Als Konfuzius einmal Laotse getroffen hat…

Mehr dazu am 19. Mai hier: https://mystikaktuell.wordpress.com/2019/03/16/wu-wei-nicht-handeln-und-den-geschehnissen-ihren-lauf-lassen-5-mai-im-mystikkreis-koeln/

In die Tiefe steigen

Schiller_Konfuzius

Text in der Ausstellung „Über Unterwelten – Zeichen und Zauber des anderen Raumes“ in der Zeche Zollern, Dortmund

Das komplette Gedicht von Schiller gibt es hier: http://www.textlog.de/schiller-gedichte-konfuzius.html

Das Einssein kultivieren

„Darf ich fragen“, so sagte Yen Hui zu Konfuzius, „was du unter ‚Fasten des Herzens‘ verstehst?“

„Kultiviere das Einssein“, antwortete Konfuzius darauf. „Du hörst nicht mit den Ohren, sondern mit dem Geist. Nicht mit dem Geist, sondern mit der Seele. Lass das Hören bei den Ohren aufhören. Lass den Geist bei sich bleiben. Dann wird die Seele nur noch passiv auf die äußeren Dinge reagieren. Nur in diesem passiven Zustand kann das Tao sich niederlassen. Und diese Enthaltung ist das Fasten des Herzens.“

Dschuang Dsi  (oder auch Zhuāngzǐ in anderer Transkription. Um 365 v.u.Z. – 290 v.u.Z.)

Erleuchtet oder verblendet …

Meister Hui-Hai (720-814) wurde gefragt: „Sind Taoismus, Konfuzianismus und Buddhismus drei verschiedene Lehren oder gleich?“
Er antwortete daraufhin: „Für die von großer Einsicht sind sie gleich. Für die von mittlerer Einsicht sind sie verschieden. Sie kommen alle aus der einen Wahrheit, aber jeder analytische Ansatz lässt sie wie drei aussehen. Ob einer aber Erleuchtung findet oder verblendet bleibt, hängt vom Suchenden selbst ab, nicht von den Unterschieden der Lehre.“