Ihr werdet mich dort finden

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Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.

Jesus im Thomas-Evangelium http://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

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Eine der revolutionärsten Lehren

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H. G. Wells (1866 – 1946 ) in seinem Vorwort zu dem Buch „Über Gott und die Welt. Revolutionäre Texte aus dem Neuen Testament.“ Zürich 1973, S. 13

Damit der göttliche Strahl den tiefsten Grund des Seins durchdringt

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Der Name „Jesus“ ist im Jesus-Gebet mehr als nur ein  äußeres Zeichen. Er offenbart den Herrn und macht ihn gegenwärtig, so wie er in einer  geweihten Ikone oder in anderen Sakramentalien gegenwärtig ist. Solange das Jesus-Gebet nur eine mechanische, kontrollierte Übung bleibt, verfehlt es seinen Zweck. Der Geist muss gleichsam darin untertauchen; das Gebet muss vom Geist Besitz ergreifen, damit der göttliche Strahl den tiefsten Grund des Seins durchdringt und erleuchtet.

Aus einer Einführung zum Herzensgebet. Mehr hier: http://www.exerzitien-herzensgebet.de/herzensgebet.pdf

Wem gleicht das Himmelreich?

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Die Jünger sprachen zu Jesus:
„Sage uns, wem das Himmelreich gleicht.“

Er sprach zu ihnen:
„Es gleicht einem Senfkorn,
kleiner als alle Samen.
Wenn es aber auf beackerte Erde fällt,
bringt es einen großen Zweig hervor
und wird zum Schutz für die Vögel des Himmels.“

Aus dem Thomas-Evangelium

http://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

Liebe und Mut, stärken und heilen

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Wenn wir nun die Erzählung des krausen Beiwerks entkleiden, bleibt uns eine Gestalt übrgig, sehr menschlich, sehr ernst, leidenschaftlich, plötzlicher Zornesaufwallungen fähig; ein Mensch, der eine neue, einfache und tiefe Lehre predigt, nämlich die weltumfassende, liebende Vaterschaft Gottes und das künftige Königreich des Himmels auf Erden. Sicher war er ein Mann von starker suggestiver Persönlichkeit. Er zog Jünger an sich und erfüllte sie mit Liebe und Mut. Schwache und leidene Menschen wurden durch seine Gegenwart gestärkt und geheilt. Doch dürfte er selbst von zarter Konstitution gewesen sein…

H.G. Wells (1866 – 1946) im Vorwort des Buches „Über Gott und die Welt. Revolutionäre Texte aus dem Neuen Testament“. Zürich 1975, S. 12 – 13

Ich bin da

 

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Ich bin das Licht,
das über ihnen allen ist.
Ich bin das All,
das All ist aus mir hervorgegangen,
und das All ist bis zu mir ausgedehnt.
Spaltet ein Holz,
ich bin da.
Hebt den Stein auf,
und ihr werdet mich dort finden.

Jesus im Thomas-Evangelium

Mehr hier: https://www.meyerbuch.com/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

Selig die Bringer des Friedensreichs

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Als er die Massen sah, stieg er auf den Berg, setzte sich undseine Jünger kamen zu ihm. Und er tat seinen Mund auf und lehrte sie, sagend:

Selig sind die Bettelmönche, denn für sie ist das Reich der Himmel da.
Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
Selig die Milden, denn sie werden das Land Israel erben.
Selig, die hungern und dürsten, Gerechte zu sein, denn sie sollen satt werden.
Selig die Erbarmenden, denn sie werden Erbarmen finden.
Selig die im Herzen Reinen, denn sie werden Gott sehen.
Selig die Bringer des Friedensreichs, denn sie werden Gottes Töchter* und Söhne heißen.
Selig, die verfolgt werden, weil sie Gerechte sind, denn für sie ist das Reich der Himmel da.
Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und über euch alles Böse lügnerisch sagen um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn wird groß sein im Reich der Himmel. So haben sie die Propheten vor euch verfolgt.

Carl-Friedrich von Weizsäcker (1912 – 2007) in: Der Garten des Menschlichen, München/Wien 1977

*Die „Töchter“ habe ich hinzugefügt  😉