… damit Wahrheit sein kann

Wo der Denker ist,
da ist die Wahrheit nicht.
Der Denker und sein Gedanke
müssen an ein Ende gelangen,
damit die Wahrheit sein kann.

Jiddu Krishnamurti  (1895 – 1986)

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Explosion von Liebe

Ein meditativer Geist ist still. Es ist die Stille, in der das Denken vollkommen aufgehört hat. Dieser meditative Geist ist der religiöse Geist – Religion, die nichts mit Kirche, Tempeln oder Gesängen zu tun hat. Der religiöse Geist ist die Explosion von Liebe, bei der jede Trennung aufhört. Das Erblühen von Liebe ist Meditation. Wie Schönheit ist sie nicht in Worte zu fassen Allein aus dieser Stille wirkt der meditative Geist.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Den Gipfel erreichen

Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist, und Sie können sich ihr auf keinem Pfad nähern, durch keine Religion, durch keine Sekte. Das ist meine Ansicht, an der ich absolut und bedingungslos festhalte.
Die Wahrheit, die grenzenlos, unbedingt, unnahbar ist, auf welchem Pfad auch immer, kann nicht organisiert werden; auch sollte keine Organisation gebildet den, um Menschen auf einen besonderen Pfad zu führen oder zu nötigen. Wenn Sie das als erstes verstehen, dann werden Sie sehen, wie unmöglich es ist, einen Glauben zu organisieren. Glaube ist eine rein individuelle Angelegenheit, und Sie können und dürfen ihn nicht organisieren. Wenn Sie es tun, dann stirbt er, erstarrt er; er wird zur Konfession, zu einer Sekte, einer Religion, die anderen aufgenötigt wird.
Das ist es aber, was überall auf der Welt jeder zu tun versucht. Die Wahrheit wird geschmälert und zum Spielzeug für die Schwachen, für diejenigen, die nur einen Augenblick unzufrieden sind.
Die Wahrheit kann nicht heruntergeholt werden; vielmehr muss der einzelne sich die Mühe machen, zu ihr hinaufzusteigen. Sie können den Gipfel des Berges nicht ins Tal herunterholen. Wenn Sie den Gipfel des Berges erreichen wollen, müssen Sie das Tal durchqueren und die steilen Felsen hinaufklettern, ohne sich vor den gefährlichen Klippen zu fürchten.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Wenn das Herz Zugang zum Geist findet

Meditation ist etwas ganz Aussergewöhnliches, und wenn du sie nicht kennst, bist du wie der Blinde in einer Welt von leuchtenden Farben und dem Wechsel von Licht und Schatten. Sie ist nichts Intellektuelles, doch wenn das Herz Zugang zum Geist findet, hat der Geist eine ganz andere Qualität. Er ist dann wirklich grenzenlos, nicht nur in seiner Fähigkeit, zu denken, effizient zu wirken, sondern ebenso in seiner Empfindung, in einem weiten Raum zu leben. wo du Teil von allem bist.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Meditativer Geist

Ein meditativer Geist ist still. Es ist die Stille, in der das Denken vollkommen aufgehört hat. Dieser meditative Geist ist der religiöse Geist – Religion, die nichts mit Kirche, Tempeln oder Gesängen zu tun hat. Der religiöse Geist ist die Explosion von Liebe, bei der jede Trennung aufhört. Das Erblühen von Liebe ist Meditation. Wie Schönheit ist sie nicht in Worte zu fassen Allein aus dieser Stille wirkt der meditative Geist.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Meditation nährt Erde und Mensch

Es ist sonderbar, wie ungemein wichtig Meditation wird; sie hat weder Anfang noch Ende. Sie ist wie ein Regentopfen: In diesem Tropfen sind alle Ströme, Flüsse, Seen und Meere. Dieser Tropfen nährt Erde und Mensch. Ohne ihn wäre die Erde eine Wüste. Ohne Meditation wird das Herz zu einer Wüste, zu einer Ödnis.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Wirken der Stille

Wenn deine Meditation nur eine Angelegenheit ist, etwas woran du persönlich Freude hast, dann ist es keine Meditation. Meditation schliesst einen vollkommenen, radikalen Wandel von Geist und Herz ein. Dies ist nur möglich, wenn sich das ausserordentliche Empfinden innerer Stille einstellt, und dies allein bringt einen religiösen Geist hervor. Dieser Geist weiss was heilig ist. Meditation ist das Wirken der Stille.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)