Trennung auflösen

Foto: © wak

 

Die Trennung zwischen „dir“ und „mir“,
zwischen „dir und deiner Welt“,
„dir und deinem Gott“
wird durch Humor aufgelöst.

Chögyam Trungpa (1940 -1987) in seinem Buch: „Kunst, Wahrnehmung und Wirklichkeit“

Werbeanzeigen

Grundlegende Gutheit – Innere Freude – Buchtipp V

Vincenzo Kavod Altepost

Grundlegende Gutheit – Innere Freude

Ein beschenktes Leben

lulu.com, 2017, 344 Seiten, 20 €

 

Selten ist es mir bei einem Buch so gegangen wie bei „Grundlegende Gutheit – Innere Freude“ von Vincenzo Kavod Altepost. Immer wieder habe ich darin gelesen, es aus der Hand gelegt, wieder dazu gegriffen, wieder bin ich an Textpassagen hängen geblieben, an Zitaten, die mich inspirierten. Zettel bei Seiten eingefügt, wo ich noch mal wieder nachlesen muss. Seit Monaten geht das so. Was macht die Faszination dieses Buches aus? Für mich ist es die Biographie eines Menschen auf der Suche und eines Findungsprozesses. Und – wie er selbst im Untertitel schreibt – eines beschenkten Lebens.

Begegnungen mit Meisterinnen und Meistern sind es, die Vincenzo Kavod Altepost in ihrer Bedeutung und Wirkung für ihn aufzeigt, nachdem er seinen persönlichen und privaten Werdegang schildert. Ihre Namen lesen sich wie aus dem Logbuch eines spirituellen Weltreisenden: Elisabeth Haich, Vilayat Inayat Khan, Maharishi Mahesh Yogi, Swami Muktananda, Gurumayi Chidvilasananda, Satya Sai Baba, Mother Meera, Amma, Sri Chinmoy, Thich Nhat Hanh – um nur ein paar wenige von ihnen zu nennen. Und dann Pyar, Pyar Rauch. Und dann sind es auch die Themen, um die es bei ihm geht: Leiden, Lichterfahrung, Kundalini, Wasser, Identifikation, Transzendenz, grundlegende Natur, Gefühle, Jetzt, innere Freude, Dank, Meditation, Tonglen, Gebet, Humor, Sucht, die Kraft von Gedanken. Auch das nur wenige der zahlreichen Stichworte.

In einer Einführung schreibt Pyar Rauch über dieses Buch: „Es ist in einer Wesie geschreiben, dass man meint, all die Weisheite und die wunderbaren Geschichten aus diesem beschenkten Leben nicht nur zu lesen, sondern Kavod sprechen zu hören. Humor, Tiefgang und spannende Erzählung dieses Textes ließen mich nicht mehr los.“ Ergänzt werden diese Gedanken noch durch einen Beitrag von Désiree Kabbalah Wiprächtiger, die ihre Erfahrungen im Umgang mit Vincenzo Kavod Altepost schildert.

Dem allen ist nichts hinzuzufügen außer der dringenden Empfehlung, dieses Buch zu lesen. Übrigens: Ich habe es auch gerade wieder in der Hand…

Werner A.Krebber

 

Hier können Sie das Buch bestellen:

http://www.lulu.com/shop/vincenzo-kavod-altepost/grundlegende-gutheit-innere-freude/paperback/product-23096050.html

Mehr zu und von Kavod Altepost hier:

http://www.free-mind.guru/de/sitemap.htm

http://www.adhikara.com/
http://www.adhikara.com/drogen-hilfe-therapie-einrichtung/index.html

Sich der natürlichen Freude hingeben

meherbabaBildquelle: wikimedia / gemeinfrei

 

Zur Meditation sollte man sich nicht überwinden müssen, so als ginge es darum, Lebertran zu schlucken. Meditation erfordert zwar Ernsthaftigkeit, jedoch nicht Feierlichkeit oder gar Schwermut. Humor und Heiterkeit sind der Meditation nicht nur nicht abträglich, sondern tragen tatsächlich zu deren Fortschritt bei.

Meditation sollte nicht zu etwas Widerwärtigem und Ermüdendem gemacht werden. Der Suchende sollte sich der natürlichen Freude, die mit erfolgreicher Meditation einhergeht, frei hingeben, ohne davon abhängig zu werden.

Meditation sollte sein wie ein Picknick auf den höheren Ebenen. Wie ein Ausflug in eine unbekannte herrliche Landschaft bringt auch Meditation ein Gefühl von Begeisterung, Abenteuer, Frieden und Freude mit sich.

Meher Baba (1894 – 1969)

Mehr über Meher Baba hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Meher_Baba

Das „Kölsche Grundgesetz“ als spiritueller Leitfaden

“Et es wie et es.”
„Es ist, wie es ist“
und meint – Gegenwärtigkeit

“Et kütt wie et kütt.”
„Es kommt, wie es kommt“
und meint – Akzeptanz

  “Et hät noch emmer joot jejange.”
„Es ist noch immer gut gegangen“
und meint: – Vertrauen

  “Wat fott es, es fott.”
„Was weg ist, ist weg“
und meint: – Loslassen

  “Et bliev nix wie et wor.”
„Es bleibt nichts so wie es war“
und meint: – Vergänglichkeit

  “Jede Jeck is anders.”
„Jeder Narr ist anders“
und meint – Vielfalt

    “Wat wells de maache?”
„Was willst du machen?“
und meint – Annehmen

   “Maach et joot, äver nit zo off.”
„Mach es gut, aber nicht zu oft“
und meint – Mittelmaß

“Mer muss au jönne könne.”
„Man muss auch gönnen können“
und meint – Mitgefühl

“Wat soll dä Quatsch?”
„Was soll der Quatsch“
und meint – Unterscheidung

“Do laachs de disch kapott.”
„Da lachst Du Dich kaputt“
und meint – Humor

Gefunden habe ich diese anregende Auflistung, der ich eine „Übersetzung“ hinzugefügt habe, hier:http://vedanta-yoga.de/satsang-talk-das-koelsche-grundgesetz/

Meditation: Begeisterung, Abenteuer, Frieden und Freude

Zur Meditation sollte man sich nicht überwinden müssen, so als ginge es darum, Lebertran zu schlucken. Meditation erfordert zwar Ernsthaftigkeit, jedoch nicht Feierlichkeit oder gar Schwermut. Humor und Heiterkeit sind der Meditation nicht nur nicht abträglich, sondern tragen tatsächlich zu deren Fortschritt bei.

Meditation sollte nicht zu etwas Widerwärtigem und Ermüdendem gemacht werden. Der Suchende sollte sich der natürlichen Freude, die mit erfolgreicher Meditation einhergeht, frei hingeben, ohne davon abhängig zu werden.

Meditation sollte sein wie ein Picknick auf den höheren Ebenen. Wie ein Ausflug in eine unbekannte herrliche Landschaft bringt auch Meditation ein Gefühl von Begeisterung, Abenteuer, Frieden und Freude mit sich.

Meher Baba (1894 – 1969)

Mehr über Meher Baba hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Meher_Baba

Nach der Meditation

Nach der Meditation ist es wichtig, unserer gewohnten Neigung, die Dinge als solide wahrzunehmen, nicht nachzugeben.

Wenn sie in den Alltag zurückkehren, lassen sie die Weisheit und Einsicht, das Mitgefühl und den Humor, die Geschmeidigkeit, Weite und Gelassenheit, die die Meditation in ihnen wachgerufen hat, ihre Alltagserfahrung durchdringen.

Meditation weckt in ihnen die Erkenntnis, dass die Natur von allem illusorisch und traumgleich ist; halten sie dieses Gewahrsein selbst im dicksten Samsara aufrecht.

Ein großer Meister sagte: “Nach der Meditationspraxis sei ein Kind der Illusion”.

Sogyal Rinpoche (*1948)