es zu tun?
  • Welche Medien eignen sich eigentlich für welche Kommunikation eher als andere?
  • Wie können sie ebenso verantwortlich wie allgemein verständlich Antworten auf ihre Fragen geben?
  • Auf welche Mechanismen der Medien müssen sie sich (nicht) einlassen?
  • Ist das Interesse der Öffentlichkeit wichtiger als der therapeutische Erfolg des Patienten?

 

Literatur:

Hoffmann-Richter, U. (2000). Psychiatrie in der Zeitung. Urteile und Vorurteile. Bonn: Edition Das Narrenschiff im Psychiatrie Verlag.

Krebber, W. (1999). Sexualstraftäter im Zerrbild der Öffentlichkeit. Fakten – Hintergründe – Klarstellungen. Hamburg: Konkret Literatur Verlag

(Abstract des Vortrags)

 

Ich bin Ihr ZuHörer

Mit einem neuen und vielleicht noch etwas ungewöhnlich klingendem Angebot bin ich jetzt für Sie da:

Ich bin Ihr ZuHörer.

 

zwo_online

Die aktuelle Situation stellt sich nach meiner Beobachtung so dar:

In der Berufswelt sind mmer mehr Aufgaben und Arbeiten automatisiert. Oft werden Arbeiten von zuhause am Computer erledigt. Die Arbeitsverdichtung sorgt dafür, dass zwar immer mehr zu erledigen ist von immer weniger Mitarbeitern und Kollegen. Das “soziale Rauschen” bleibt auf der Strecke.

Die Familien sind eingebunden in Beruf, Familienarbeit, Freizeitaktivitäten etc. – und auch hier werden jene Phasen immer knappen, wo jemandem noch zugehört werden kann. Und immer mehr Menschen leben alleine.

Das Ende dieser letztlich isolierenden Entwicklungen ist noch nicht abzusehen…

Schon länger hatte ich die Worte des Heinrich von Kleist im Ohr, die er “Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden” formuliert hat:

„…ich meine es nicht so,
als ob du ihn darum befragen solltest:
nein!
Vielmehr sollst du es ihm selber
allererst erzählen.“

Wo, so fragen sich viele Menschen, kann ich noch ein offenes Ohr finden – oder gar zwei.

Hier setzt mein Angebot für Sie an:

 

– wenn Sie jemanden suchen, der ohne Urteil und Bewertung ihren Gedanken folgt;

– wenn Sie schon lange etwas loswerden wollen, was Sie innerlich bewegt;

– wenn Sie ein vertrauensvolles Gegenüber suchen;

– wenn Sie reden wollen, ohne unterbrochen zu werden…

 

Sie

– können mir all das sagen, was Ihnen gerade wichtig ist;

– werden vorbehaltlos akzeptiert;

– haben meine volle Aufmerksamkeit;

– können sich der Vertraulichkeit sicher sein.

Ich

– bin für Sie da;

– höre Ihnen zu;

– lasse Sie zu Wort kommen;

– bin verschwiegen.

 

Mehr über mein Angebot als ZuHörer finden Sie hier:

http://zweioffeneohren.wordpress.com/