Einsicht in die Welt

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Meditation ist keine Flucht aus der Welt. Es ist kein isolierendes, sich abkapselndes Tun, sondern vielmehr die Einsicht in die Welt und wie es auf ihr zugeht. Die Welt hat wenig zu bieten, abgesehen von Nahrung, Kleidung, Obdach und Vergnügen mit seinem grossen Kummer.

Meditation heisst wegwandern von dieser Welt; man muss ein totaler Aussenseiter sein. Dann hat die Welt eine Bedeutung, und die Schönheit von Himmel und Erde ist dauerhaft. Dann ist Liebe nicht Vergnügen. Von dort geht jedes Handeln aus, das nicht Ergebnis von Spannung, Widerspruch, Streben nach Selbstverwirklichung oder Machtdünkel ist

Jiddu Krishnamurti (1895-1986) in „Meditationen“. Zürich 1989

Stille kommt wenn das Suchen endet

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Stille ist nicht der Raum zwischen zwei Gedanken
oder die Zeit zwischen zwei Geräuschen.
Stille ist nicht das Ergebnis eines Bemühens.
Sie kommt nur,wenn das Suchen endet.
Stille entsteht, wenn der Inhalt des Bewusstseins ganz verstanden ist
und darüber hinausgegangen wird.

Jiddu Krishnamurti (1895-1986)

Herz und Geist verbinden

Der junge Jiddu Krishnamurti / wikimedia-gemeinfrei

 

Der Geist kann in sich selbst niemals still sein; er ist nur innerhalb des weiten Raumes still, den das Denken nicht erreichen kann. Aus diesem Schweigen erwächst eine Handlung, die mit dem Denken nichts zu tun hat.

Dieses Schweigen ist Meditation. Meditation gehört zu den ungewöhnlichsten Dingen und wenn Du nicht weißt, was sie zu bedeuten hat, bist Du wie ein blinder Mensch in einer Welt leuchtender Farben mit ihrem Wechselspiel von Licht und Schatten. Sie ist keine Sache des Intellekts, wenn sich aber Herz und Geist verbünden, dann wird der Mensch ein völlig anderer. Er ist dann wirklich grenzenlos, nicht nur in seiner Fähigkeit zu denken und wirksam zu handeln, sondern sein Lebensgefühl umfasst einen unendlichen Raum, in dem er Teil eines jeglichen Dinges ist.

Jiddu Krishnamurti über Meditation (1895 – 1986)

Wandel von Geist und Herz

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Wenn deine Meditation
nur eine persönliche Angelegenheit ist,
etwas, woran du persönlich Freude hast,
dann ist es keine Meditation.

Meditation schließt einen vollkommenen, radikalen Wandel
von Geist und Herz ein.

Jiddu Krishnamurti (1897 – 1986)

Es spielt keine Rolle aus welcher Quelle sie Wasser schöpfen

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Ich habe immer wieder betont,
dass es keine Rolle spielt,
aus welcher Quelle
Sie das Wasser schöpfen,
solange es rein ist
und solange das Wasser
den Durst der Menschen löscht.

Jiddu Krishnamurti (1895-1986)

 

 

Radikaler Wandel von Geist und Herz

Jiddu Krishnamurti Bildquelle: wikimedia/gemeinfrei

 

Wenn deine Meditation
nur eine persönliche Angelegenheit ist,
etwas, woran du persönlich Freude hast,
dann ist es keine Meditation.

Meditation
schließt einen vollkommenen,
radikalen Wandel
von Geist und Herz ein.

Jiddu Krishnamurti (1897 – 1986)

Für sich selbst erkennen

Man muss für sich selbst erkennen,
nicht durch irgend jemanden.
Wir kennen die Führung von Lehrern,
Erlösern und Meistern.
Wenn du wirklich erkennen willst,
was Meditation ist,
musst du jede Führung ganz und gar verwerfen.

Jiddu Krishnamurti (1895-1986)

Meditation ist keine Flucht aus der Welt

Meditation ist keine Flucht aus der Welt. Es ist kein isolierendes, sich abkapselndes Tun, sondern vielmehr die Einsicht in die Welt und wie es auf ihr zugeht. Die Welt hat wenig zu bieten, abgesehen von Nahrung, Kleidung, Obdach und Vergnügen mit seinem grossen Kummer.

Meditation heisst wegwandern von dieser Welt; man muss ein totaler Aussenseiter sein. Dann hat die Welt eine Bedeutung, und die Schönheit von Himmel und Erde ist dauerhaft. Dann ist Liebe nicht Vergnügen. Von dort geht jedes Handeln aus, das nicht Ergebnis von Spannung, Widerspruch, Streben nach Selbstverwirklichung oder Machtdünkel ist

Jiddu Krishnamurti (1895-1986) in „Meditationen“. Zürich 1989